DER ABRECHNER

oder: ein Strichmann geht Abschaffen / Versuch einer Einhegung / SATYRICON

„Die Vergangenheit lebt nur für den, der sie kennt, erforscht und befragt. Sie wird sich wandeln, je nach Zeit, Ort und Sinn des Fragens.“  (Golo Mann)

„Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen.„ (Thomas Pynchon, “Die Enden der Parabel”)

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.  (Berthold Brecht zugeschrieben)

Replik auf: 

jenseits des horizonts… / v. Rigobert Dittmann alias RBD / Bad Alchemy 102 / Juni 2019, dessen Kritik zu:

Zeitüberschreitung von Hubert Bergmann, doppel CD mit 26 S. Essay / aus aktuellen Gründen erweitert um folgende Beilage

 

Einleitung: Allegro ma non troppo

Neo Rauch hat (s}einem Kritiker ein Denk – mal mit dessen Initialen „W.U.“ in sein Bild gedrückt. In Form von braunen Würsten. Neben dem zur Provokation alle mal taugenden Hitlerschen Armheber, den der Kritiker von Rauch, in dessen Bild als Maler dargestellt, mit ebensolchen darmgeformten Gebilden an die Leinwand schmiert. Der fortan „Anbräuner“  genannte Kritiker malt mit seiner eigenen Kacke, die er dem Topf unter seinem Arsch entnimmt. Ausscheidungen die, da weitgehend Inhaltsleer von jedermann bedient und zu diversen Aktivitäten gebraucht werden können. 

Bei dem Kritiker mit Kürzel „RBD“ ginge eine Widmung Rauch’scher Art sprichwörtlich in die Hose, da in dessen „Kritik“, vor lauter Anspielungen ohne (Gesäss) Töne, nicht klar wird, ob sein Blick „jenseits des Horizonts (A4)“ nicht getrübt ist durch eine zu fensterlos gestrickte Scharfrichter Maske, oder ob er die Fallhöhe seiner Klinge für Gespenster berechnete. Zudem wettert sein aus Blech getrommeltes Gehabe wie ein trotziger Junge, dem sein eristisches Ejakulat abgeht, aus Ärger darüber, dass er zu spät kam und nun von der Geschichte bestraft wird. Einer der seine post 68-er Knuddelecke nie verlassen hat und jetzt seine Spielutensilien mit einem undefinierten Vorwurf durch den öffentlichen Raum schmeisst, der die Künstler die ihm doch ein kleines Zubrot ermöglichen, auch noch verantwortlich macht für sein Desaster. Möglicherweise eine frühe Ahnung davon, dass seine Strichliste im weiteren Verlauf der Geschichte an Umfang zunehmen könnte und am Ende nur noch wenige Exemplare blieben, die er des Besprechens für würdig hielte. Ergo sein Resümee: – „Die Künstler sind mein Untergang“ –

Vermutlich exekutiert er aber im vorliegenden Fall mit heißer Luft oder mit Kunstblut gefüllten Paintballs, angereichert mit Versatzstücken aus nebulöser Assoziation und hemmungsloser Konfrontation. Er reiht ein Mem ans nächste, name – dropped im Wald eines verachteten Anders Denker, um am Ende völlig fertig und bekleckert in seiner Ecke zu greinen. Es wäre nicht weiter schlimm, bediente er sich dabei nicht jener Namen und Begriffe, die ihn zu überfordern scheinen. Deswegen der Versuch einer Einhegung, um diesen Kritiker bedingt durch den Auswurf seiner Verniedlichungs – Phantasien vor eventueller Autoaggression zu schützen. Der all zu häufige Gebrauch bestimmter Wörter die mit Vernichtung oder vermutetem „Auserwähltheit Status“ assoziiert werden, könnte nämlich auf deren Relativierung hindeuten. Dazu später mehr unter „Psychostatistische Nebenübung in bestimmten Worte-Feldern für Laien“.

Damit sein Hacke Beil besser schneiden soll, hat er zu Beginn seines Schlachtfestes ein paar ihm unverdächtig erscheinende Mitspieler des Pianisten in die Klinge eingraviert. Ein weiteres Exemplar dieser Spezies, der Saxophonist und Schriftsteller Gilad Atzmon, wird später, nachdem ihm der Koscher Stempel aberkannt wurde, an der Schreibe – Rampe des Kritikers sonderbehandelt. Oder auch: Besonders behandelt. Vielleicht deswegen weil er als „self-hating-exjew“ (was, wenn er gar kein Jude wäre…), keiner von denen mehr sein will, den der bio Deutsche Geschichten Sortierer ansonsten mit seinem Täterschleim umdröppeln könnte?!? Eine der vielen Mutmaßungen die sich aus der Abrechnung  „…jenseits des Horizonts…“ heraus fantasieren lassen, um nicht gänzlich in den Rauchfang gucken zu müssen.

RBD’s Kübel erweist sich als Sammelsurium vermeintlich sezierter Inhalte, deren Verborgenheit er, da nicht weiter ausgeführt, der Ratlosigkeit seiner Leser aufbürdet. Vielleicht ist es auch einfach nur trockener Mist, aus dessen Stroh sich wie von selbst ein Feuerchen entzünden mag?!? Selbstzünder quasi, … Dieselmotor…? Glaub’ ich aber nicht. Wenn wenigstens die Konsistenz seines Auswurfs, die aus Abwesenheit von Quellen einen trüben Tümpel füllt, annähernd studierbar wäre, könnte einem um die Diagnose weniger bange sein. Gemäß einer durch feinere Stöffchen, oder z.B. durch Zen Schnauferei bedingte Erleuchtungserfahrung, muß dieser Mann irgendwann einmal auf drastische Weiße erkannt haben, dass Alles mit Allem irgendwie zu tun hat. Das macht die Erfahrung des – nicht verstanden haben’s – scheinbar erträglicher. Da heraus mag sich dann der Namedropper entwickelt haben. Dieser ist quasi die verwestlichte und verwässerte Variante des Östlichen. MU – Nein, nichts, Leere. Während aber bei den „Profis“ im Reich der Mitte die Leere nie von der Fülle getrennt ist und das Tremendum als sehr konkrete Angelegenheit daher kommt, bleibt es beim Würzburger Kritiker schal, beliebig abgestanden und mantrisch hohl. Halt nur leer. Fad wie ein 3 Tage offener Bocksbeutel dem man auch noch den Restalkohol entzog.

Vielleicht haben wir uns ja sogar beim Benediktiner Jäger Willigis mal gegenseitig umrundet, um zu erfahren, dass wir alle im selben Kreise rennen?!? Wie dem auch sei. Ab solch einem, oder ähnlichem Ereignis scheint das ruhelose Mäandern des regelmäßig A5 Hefte bis zur Produktionsdicke voll Schreibenden nicht mehr zu stoppen. Bei meinem Lateinlehrer hießen Kladden solcher Größe, Merk – Hefte: A-Heft und B-Heft. A- Blau und B- Rot. Ein Geschwisterpaar versuchter humanistischer Bildung, bei dem man jedenfalls wußte woran man war. Das war unsere Vielfalt. Mit wenig Wichtigem drinnen, dass der Unterscheidung diente. Im BA – Heft vom RBD steht viel geschrieben. Randvoll. Als vorletztes Schlusslicht jene Kritik um die es im Folgenden gehen soll.

Mit reichlich überschüssigem Schnellschuss meint der Mann dessen „Firmen“ Kürzel RDB, wohl als Reminiszenz auf seinen Brötchengeber BRD gelten mag, allerdings viel zu allem möglichen, vor allem aber über Personen, ohne diese im Einzelnen weiter zu  benennen. Ohne auch nur mit einem Wort auf deren Darlegungen in Schriften, Büchern, Forschungen, oder gar Gerichts-Urteilen einzugehen, walzt er mit seinem Meinungspanzer pauschal ganze Menschengruppen platt. Dieses „Kunststück“ der Vermeidung, mit sehr wenig an Argumenten den diskursiven Kahlschlag zu wagen, stellt eine be-sondere Herausforderung dar. Befaßt sie sich doch mit einer Ab-Art der Sonder Behandlung. Der Unsichtbaren Sonder Behandlung. Kurz USB. Nämlich des: Unüberrpüften Meinens, Selbstverliebten Glaubens, Barschem Nachredens, welches unter Verwendung von ein paar Namhaften Brandbeschschleuniger aus eine langen Liste, ein Strohfeuer veranstaltet, das der Hektik des Urhebers entsprechend, scheinbar nur noch mit einem Strich durch das Objekt seiner pyromanischen Leidenschaft gelöscht werden kann. Bei einem Aktivismus solcher Farbe greift man leicht in den Wind von Flugasche oder atmet schlechte Luft. Nomen wandelt sich für mich zu Omen. Bad Alchemy. Dicke Luft. Ein nicht enden wollendes Relikt identitärer Bewegung zur Hebung des Selbstwertgefühls, merklich routiniert im Marsch durch die Institutionen. 

Eine past & copy Unternehmung von postenzyklopädischer Artistik, gewidmet dem vermeintlich prekär Musikalischen, dessen vielfältigen Blüten auch ohne der Wortemagie des Würzburger Voodoo Aspiranten, unter den Hochglanzbroschüren staatlich subventionierter Kultureichen bestens gedeihen. Dort wachsen die Produkte eines fruchtbaren Bodensatz dem RDB Sammler feuchtfröhlich und selbstbewußt entgegen. Der erntet vierteljährlich um seine geistige Käfersammlung, die er jeweils seinem Bauchladen voranstellt, um getrocknete Pilze zu erweitern. Die Musi ist nämlich längst weitergezogen. Der Sortierer hantiert mit Derivaten, Erinnerungslücken und Ersatzteilen, Sprachverquerungen und gepressten Scheiben. Irgendwie erinnert mich aber seine Sammelwut doch an Ernst Jünger und dessen Käfersetzkästen, die ebenso eine Reminiszenz an das scheinbar Marginale waren. Auch wenn sich der Würzburger KlingKlong Entomologe die Gewitter lieber aus Gummi denn aus Stahl fantasieren mag. Stahl „reimt“ sich nämlich auf Helm. Und schon stehen ihm die Haare zu Berge, die noch immer als Antennen einer projektiven Weltwahrnehmung taugen. Also doch lieber: Hart wie Kruppstahl…..damit das Radar arbeitet….

Bisher hatte ich das Gefühl, dass da Etwas gesagt wird, wenn auch die Lektüre seine Blattes immer spärlicher wurde. Es schlich sich die Schleife der Wiederholung ein. Ein Graus für Improvisatoren die die Gratwanderung lieben. Entkommen kann man ihr trotzdem nicht auch wenn im späteren Leben der eigene Setzkasten kanonisiert daher kommen mag. Oder gerade deswegen….Das Werk ist vollbracht. Ein Grund Neues zu wagen.

Der Kritiker wagte das I-Tüpfelchen.

So ist es nun also gekommen. Das I-Tüpfelchen. In Form einer Ächtung. Ein Paria Geschöpf wurde in das BA – Heft 102 hinein geklont. Obwohl es das Wort Paria selbst gerade noch schaffte, sich von seinem musikalischen Ursprung her zu deuten. Einer Rahmentrommel. Das Objekt der Desinfektion, der besprochene und als schwer kontaminiert befundene Pianist, soll nach dem Willen des Vorsitzenden des Schauprozesses, aber nicht mehr zurück in die göttliche Komödie der ImprovisiDanten. Er soll in einer von RBD’s dubiosen G-Kammern in der Ablage enden. Der Kritiker zumindest scheint ohne seine Dichtungslosen G-Kammern schwer leben zu können. Ich meine mit G-Kammern hier „Gedächtnis Kammern“. Obwohl die CD-Beigabe betreffenden Heftes die mit „GASWORKS“ betitelt ist und weitere Äußerungen darinnen, auf die wir im Folgenden stoßen werden, eine andere Assoziation nahelegen könnte. Geschichte ist ein Fluidum das subtil im Äther ver(ge)strickt wird.

Während eines Konzertaufenthaltes in Moskau lernte ich gerade, dass sich dort Vergangenheit dort wie ein Humus Haufen in mehreren Schichten unter den jüngeren Generationen schön langsam ab- und zersetzt. Lenin Mausoleum, der allgegenwärtige Rotarmist siegesstrotzend, die Partisanendenkmäler in den Metro Kirchenhallen, Schlachten Dokumentationen in einem Kulturzentrum, der große vaterländische Krieg, Hefte mit Kämpfen der WK II Kontrahenten. Alles bei uns unter Militaria verbucht, … verboten…. Es ist dort aber klar, dass man durch Vergangenheit wandelt, sich von daher in einem halbwegs stimmigen Umfeld fühlt im Schreiten durch ein öffentliches Museum der Postmoderne. Alte Symbole die kritisch beäugt werden können, sind tatsächlich überall sichtbar und jeder weis und das ist wichtig, dass sie einmal aktiv WAREN. Trotzdem. Gelegentlich werden sie zur Machtdemonstration reaktiviert und der Mensch dort, wird ebenso wie bei uns, Erinnerungs-Kultur-behandelt. Das macht Beider Schicksal so ähnlich und spiegelbildlich.

Die Moskauer indes lachten nicht schlecht, als ich ihnen von einem Selfi mit einem Stalin Darsteller auf dem roten Platz erzählte und weiter ausführte, dass man für eine entsprechende Inszenierung, dem Selfi mit Adolf und seinem unvermeidlichen Armheber vor dem Bundeskanzleramt, schnell vom Staatsschutz abgeführt werden würde. Deftige Geldstrafe hinterher. Bei Wiederholung Knast. Das bleibt dem Stalin Statisten erspart, der mit seinem kruden Schnauzer heute bei den Russen seinen Rubel rollt.

Dafür scheint es der eifrige Kritiker bitter ernst zu meinen in seiner Nachahmungswut von öffentlicher Diskreditierung zur Aberkennung schnell hinfabulierter „Ehrenabzeichen“. Jene die er dem Pianisten vorher in Form von Textschablonen selber an die Brust heftete. Nur um jetzt ohne Firlefanz zur Exekution zu schreiten. Aktivitäten die vordem Väterchen Stalin vorbehalten waren.

Ein metaphysischer Tschekist randaliert in seinem eigenen Parteiorgan und verstolpert sich in den „killing fields“ seiner Buchstaben.

Das Ergebnis. Ein Akt der Streichung aus einer Liste, Index genannt, unter deren versammelten Namen sich der Strichmann regelmäßig sonnt. Eine Entsorgung von jener Art, die im bundesdeutschen Blätterwald bisher nicht zu sichten war. Man müßte in afrikanischen Voodoo Museen graben um eine Analogie für den Versuchszauber dieses deutschen Strichertums zu finden. Sogar die fragwürdigen Transportlisten mancher Nazis zeigen  unbeschadete Namensnennung. Wahrscheinlich sogar des Schindlers Liste.

Unter Auslassung allerdings von Streichung. Soweit mir bekannt. 

So gesehen wäre RBD’s Strichliste ein Novum in der Geschichte der Deportation, in der etwas erscheint das nicht erscheinen soll. Wer nicht existiert kann nicht ankommen. Er ist vor seiner Abfahrt schon über eine Grenze gebracht worden, von der er nicht mehr zurückkehren soll. Getilgt, exekutiert, scheinbar…Dann fällt der eiserne Vorhang des Unerbittlichen in „RBD’s rotem Machtbereich“….Der Mensch, gerade noch listenmäßig erfaßt ist weg. Verschwunden und wird „für tot erklärt“ *bzw. sein Schicksal bleibt unbekannt…. logischer Weise ist zu vermuten: Tot…..* s.a. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland

– Wir wissen von ca. 500.000 Menschen die über die Grenze gekommen sind nicht, wo sie sich aufhalten – so der damalige Bundeswirtschaftsminister Gabriel zu Beginn der „Migrationswelle“ im Herbst 2015 im ARD Interview. Dass sie deswegen wohl alle tot sind, wird heute keiner annehmen. Das Leben geht also weiter. Irgendwo,…irgendwie,…jetzt,…. hier. Der Aufstand des Anständigen war eine Ente….Ein Überlebender taucht auf….und tauscht seinen Wiedergutmachungsanspruch gegen eine nähere Betrachtung des Hin- und Ausrichters einer Versuchs – Exekution mitten ins Bürgerliche. Um kurz noch den Täter  – Opfer    Umkehrschuss abzufangen, der als Farbklecks, Vielfalt suggerierend, im Hemd des Beschossenen hängen bleibt. Auch dieses blutige Mett wird im improvisatorischen Fleischwolf zu feinem Hack für was weiß ich für Würschte weiter verarbeitet werden. Das Opferabo ist sowieso gekündigt. „Leider ist es die Wahrheit, die manchmal politisch unkorrekt ist.“ Dieses Kachelmann’sche Wetterfrosch Wort ist dieses mal NICHT auf’s Klima bezogen. Ich zöge es allerdings im komplexen Geschehen der Geschichte vor, von Wahrheiten oder Wahrheitssphären zu sprechen.

Kramen wir also weiter in der RBD’schen  Labeling Datscha

Exposition: ritmo appassionato

Endlich also ein Versuch von substantieller Kritik, auch wenn diese ihren eigenen Beschrieb in weiten Teilen im „essay Zeitüberschreitung“ abgekupfert hat, nur um auf dem fabrizierten multiple choice Zettel einer rückkoppelnden Selbstdemontage das Programm hierzu offen zu legen. Verwiesen sei auf das essay, dessen link in der Abrechnung immerhin an vorderer Stelle quasi steuerbegünstigend aufgelistet ist. Mehr Text, mehr Kosten, was den Gewinn, um nicht zu sagen „den Wert“ schmälert. Also weniger Geld an den Fiskus. Vermeintliche Kritik als Steuer Sparmodell.

Hauptsatz: Presto agitato

„Rasant gequirlt und energisch kumuliert“ * dreht der Speed Mixer RDB im Schnelldurchgang seine ICC Maschine (Instant Culture Criticism) in der Versuchsküche, bevor der Mondamin Bäcker seinen Einheitsbrei anrührt. Wir werden sehen welchen Quark er zubereitet in seiner Muckibude von Buchstabensuppen mit Anspruch auf Wort – Führerschafft.

* Alles was der Musikkritiker zur Musik des doppel CD Albums „Zeitüberschreitung“ zu sagen hat.

Mit ähnlichem Rezept stelle ich mir in 5 Jahren die Abi Prüfung an Waldorfschulen vor, wenn wegen anhaltenden Demos gegen Funktionsharmonik(welche den Klima Hype bis dahin ablösten), die tatsächlich schon ein Destillat der Praxis ist, das Interesse daran vollkommen erlischt und stattdessen „MOSL“ unterrichtet wird. Managing Of Spotify Lists. Und der Lehrer ähnlich wie RBD in einem Taumel von Index Querverbindungen, Unverstandenes mit schlecht Verdautem vermengt um es seinen Adepten schmackhaft zu machen. Keiner merkt was dabei…. Selbst der Lehrer hält den Stoff für rechtsstaatlich geprüft und deswegen für astrein. Der langsame Eintritt von staatlich geprüfter Demenz hat den Vorteil dass ihn die Aspiranten nicht bemerken. Suggestion hat keine andere Referenz als sich selbst und die schillernde Welt von Geschichtenerzählern, die behaupten dass Beethoven deswegen nichts gehört hätte weil er taub war.

RBD’s gehetztes Gestammel mit dem Anspruch eines Sachverständigen Kurzgutachtens für PIC,s (political incorrectness) ist einem kleinem Heftchen geschuldet, das den beiden CD’s beigelegt ist, deren Inhalt den Musikkritiker aber nicht weiter interessiert. Hier kann sich endlich der Satz Forensiker im mittleren Dienst austoben, den Klangenträtsler mal in den mentalen Vorruhestand schicken und sein Metier als Texter und Spruchkammer Experte zur politischen Säuberung bedienen. Beim offenen Hemd des Pianisten braucht es gar den Persilschein nicht, mit dem er noch wedeln könnte. Der Flügel tritt deutlich in den Hintergrund, wird verstummt oder gar zum Vehikel erklärt, in den hinein der Kritiker jetzt mittels Minderheiten Patchwork einfache „Erkenntnisse“ zu transferieren sucht. Dieser Art enthüllt der Würzburger Lieferant von „komplexen Bewusstseinsströmen“ das neue Motto der Stunde. 

Simplify ! Reimt sich auf – Abarbeiten von Listen -: spo(t)t – ify.

Falls es nicht ein red herring ist, derer der Kritiker zu verschiedenen Zwecken durch die Textlandschaft ziehen mag, wäre nach kurzer Recherche das Drama geklärt. Eine 6 in Musik*  kann nur Sprache übrig lassen um Klang zu produzieren. Dass diese zu wenig mehr als Schepper – Schibboleth und gegrätschten Lauten von Scheinselbständigen taugt, soll am vorliegenden Fall dokumentiert werden.  *Quelle: „Gestern 20, morgen 50 Für das Würzburger Bad Alchemy- Magazin häufen sich derzeit die Jubiläen. / Nummer 13

Dass einer darüberhinaus sein Minus im identitären Dispo mit Annäherungsversuchen an den musikalischen Adel aufzupäppeln versucht, zeigt ein frühes Syndrom des in Atzmon’s „being in time“ Diagnostiziertem: „ought to be“. Nicht wie sie ist die Welt, wie ich bin, sondern wie ich sie gerne hätte, mir einrichten würde wollen, wie sie sein sollte für mich proletarisierten Schlucker und Angestellten einer grauen bundesdeutschen Verwaltungswüste. Diese ganz private Utopia im Hinterhof der Sonderwelt brachte schließlich die Tat hervor, die nach alchemistischer Manier aus „Dreck noch Porzellan“ generiert, obwohl einer sich als klammheimlicher „Entropie- und Dystopievermuter“ entpuppt. Vielleicht deswegen die Porzellan Zerdepperei im vorliegenden Akt. Zur Ausschmückung einer ganz persönlichen Vanitas Anwandlung. Wer kennt es nicht von sich.…Irgendwie….aber doch irgendwie Anders… Eine frühere Selbsterkenntnis macht das deutlich.

RBD: „…..gab sogar einem Isolationisten wie mir etwas Weltbürgerliches – für Boheme zu brav, bot sich mir ein unverhofftes Doppelleben an…..“  ebd.

Mehr oder weniger wollen wir doch Alle weiter im Spirit – Ranking einer umerzogenen Welt. Die wenigsten bringen die Spaltung auf höherer Ebene zu einem Stelldichein neuer Erkenntnisse zusammen. Viele tollen im Baumarkt Prekariat herum, um mit Internet Pattex wenigstens eine flüchtig-virtuelle Gestalt zu kleben. 

Das Essay des Klavierspielers ist aber gerade durchdrungen von jener Grad Wanderung des Spielers, die den Weg von der Musik zum Wort und wieder zurück wagt, um sich der Reflexion der Beimengung eines sprachlich Gefaßten zur Musik zu stellen, vielleicht darüber hinaus zu weisen. Abgesehen von den Programm Musikern aller Zeiten also nichts Neues. Könnte ja auch die Vorlage für ein ausführlicheres Werk sein, eine Oper vielleicht…Oder „wagnert“ da gerade einer herum?!? Der Kritiker aber blendet ab und aus und quirlt sich diesseitig durch seinen eigenen Horizont, der so erkenne ich erst jetzt, das Trennen zur Kür seines Showlaufens erhoben hat. Der Kritiker ist quasi ein Agent der Entkopplung. Die Rückkopplung interessiert ihn nur da, wo er darinnen genug Material findet um seine Zschäp- und blonk Sprache, Konkretes ver-schweigend, gleichsam Mundlos zu bedienen. Das RBD Gestammel soll einer möglichen Gegen Äußerung im Vorfeld schon den Riegel vorschieben, indem es ein zu erwartendes Echo in Zeitgeist Manier deutlich etikettiert. Nur, wie kann man Geist labeln?!?

Mit einem MOPS! 

Mimikry Of Premise Suggestivness Of Systems. MOPSOS, kurz MOPS genannt

Also mit Hilfe eines pawlow’schen Reflexes der in seiner Anpassungsfähigkeit und Selbst Verwandlungskunst (Mimikry) Voraussetzungen Oder vorgebliche Tatsachen schafft (Prämissen) diese dann (z.B mittels Kulturkritik) suggeriert und unterstellt (Suggestivness) Oder nahe legt, um innerhalb eines (Macht) Systems und Teil desselben (of Systems) seine Brötchen zu verdienen. Schließlich als Mem – Agent eine soziokulturelle Sphäre zu schwängern um dort seine message zu vererben. Das Problem. Der MOPS merkt sofort, wenn er für manipulatorische Zweckseilschaften seines Herrchens Gassi gehen soll. Da knurrt er als natürliche Reaktion gegen Mißbrauch. Ansonsten ist er aber ein gemütlicher Kerl, der einem bei allen möglichen Enträtselungen hilfreich zur Seite steht.

Unter Prämisse ist hier tatsächlich eine un – hinterfragte Voraussetzung gemeint. Also ein Satz, ein Gebilde, eine Geschichte deren Kritik sich aus Tabu Gründen verbietet, oder als verteidigungswürdiges Glaubensdogma darstellt. Jenseits einer Zugänglichkeit anderer Ansichten oder wissenschaftlichen Ergebnissen die in andere Richtungen führten als das Dogma. Selbstverständlich sanktioniert durch Strafbarkeit bei einem bestimmten Thema. Der Vorwurf greift ohne weiter hinterfragt zu werden. „Realitätsverweigerung“. Spätestens aber nach der 3. Nachfrage würde der selbstermächtigte Realitätsprämissler in die meist aggressive Defensive hineingefragt, ein entsprechendes Klingelwort oder den Stempel, bzw. ein label aus seiner Mottenkiste des Unerklärlichen zücken. – Unglaublich dass etwas in der Geschichte irgendwie anders gewesen sein könnte, weil es so unglaublich groß und einzigartig gewesen sein soll -. z.B. Die (angebliche) Bedrohung durch Giftgas durch das Saddam Hussein Regime. Für weitere Beispiele mag sich jeder selbst fragen. Fall also erledigt. Scheinbar. …

RBD offeriert merkwürdiger Weise eine – „dogmenwidrige Sichtweise, d’accord“ -. Was er damit meint, sagt er wie so oft nicht. Der Leser muss es sich zusammenfantasieren. Bleiben tut der schale Beigeschmack des präventiv gescheiterten Aufrührers und Helden zur Verteidigung einer unbestimmten Angelegenheit. Vielleicht erleidet er das Manko eines Vergrämten welches sich die Selbst Verhinderer aller Zeiten teilen. Auslassungen, Referenz Surfen von Überschriften und Buchtiteln, Vernetzung von suggerierten Angeblichkeiten, die wiederum nur aus Quervebindung, dropping und Auslassungen u.s.w.u.s.f. bestehen. Durch ausreichend oft benutzte Worte Kader (s.a. unsere Laien PSY Statistik im Anhang) wird ein scheinbar offenkundiges und eindeutiges Bild geliefert, das gar nicht mehr hinterfragt werden müßte, da man es ja weiß. Der Mangel an Konkretem wird durch Hilfs Narrative im Gehirn des Lesers aufgeschüttet, welche dem Nachplaudern und des blinden Glaubens bedürfen. Die Geschichten die sich daraus stricken lassen brauchen schließlich ihre Erzähler um halbwegs Wirkung entfalten zu können.

Diese mit einer scheinbaren Option zur mnémētéchnē ausgestatteten Delirierenden, wissen aus Mangel an Quellenbezug und der Verweigerung über den eigenen Tellerrand hinaus zu reflektieren, oft gar nicht wer sie sind und was sie eigentlich tun. Darinnen besteht ihr Gebrauchswert. Sie wandern auf dünnem Eis, über flachem Grund. Da bleibt die Tiefgangs Kontrolle für Bademeister übersichtlich.

Was er, der Kritiker, die Sache vielleicht weiterdenkend meint, sagt er nicht. Er bleibt als einseitiger Essayist in seinem Erguss von ephemeren Dunst ungreifbar. Sprache die heute in weiten Kreisen zum Standard geworden ist. Man weiß wovon die Rede ist ohne zu wissen auf was diese sich im Weiteren konkret bezieht. Ein Zeichen veränderter Wetterlage die in ihrer hitzigen Geladenheit vertrocknete Blüten in alle möglichen menschliche Bereiche treibt. Es ist quasi eine Art Metasprache, fast sagte ich, sie funktioniert wie Musik. Der Definition derselben in meinem essay folgend: „Die keiner kapiert und doch alle verstehen“. Musik spricht eben den 7. Sinn an, der sich um „rinks und lechts“ und Vorfahrtdiskussionen nicht weiter kümmern braucht. Dieser ist selbsterklärend.

Bei RDB hat die Sprache über Musik die Seite gewechselt und stürzt sich fortan als Verklanglichter Zustand in die Analyse von rootless voicings. Sie ist zum Experimentierfeld des Sinns geworden, der seinen Halbbruder, den Unsinn, nicht mehr los wird. Wer die Satzregeln nicht beherrscht und sich selbst verführend die Ebenen wechselt, sollte gelegentlich eine Drainage verbotenen Schriftzeugs zur Ableitung überschüssigen Nonsens mit sich führen. Was aber wissen wir nach solchen Versatzbauten, außer dass wir dazu animiert sein könnten, selbst im Stile von Assoziationsketten und second hand Worthülsen den Kettenbrief weiter zu stricken?!? Also einfach mal ein Narrativ im Stile einer Hollywood Produktion in den Ring werfen? Regt an, macht Meinung, wirkt kreativ, irgendwie und lockt die red herrings wieder aus dem Fuchsbau. Folgte einer der Spur wird er selbst schnell zum Verfolgten irriger Ansichten vom Rotschwanz.

Da sich Mem an das englische mime anlehnt, dass sich weiterspinnen läßt zu memory, ist von daher die Frage zulässig, nach einer Ursprungsquelle dieser Folge von Wörtern, die nur mimen. Also Nach – ahmen, weiter plaudern, Schau spielern… Im Dienste auswendig gelernter Erinnerung quasi. Und das dann Kultur nennt. Erinnerungs – Kultur zum Beispiel. Der selbstevozierte Akt einer Geschichte, eines Schauspiels wird zur Erinnerung deklariert, gilt ab da als allgemeinverbindlich, vor allem dort, wo die Angst und das Grauen mit den bunt flimmernden Farben des Kino erzählt wird. Das prägt sich ein, läßt die große Erzählung wie ein reales Monument ganzer Fernsehserien erscheinen.

Allerdings gibt es EIN Thema, wo es nicht möglich ist aus dem Film heraus zu gehen, mit der Bemerkung auf der Lippe: – Ist ja nur Fiktion in der Realität -. Obwohl dieser Film, der uns 1979 !!! das „H.“ – Wort brachte tatsächlich als Medium Fiktion ist und die dort erzählte Geschichte eine fiktive!! In unserer Realität aber muß diese Fiktion Wirklichkeit bleiben. Mögliche Unterscheidungen der Ebenen, differenzierte Forschung in der Sache, die eine andere Wirklichkeit nahelegen könnte oder der Hinweis auf die Fiktion der Wirklichkeit* werden in der „wirklichen Wirklichkeit“ mit Hinweis auf OFFENKUNDIGKEIT, als Relativierung festgestellt, als Hass und Verhetzung markiert, um anschließend inkriminiert zu werden. *(diesen Film betreffend). Diese Vorgehensweise eignet unserem MOPS!

Tatsächlich aber sind der Show – spieler und sein Gegenpart, der Forensiker, zwei Typen die auf denkbar unterschiedlichem Grund agieren. 

Der erstere mag das Fiktive. Er kann, ja muss noch das Unwahrscheinlichste oder sprichwörtlich Unglaubliche, das Fiktive zu seinem Thema machen, zu seiner Realität um diese in seinem Spiel und von daher zu erklären, es also wie real wirken zu lassen. Fiktion als Realität. Dabei wird der Held zu einem Prototypen einer endlos langen Kette von Kämpfern für die gute Sache in den Erzählungen aller Zeiten. 

Einer- oder eine Hundertschaft dieser „Truppe“ reichen, um jenes Heer der wirklich Namenlosen, Unterdrückten und Leidenden wach zu rufen, von denen die Überlebenden sich aber ihre Helden und dessen Gegenstück den Schlächter, in immer neu ausgeschmückten Geschichten herbei fantasieren. Im richtigen Leben allerdings geht es weniger spektakulär zu. Es wimmelt vor Feiglingen. Notfalls wird das  BRD System und deren Gesetze herbeizitiert um diesem blindlings zu vertrauen. Papa Staat(s) – Vertreter. 

Die zweite Berufsgruppe, die der Forensiker, kennt gar nicht die nachgeordnete Welt der kommissarischen Interpretation, die Profiler, welche die falschen von der echten Spur destillieren, das Gerede von zuverlässigen oder windigen und Interesse geleiteten Zeugen, Falschaussaglern, und Geschichte Schreibern. Endlich die (oft genug fragwürdige) richterliche Feststellung, das Urteil und schließlich den Ramschladen der Presse und der weiter verwurschtenden Kulturindustrie, ganz zu schweigen von geheimdienstlichen Querschüssen, machtpolitischen Erwägungen und deren kybernetischen Kunstturnübungen.

Der Forensiker gräbt sich ruhig und nüchtern in den Grund und von da in den Untergrund. Schabt, kratz, sichert noch den kleinsten Partikel, sammelt Hinterlassenschaften, Dokumente, nächtigt in Archiven, ohne im Traum daran zu denken, dass er das Recht hätte zu interpretieren. Zückt modernste Methoden der Vergangenheitsbewältigung. Nämlich jene zeitüberschreitenden Untersuchungswissenschaften, die noch an einem Kiefer Splitter aufzeigt, was der Mensch in welchem Alter unter welchen klimatischen Voraussetzungen, nach welchen Wanderschaften und familiären Verhältnissen in einem eng bestimmbaren Zeitraum vor tausenden von Jahren, gewürzt mit bestimmten Kräutern, zu seinem Mittagstisch machte, bevor er an einer eitrigen aus dem Ruder gelaufenen Mandelentzündung, die sich zurückführen läßt auf ein giftigen Pilz, verstarb. Um anschließend halb kremiert in einem Massengrab verscharrt worden zu sein. Man nagle mich nicht auf Einzelheiten fest. Vergleichbares ist unter „archäologischer Forensik“ zu googeln. Bei unserem Grabungsfeld könnte man auch die andere Seite des Geschichtsfeldes beachten!

Das ist des Forensikers Realität, die sich von daher selbst interpretiert. Sein Feststellung ist das Faktum. Der Sach- und  Dokumentbeweis als Realität. Das Faktum. Als Vorhandenes, oder eben NICHT Vorhandenes. Es taugt nicht zum Gerede und Nachreden, zum Ausschlachten oder diskreditieren. Zum Gehört haben von Freunden, die Erzählungen aufschnappten von Bekannten, die es von Irgendwem vernahmen. Es bekommt eine Nummer und wandert in die Asservaten Kammer. Basta. Deswegen sieht man diese Herrschaften in der Regel auf Bildern von Weitem, auch meist im weißen „Tarnanzug“, da sie nicht erkannt werden sollen in ihrer Nähe zum Untrüglichen, Sächlichen, dem Beweis und seiner Sicherung. Denn der ist, neben dem rauchenden Colt, der in der Geschichtsschreibung selten gefunden wird, die verlässlichste Grundlage um sich später der Lage zu vergewissern. Vor allen sollen sie keine eigenen Spuren in das empfindliche Feld historischer Gegebenheiten schleppen. War es Mord, Totschlag, Unfall oder nur ein Gerede darüber, das, wenn es lange genug in den Rauchkammern der Medien abhängt, sich nicht nur zum Dauerbrenner, sondern zu einem hervorragenden Erziehungsinstrument pushen läßt. Über EINEM Narrativ aber liegt ein Bleisarg, religionsgeschichtlich gesagt, die Totenruhe, die „zu Gunsten“ des Narrativ’s nicht gestört werden darf.

Zur der in seinem Getippe angerufenen Leugnung  (bzw. alternative Sichtwiese Leugnerei)  und der damit verbundenen Frage nach Würdigung oder Herabwürdigung von Opfern, sei eine Richterin eines Prozesses von 2018 zitiert. Quelle: blog einer Prozessbeobachterin (aus der „linken“ Szene):

Zitat:

In ihrer Urteilsbegründung führte sie (Richterin R. H.) aus, dass der Holocaust nicht geleugnet werden könne. Sie zog den etwas geschmacklosen Vergleich (wofür sie sich entschuldigte) zum internationalen Fischfang: auch dieser könne nicht geleugnet werden, selbst wenn man keine genauen Angaben über die Anzahl der gefangenen Fische oder die Orte, an denen sie gefangen wurden, machen könne. – Zitat Ende

Diese Modulation könnte man noch weiter umspielen z.B. durch jenen bekannten Spruch des Richters Meinerzhagen, der in einem Prozess ausführte: 

  • Zitat: – … daß es völlig unerheblich sei, ob der Holocaust stattgefunden habe oder nicht. Seine Leugnung stehe in Deutschland unter Strafe. Und nur das zähle vor Gericht –  Zitat Ende (Tageszeitung TAZ vom 9.2.2007

Jeder Maurer des Kreativen hat seinen Setzkasten, auch wenn man beständig versucht diesen abzulegen, man kommt nicht drum herum. Hat er deswegen Wahrheitsanspruch, ein Wort das gelegentlich jeder mal vorsichtig im Munde führt? Per se nicht. Hinweisen, ja. Fragen, ja. Empören, ja. Aufrütteln, ja. Wahrheit(en) macht frei?!? Auch das ist erfahrbar. Was auch immer der Erfahrer unter Wahrheit versteht. Jeder wird dies mehr oder weniger kennen. Diese Erfahrung in den unterschiedlichsten Lebens Bereichen. Jeder möge selbst entscheiden was er für wahr hält oder nicht. Es braucht dazu keine Religion, da pflichtete mir sogar der Kritiker RDB bei.

Aber. Es gibt mindestens eine Ausnahme. Dort stellt sich die Frage des Glaubens, gar der „Erkenntnis“, als selbst auferlegte Sanktion des „Freiwilligen“ dar. Ein Paradox. Wer aber nicht bekennt ist draußen. Das geht in der Regel so weit, dass sich die Frage des Glaubensbekenntnis gar nicht stellt, da die DNA entsprechend so gestrickt ist, dass die Frage bereits als Häresie betrachtet wird. Der Kritiker rudert hier wie eine Truppe Angeketteter im Sekundentakt eigenen Einpeitschens im Unterdeck seiner Hoffnungslosigkeit. Die Bewältigung der Vergangenheit gelingt nicht. Diese überwältigt den Bändiger in einer Weise, wie Treibsand festeren Boden unter den Füßen haben will. Der Schlußstrich durchs Objekt selbst gelingt ebenso wenig, da die Zersetzungskraft des Ungefähren und Beliebigen mit der Zeit arbeitet. Wie Sand in der Uhr, oder Sand der treibt.

In dieser archaischen Uhr erscheinen Musik und Reaktion immer im Paarlauf, in der vom Kritiker offen abgezirkelten Welt, die ein paar mal ganz nett unterhaltend, Geistreiches suggerierend daherkommt, dann aber im beständigen Grabschen nach abgestandenen Wörtern und Blendgranaten an Substanz verliert. Sprache wird halt doch nicht so ohne weiteres zur Musik. Musik wird sie erst dann, wenn der Narr intelligent genug ist des Königs Tabu in einem Kladderadatsch zu enträtseln, das „keiner kapiert und doch Alle verstehen“. WEIL sie eben (die Sprache) kunstvoll zur Musik gedengelt wurde. Bei RBD schlägt’s aber nicht 9 vor 11, da bleiben die Zeiger schon auf 8 Uhr 8 stehen. Darum mäandert sein Zeitgeist Verständnis, der den „truther“ nicht schafft obwohl man ihm als Dissidenten, nicht einmal an seine Rente könnte. Schade um die Begabung. Bei ihm schäppert nur die Knuddelelecke, angereichert durch Namedropps. Aus einem einfachen Grund. Er will seines Zubrotes nicht verlustig gehen und befolgt also jene Dogmen, welches in folgendem Zitat den Künstler besonders anspricht:

  • „Nicht nur Religionen haben etwas, das ihnen heilig ist. Tabus, an die nicht gerührt werden darf, pflegen auch freiheitliche Staaten – und übrigens auch Künstler und Satiriker. Wenn es nämlich nach ihrem Empfinden um die eigene Identität, die Existenz geht, ist auch Sonderrecht!! erlaubt.“ (R. Müller FAZ / 27.01.2015) 

Auch hier das Sonderangebot einer Sonderbehandlung via Sonderrecht! Sonderbar diese Sonderei im Handeln von Unterscheidungsversuchen.

Des Kritikers Sprachinhalte haben sich vor lauter Befolgerei inzwischen gehäuft auftretender Tabus, die schnell mit Verschwörungstheorie überzuckert werden nach Absurdistan verdrillt. Zur Verhütung von ihm unbegreiflichen Sentenzen, die er nur noch im Kotzdurchgang bewältigen kann. Vielleicht weil das Leben lt. Rielke – schwer aus Einfachheit – sein soll, hat er sich das Simple gewählt um schwer und gewichtig zu erscheinen. – Tschingbum – Bleibt also das geistlose Spiel auf den Mann. Blop,… dito Bergmann.

Um weiter in des Kritikers Klingklong Welt anhand seines Kettenbrief Prinzips einzuführen, folgt: 

Seitensatz:

Zitat BA 102 / S. 82 …jenseits des horizonts…:

  • „So wie er sich mit ‚Rhythmicon‘ als mutiger Überschreiter zu erkennen gibt, der, neben Atzmons kainitischer Zündelei, offenbar auch dem mit den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vernetzten Online-Magazin Rubikon nachbabbelt – Foren, die mit der ‚Lügenpresse‘ dem Pharisäer und dem Zöllner gleichen.“

Ohne auch nur eine Note besagter Foren in seinem erstaunlich einfachem Universum zu erspielen, mäandert der Kritiker seiner eigenen Abneigung folgend über eine Silbe von „Rhytmicon“ zum Rubikon. Zuvor stattet er „Atzmon’s kainitischen Zündelei“ (der Revisionist Ernst Zündel  dient dem schalen Worte Gymnast dabei als blitzschneller Durchlauferhitzer) einen Kurzbesuch ab und wandert als ein Ableger des ewigen Jude weiter über –offenbar auch– NachDenkSeiten, ohne Buchstaben und Inhalt Bezug, um über das als Kennen vorausgesetzte Portal eines Herrn KenFM Jebsen zu schlittern, schließlich einen kurzen biblischen Slalom mit „Pharisäern und Zöllnern“ zu veranstalten, dessen Parcours von der „Lügenpresse“ abgesteckt ist, um als einsamer Sieger am anderen Ende seines Synapsenportals aus Dodekagon und Demenz den Start zu verpassen. Die Perfektionierung eines 12 – Schritt Satzes in der Einöde flacher Wortwüste welcher der Saft ausgegangen ist.

Ich hätte bei Rythmicon allerdings eher auf NeoCon oder gleich Kahn, eingedeutschter Nachname jüdischer Provenienz (Cohn) spekuliert, den der Pianist in seiner musikalischen Geheimsprache durch die Basssaiten drillt.Der Kritiker als Tausendsassa aber, verkauft die Übersprungs Handlung als Exposition einer Ursonate. Um zurück zu assoziieren bin ich mir ziemlich sicher, dass der „Rabbi“, analog zu „Rubi“ (kon), Regie führte. Also doch „Rebbe Cohn“. Das könnte ein Hinweis auf eine Spur sein. Könnte. Wir wissen es nicht. Der Kritiker klingt irgendwie nach einem drei viertel Antisemit, secundär abgehangen, streng zionistisch in der Verteidigung des „robusten Refugium eines Judenstaates“ (RBD). Dessen Vorläufer Armee, die IRGUN, hat immerhin im Januar im Januar 1941 !!! der damaligen „Nazi“ Regierung ein differenziertes Angebot zur militärischen („..aktiv an Deutschlands Seite in den Krieg eintreten“) wie politischen Zusammenarbeit im Sinne einer „neuen Ordnung Europas konform mit dem entsprechenden Konzept Deutschlands“ unterbreitet. Quelle: „Hitler und der Zionismus“ v. Francis R. Nicosia, S. 25/26 Druffel-Verlag 1989

Es hat eine gewisse Chupze, den Quartal Antisemitismus noch den „verdeckt operierenden“ – jewishness Tenören – und deren schusseligen Mossad Altistinnen im Netzwerk der Rubi – con – Verschwörung, unterzujubeln. Im Rubikon hocken nämlich eine Hand voll jener, deren „Truppe“ doch sonst unter Pharisäer, Zöllner und Weiteres zu verbuchen wäre. Jene die er, den Pianisten kritisierend, als eine Art Geheimverschwörung entzaubern möchte. Der von manchem inzwischen „Gatekeeper“ genannte Chomsky plantscht im Rubikon, ebenso wie auch Elias Davidson, Daniela Dahn, Richard Falk, Abraham Melzer, Aaron Rosenbaum und weitere Menschen „hebräischer Couleur“. Insgesamt über 350 „Exponate“ der schreibenden Zunft, der als „Pharisäer und Zöllner“ Verdächtigten rudern im Grenzflüsschen. Der Tastenmann hat weder mit einem von denen den Schwimmschein gemacht, noch kennt er einen/e der StrandmeisterInnen aus dem flüssig viralen Stoff. „Sein“ Kritiker aber kennt da nix. Hauptsache Breitseite. Kollateralschaden hin oder her….

Der Benenner des Unbenennbaren übertriftt sich in der Nennung von Ungenanntem. Das muß einer erst mal schaffen, so viel Prämissen in seinen Wortschatz zu „integrieren“. Der Kritiker setzt nicht nur, er setzt auch ziemlich viel voraus. Was, das wissen wir nicht, er teilt es nicht mit.

Es  bleibt also im heiteren Rebstock der ihn umgebenden Bocksbeutel Landschaft hängen. Ein feines Stöffchen, der Frankenwein. Ein Schluck und man weiß wo der Hase läuft. Etwas säuerlich aufdringlich, am Muschelkalk gereift, wie ich meine. Bei unserem Bewohner der Weinlandschaft hilft auch der Versuch nicht sich irgendwie kundig zu machen. Da außer offenen Fragen gar kein Kompass oder Landkarte mitgeliefert wird, in welchem Thema und Spezialgebiet er nach dem Verpuffen seiner Krachgranaten endlich zur Sache kommt. Ein Schwulst von Worten und referenzlosen Referenzen, denen alles mögliche eingeheimst scheint. Aber selbst dies bleibt unklar, weil unausgesprochen. Voraus gesetzt, könnte man meinen. Offenkundig quasi, im Stile des Regens der von oben nach unten fällt, was Jedermann / Frau ja bekannt sei. Kennen die Leser manche seiner Prämissen die er selbst wohl nur vermutet, oder ahnt. Oder schenkt er gar seinen Ahnen keinen Glauben?!? 

Möglicherweise. Wir wissen es nicht. Als selbst inszenierter Papst der Labels, gibt er Absolution demjenigen der seiner Ruckel Zuckel Welt entspricht. Und da wo der Prämissler das Label mit DER Prämisse zückt, erzittert der Rezipient und Mancher mag stramm stehen. Funktioniert. Dass der Zeitüberschreiter Essayist diese Prozedur des postmodernen Kalt Stellens, in seiner Schrift ziemlich genau beschrieben hat, unterschlägt der „Aufklärer“ und erweist sich somit als copy cat, der den heimlichen Abschrieb als Original verkauft. Was treibt einen Musik Beschreiber um, seine Erstschlagsdoktrin und Gemetzel auf „musikfremdem“ Gebiet zu veranstalten, um die angebliche Bösheit eines Musikers möglicher Weise mit einer uralten „Schlachtordnung“ in Schach zu halten?!? Täuschung.

Das erinnert an jene Frau Lipstadt, die in einer öffentlichen Rede zur Ausgrenzung und verächtlich Machung Andersdenkender aufrief. Parias sollen Sie sein. Ausgestoßene und Entrechtete. Recht so mit dem Label „Rechts“. Ein neuer Kalauer wurde geboren und die Frage nach der richtigen Frage.

„Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen.“

Des Kritikers Frage „Wer ist da Wer“ ist sprichwörtlich die richtige Frage. Durchaus jene, vor deren Gegenteil Pynchon „warnt“. Meint: Diese zu stellen, um den Adressaten in eine gereizte Stimmung zu versetzen. Einfacher. RDB’s Fragen Karussell gate – keepert durch die Kulturlandschaft und dient der Verhinderung wirklich brenzliger Antworten, indem er als feinfühliger „Minen Hund“ sich selbst in den jenseitigen Horizont befördert. Fehltritt erzeugt Vielfalt an zersprengten Farbklecksen, die die Welt des Vielfältigen wachsen lassen und zwar dort wo die Einfalt an Antwort mehr wird. Bester Beweis. Vorliegende „Kritik“.

In unserer kurzen Psychostatistik weiter im Anhang werden wir sehen, dass noch die H. – Z. und  J. Wörter dem Namenspringer dazu dienen sein Revier zu markieren, in dem er seinen, durch die Wortlandschaft gezogenen red herrings hinterher hetzen kann. So funktioniert die Assoziations Kette und das sozio – optimierte Suggestiv Programm eines „Minenlegers“. Genau da wo man es vermutet liegt die Mine tatsächlich und so schreitet man beiseite und tritt auf: Einen Spaßvogel. Dessen Gequietsche allerdings zu entschlüsseln bereitet einen eigentümlichen kontrapunktischen Musikstil.

Sein Klang besteht aus: Aktion Schrotflinte. Da rennt der MOPS los und legt die Beute vor die Füße seines Herren….. und stellt verdutzt fest, dass es gar keinen mehr gibt…..der Oberförster hat nämlich den Jägerstand verlassen. – OUT OF THE BOX – Was wegen des MOPS’s Gerichtetheit auf Hören, den Spürsinn des Schnüfflers nervös werden läßt. Vermutlich weil es einer nicht schaffte in die ansehnliche Rubrik der Autoren einzusteigen die sich im Rubikon versammeln, läßt er sich beim Würfelspielen um den Pianisten in eine Niederung jener Art herab, die noch jedem einfachen römischen Legionären das Pilum leichtgängiger in der Hand gemacht hätte. Den Hohlen Weg den der „alea iacta est“ Stammler beschreitet, erweist sich als einzigartiges Dokument inquisitorischer Spurlegung, welches er nur noch, in ein Puzzle des Obskuren umwandelnd, aus dem „begutachteten“ Objekt herausdestillieren mußte. Auch hier: Eine kleine namedropper Oper. Wörter sind halt die schlechtere Musik, immerhin taugen sie zur Droge der Ver(w) irrung. 

Durchführung:

Damit’s weiter bunt bleibt, kippen wir uns ein nächstes, geschmacklich noch unbestimmtes Stöffchen in 9/11 % iger Manier aus dem Voodoo Fetisch Markt hinter die Binde.

Flaschendeklaration: (Zitat)  

  • „Hinter ‚extradextrasinistra‘ stecken dagegen die faschistoide Tradition der Querfront und der Wutbürger, der sich neuerdings für das Ganze hält. Bei aller Sympathie für Zweifel (etwa an der Existenz Karls des Großen) und durchaus möglicher Empathie für so manchen Kain oder Judas, wer so vehement Holocaustleugnern und Hitlergrüßern das Wort redet, der teilt deren Wut darüber, dass der Sündenbock als Opferlamm das nazideutsche Notwehr Phantasma zerstört“.

Jener CD Titel der gerne als An – Spielung auf die Käppelei der „Rechten“ mit den „Linken“ verstanden werden kann, meint am Ende dann aber doch deutlich: Ein Stück Sprachmusik, dass als musikalisches Schnipsel (entsprechend einem Versatz eines RBD Konvolutes) verstanden werden will, denn als tollwütige Giftsuppe die der Bocksbeutler daraus braut. Deswegen heißt die ganze Stückbeschreibung auf dem Album ja auch: „contrapuncto extradextrasinistra“. Der Kontrapunkt scheint den Kritiker aber zu überfordern und so unterschlägt er ihn. Er dödelt lieber monophon einsilbig vor sich hin und verbrummt die Komplexität von verschiedenen Stimmen. Er läßt weg, was er nicht kann. Weitere Entpuppungen zeigen sich von selbst. Er prämissiert etwas nicht näher Bezeichnetes und subcutiert an anderer Stelle Genannten eine Wut, angereichert mit biblischen Jargon. Dass sein Ach und Weh angereichert sein könnte, von einem Prinzip Jahwe oder JHWH bleibt an dieser Stelle nur zu vermuten.

Zitat:

  • „…Dass auch unter den neuen Kleidern des Humanitarismus’ der blanke Arsch der Weisen von Zion und hinter allem Übel zionistische Puppenspieler (wie George Soros) stecken…“ 

Der Name Georg Soros, wie auch der „Dauerbrenner“ „Die Protokolle der Weisen von Zion“ geistern durch RDB’s Fantasie, als befände er sich in seinem home Kino unter Dauerbeschuss aus Hollywood. Der von ihm verbreitete Stoff wurde von mir aber weder erwähnt noch gemeint. Der Kritiker verschwört sich gegen den „verschworenen Verschwörer“. ect. …. Bei soviel Hintergedanken und Projektionskraft des eigenen Irrlichts ist anzunehmen dass einer ohne sein Höhlendasein nicht mehr auskommt. Der Geist flackert schwach an den Schatten der Wand ruhelos auf und ab, auf der Suche nach einem Beleg für seine Leuchtkraft und erfährt am eigenen Leib wie sein Gerippe schließlich zu „Puppenspielern“ wird.

  • „…Kain, Judas, Holocaustleugner, Hitlergrüßer, Sündenbock, Opferlam, Nazideutsche NotwehrPhanstasma.…“ 

Dem schnell gegoogelten Wiki-Definition von „Hasskommentar“ zu folgen wäre des Kritikers Breitseite u.U. eine Sammlung von Hasskommentar, der dort u.a. mit: „..wenn der Inhalt des Textes sich mehr als abwertend ….ohne Begründungszusammenhang oder Argumente“ beschrieben steht. Das Konstrukt, dass „hinter“ einer Improvisation (contrapuncto extradextrasinistra) – „die faschistoide Tradition der Querfront und der Wutbürger stecken“ – soll, grenzt möglicherweise an ein neues psychiatrisches Forschungsfeld für eine Spezies, die mit schwer belasteten Begriffen so unbedarft hantiert wie besagte Freizeit Ballermänner. Das sind die Paintballer des postpolitischen Weltalls, die mit abgehalfterten Formeln aneinandergereiht, nur noch wie ein nasses Sturmgewehr ruckeln. Freilich hört man intuitiv weg. Das Pulver ist feucht geworden.

Jedes dieser Wörter für sich beinhaltet eine ganze Besatzungsarmee unbekannter aber höchst wirksamer Mechanismen. Das ist ein Phänomen. Pure Stimmung(s) mache. Jedes einzelne Wort und dessen mächtige Geschichte wäre einer Würdigung Wert, um lange darüber zu meditieren, zu forschen, sich in die unangenehmen Ölwannen freier Geschichtsforschung zu hocken und seiner Pamphlet Fibel jene Toleranz zu predigen deren angebliche Überschreitung bei den Anderen attackiert wird. In der Coda am Ende unserer musikalischen Exkursion, zeigt sich was ich damit meine.

Um also auf den letzten Metern der Worte Welt des RDB, den Herrn Mohler der am Ende von – jenseits des Horizonts – in den Ring geworfen wird, hier einmal aus der Mottenkiste des Kritikers Lesebauchladen hervorzuzaubern, eine Re-play von Mohler’s Kritiker.

Zitat:

  • „…Dieser Vorwurf (des „Nazi“) – auch der des „Faschisten“ – gegen Mohler ist ressentimentgeladen, unsauber. Das inzwischen justitiable Wort „Auschwitzlüge“ habe ich bei ihm nicht gefunden. Und sein Wort vom „Bewältigungsrummel“ – denkt man an die Schmalzsäule „Holocaust“ – ist so falsch nicht.“ (Fritz J. Raddatz in der / ZEIT Jahrgang 1982 Ausgabe 4)

Ist jener Kritiker aus Würzburg, vielleicht so etwas wie der verbeamtete Bruder des Herrn KennFM, ein Wort Akrobat der in seiner Selbstschussanlage den Testlauf wegen Überhitzung nicht schaffte?!? Ein Schelm wer „quer“ dabei denkt. Das neue, alte label für die Brückenbauer und Gassenhauer. Querverbindung ist doch wie Gabelflug, oder Bandschleife, erst mal eine neutrale vielleicht sogar nützliche Angelegenheit. Die Zeit dazwischen angenehmer machen….vereinfacht gesagt. 

Ja auch ich war mal, ganz jungfäulich im Zustande eines „Hochzeiters“, der sich von einem Absatz aus der Schäpperkammer des Kritikers „verhimmeln“ lies. Jetzt erlebe ich das getippte Gekritzel eher als ein Baukastenähnliches Gepurzel, wie manche Zeugnisse aus einer Waldorfschule, die gelegentlich mit Hilfe von Textbausteinen endgültig versteinert werden. Man glaubt es kaum.

Die Verwalter einer „Nachkriegs- und Siegerästhetik“ in Form linker Kulturpolitik zeigen sich lt. dem ebenso vorgeführten Syberberg in der Sprache am deutlichsten. Es ist das Raunen der Wächter und Priester von Narrativen, das Worte Geraschel und Geklappere mit geladenen Prämissen, die im Vorfeld eines abgezirkelten Geschichtsheiligtum scharf gemacht sind. Die Priester werden ihren Glauben kennen. Das macht sie so (ohn) mächtig in der Auslegung ihrer Religion. Ja ich meine damit die von Syberberg besprochenen „Kaste der Meinungswächter“ von denen sich einer als Kultur Capo 4tel jährlich zu Wort meldet, um den Laden satzreich so zu stricken, dass der Horizont im Rahmen bleibt und keiner auf „dumme“ Gedanken komme. Jene Fragen, als deren Sachwalter der Kritiker sich noch wie ein Präventiv Beamter zur Verhinderung von Straftaten gerieren könnte. 

Es muß schon eine gehörige Portion Respekt, oder soll ich sagen Angst in einem stecken, wenn es einer bei der Nennung eines fünf Buchstaben umfassenden Wortes, dessen Volk, Bevölkerung, Gruppe, Rasse, Ethnie, Gemisch usw. von einem 6-zackigen Stern repräsentiert wird, auf nur 2 Buchstaben bringt und den Rest unter 3 Punkten versammelt. „Ju… Zionisten“. Ein Interpretationsoffenes handling im harschen Gefechtsfeld. Darauf können wir jetzt weiter „abfahren“. Agitprop….Muskelwortschatz. Der Sprayer am Brückenfeiler von Wahrheiten schnüffelt an seinen Flaschen. Der Verweis mittels Verweisen von Verwiesenem. Ein Panoptikum des Wirrwarrs, ein Sammelsurium enzyklopädischen Wissensgestrüps, die sich um den Jägerzaun der Geschichte herumdrücken, um das Einzigartige des Abgrundes dahinter zu diagnostizieren, welches unangreifbar, da Exklusiv (im Sinne Atzmonscher „choseness“) rund um die Uhr ins BRD’sche Alp Trauma eingepflegt wird. 

Dass einer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht wäre eines. Dass er „Gift” dahinter und „mitten unter uns und überall“ * verortet mag seine eigene Denke repräsentieren. Ob es der Komplexität von Wirklichkeiten entspricht mag dahin gestellt sein. * (BA 102/S.59/2.Zeile). Dass er gar dem ganzen Kontinent eine „reaktionäre Vergiftung in Europa“ diagnostiziert, zeugt dann doch von einer gewissen Überheblichkeit in der Einschätzung von Zahlengrößen, mittels denen er wohl Vielen jenen Giftmischer unter stellt, der bisher als Opfer herhalten mußte. Ab jetzt rutscht die Welt des „links“ gemeinten merklich in Richtung eines „rechts“ Vermuteten. Nur hier sind es eben die Anderen Anderen, deren Ahnen quasi die „wirklichen“ Anderen und so Anders waren, dass sie das Einzigartige wahrend, das Anders sein durch die Zeiten trugen.….. man sieht wohin das führte….in eine Ander- und Sonder Welt….der Überhöhung und Erniedrigung. Da das Opfer aber klar markiert ist, kann der Andere Andere heute zwar nicht der Gärtner aber immerhin nur der Täter sein.

Es tut nachgerade mal gut, aus der Würzburger Ecke neben all dem sonstigen Geplurre, dem schnarrlaunigem Lispelzischen und extraterrestrischen Klanghanteln einen echt lauen Furz eines wildgewordenen Unterbauchs zu vernehmen, der räuchernd zwar die Andersheit, dann aber doch schwer mit der Kost des ganz Anderen zurecht kommt. Der ganz dem beschriebenen Zeitgeist entsprechend das Abstempeln ausführt, als trete ihm eine Maschine im Sekundentakt in den Arsch. 

Ist also alles bisherige Geschriebene nur ein abgewetztes Stempelkissen, das sich schlafwandelnd in einer belesenen Echokammer rumdrückte?!? Kaum anzunehmen. Dafür steckt zu viel einer vermutlich verhaßten preussischen Disziplin in dem Versuch noch das letzte Räuspern als Ausdruck einer postdadaistischen Heiligkeit zu würdigen. Die Verfeinerung wird aber zur Dickmilch und schließlich sauer, wenn sie zu lange um den heißen Brei rumredet. Es war klar dass ein Tropfen Jod in ein Wespennest droppte, dass nur darauf wartete irgendwann einmal den Mega Stich aus sich heraus zu pressen. Jetzt ist es halt geschehen. Ausgerechnet mitten in unser aller DNA des Abgründigen, die bestens funktioniert und unterschiedslos die Köppe rollen läßt. Das alte Drama von Rachsucht, die sich jenseits von Richtungsdeklarationen als spätes Kind der Nachrede und Eiferer inszeniert. Diese Exponante des Geredes arbeiten tatsächlich so wie Atzmon dies richtiger Weise in „being in time“ herausschrieb. Nebenbei ein anderes name gedropptes Wahrheitsdoping. Ich behaupte mal frech dass auch „brohter Atze“ das „Sein und Zeit“ von Mister H. nur halb stemmt. Vermute ich. Aber wer würde sich erdreisten größere Muckis haben zu wollen als derjenige, der von sich sagt; dass, – wer groß denke, auch groß irre -?!?

Wie es sein sollte, gar sein muß weil es gar nicht anders sein kann, das nimmt auch der MusikoLoge nun gerne in ideologisierten Glaubensmaximen wahr. Dass man wissen könnte, tiefer, weiter, konkreter, oder wenigstens die Kaltblütigkeit besäße sich den Minenfeldern des anderen Wirklichen anzunähern, überlassen die Verächter der Andersdenkenden als Andere dachten, lieber den Opfern der von ihnen inszenierten Meinungs-Standgerichten.

Schon manche Insassen z.B. kommunistischer Coleur eines bestimmten Lagers im Osten waren, in ihrem Haft Zeit Beschrieb, sich selbst brüstend,  groß – zählend und räsonierend, stolz darauf dass die Welt da draußen ihre Geschichten und Erzählungen über Kurzwellen zwar wahr-, aber nicht ernst nahm*. Das kam dann später zur Anwendung. *z.B. Bruno Baum, Widerstand in Auschwitz, Kongress Verlag Berlin

Andere erzählten nach dem Krieg ihre Storys.

Rudolf Vrba, (alias Walter Rosenberg)(Wikipedia) ein früher Geschichtenerzähler aus A., berief sich im Kreuzverhör vor einem kanadischen Gericht betreffs des Wahrheitsgehaltes seines Berichts, auf eine „licentia poetarum* („Lizenz des Poeten“). * „…the act by a writer or poet of changing facts or rules to make a story or poem more interesting or effective…“: Quelle: Cambridge dictionary. Auf deutsch wohl: Dichterische Freiheit. Quelle: 1985 anläßlich des Prozesses gegen Ernst Zündel in Toronto, (Dick Chapman, „Survivor never saw actual gassing deaths”, Toronto Sun, 24.1.1985)

Zu dem Bekenntnis von Vrba ein paar weitere Zitate:

Hermann Langbein  (Wikipedia): „Beschreiben Autoren Vorgänge, die sie nicht selbst beobachtet haben, dann sind Irrtümer verständlich; den Gerüchte schmücken im Lager Ereignisse , die aus dem Alltag hervorstachen, mir Vorliebe aus. Kaum ein Autor konnte ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, als er seinen Bericht- nur auf das eigene Gedächtnis gestützt – verfaßte.“ („Menschen in Auschwitz“)

Filip Müller(wikipedia): „..Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte jeder von den Überlebenden ein Alleswisser sein und das geheimnisvolle Sonderkommando hat sie so gereizt, dass sie vielmals fantasiert haben. (…) Meine Aufgabe war es, zu zeigen, was sich zwischen den Wänden abgespielt hat und wie es möglich war, innerhalb von 24 Stunden fast dreißigtausend Menschen zu erledigen. Dieses Geheimnis zu zeigen, das war meine Aufgabe…“ Selbstauskunft über sein Buch: Sonderbehandlung. Drei Jahre in …..

Yisrael Gutman *, ehem. Direktor der Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem: Es sei „nicht so wichtig”, ob ,Bruchstücke’ (Buchtitel) ein Schwindel sei. “Wilkomirski (alias Bruno Doessekker, der Autor des Buches) hat eine Geschichte geschrieben, die er tief empfunden hat; das steht fest […] Er ist kein Schwindler. Er ist einer, der diese Geschichte sehr tief in seiner Seele erlebt. Sein Schmerz ist authentisch.” * in: Norman G. Finkelstein, „Die Holocaust-Industrie, Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird”, Piper, München, 4. Aufl. 2001, S. 68 / s.a. Wilkomirski Syndrom Wikipedia /  Wilkomirski Syndrom Metapedia /  Wilkomirski Syndrom Deutschlandfunk

Shmuel Krakowski, ehem. Archivdirektor von Yad Vashem: »Mehr als die Hälfte der 20.000 Aussagen von Holocaust-Überlebenden im Archiv von Yad Vashem sind ,unzuverlässig.’[…] Krakowski sagt, daß viele Überlebende, die ,ein Teil der Geschichte sein wollen’, ihrer Einbildung freien Lauf gelassen haben. ,Viele waren niemals an den Orten, wo sie behaupten, Grausamkeiten erlebt zu haben, während andere sich auf Informationen aus zweiter Hand verlassen, die ihnen von Freunden oder Fremden gegeben wurden’.« (Barbara Amouyal, “Doubts over Evidence of Camp Survivors”, Jerusalem Post, 17.8.1986).

RA Stephen F. Pinter, Januar 1946 bis Juli 1947 Ankläger für die US-Armee u.a. in Dachau: „…Die Akten der Nürnberger Prozesse gaben einen ersten Hinweis auf ihre Zweifelhaftigkeit: Keiner der Angeklagten in allen diesen Prozessen gestand ein Wissen oder eine Teilnahme an den behaupteten Massenmorden. Die Überprüfung der Zeugen und ihrer Aussagen ergibt eine ungeheuerliche Zahl von falschen Zeugnissen und Meineiden, ja von Anstiftung zum Meineid durch die Anklagebehörden selbst, die jedes Mißtrauen berechtigt erscheinen lassen. Allein auf diese falschen Aussagen gründeten sich die Urteile und die Veröffentlichungen der Presse…“[…] 

[…]“..Nacheinander sprach ich vierzehn Juden, die längere Zeit im Lager Majdanek interniert waren und die zum Teil in Prozessen und auch der Presse gegenüber von den dortigen Gaskammern berichtet hatten. Unter vier Augen und weil sie mich für einen der ihren hielten, erklärten sie mir, daß sie weder Gaskammern gesehen noch Massenhinrichtungen erlebt hätten. Ob wahr oder unwahr, erklärte mir ein Pharmazeut, sei jetzt nicht entscheidend, sondern daß man die Deutschen kleinkriege. Die Intellektuellen unter ihnen sagten mir, daß dies ihre persönliche Rache sei, denn sie könnten nicht selbst ein paar Deutsche erschlagen. … „

[…]“…Das Ergebnis aller meiner Untersuchungen erbrachte nicht den geringsten Beweis für die Absicht der Deutschen, die Juden oder andere Völker durch Genocid auszulöschen…“ (…)

aber auch u.a.: 

„…Der Zweite [ehemalige SS-Offizier] erzählte mir [in Kairo] eine grausige Geschichte von der Krim, wo er die reihenweise Erschießung von mehr als 30.000 Juden erlebt hätte, und zwar in Sichtweite. Die Juden, einschließlich Frauen und Kinder, mußten ununterbrochen an einem riesigen Massen- grab schaufeln und wurden dann reihenweise von vier Maschinengewehren hineingeschossen und zugeschüttet. Dieser Mann erzählte viele Einzelheiten, so daß an seiner Glaubwürdigkeit wohl nicht zu zweifeln war, was mich an die Aussage Ohlendorfs in Nürnberg erinnerte, der die Zahl von Einsatzkommandos hingerichteter Menschen mit 90.000 angegeben hatte. Erst ein Jahr später erfuhr ich dann gleich von drei Seiten, daß mein Kairoer SS-Soldat niemals auf der Krim, sondern ausschließlich in Finnland und Nordnorwegen und zuletzt in Frankreich gewesen war. Vielleicht wollte er den Arabern imponieren. (…) „

aus: Bericht von Stephen F. Pinter, unter dem PseudonymDr. Warwick Hester, abgedruckt in der südamerikanischen Zeitschrift „Der Weg” Nr. 8/1954, S. 572 f, wiedergegeben von Udo Walendy in „Historische Tatsachen” Nr. 43, Seite 20-23, Vlotho 1990, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung  /  Quellen Kritik- und Würdigung / Anmerkungen zu Stephen F. Pinter 

Wolf Biermann (wikipedia): „..Schlimmer war die tiefe Angst der Überlebenden, dass die jahrelangen Torturen ihnen das Gedächtnis verfälscht haben könnten bis ins Abstruse, bis in die Fallgruben einer wahrheitsbesessenen Lügengeschichte. Dabei kenne ich doch die panische Angst davor, dass man sich auf seine Erinnerungen nicht verlassen kann, weil durch tausendfaches Grübeln und hundertfaches Wieder- und Wiedererzählen sich die Lebensgeschichten abstrus verfälschen, abschwächen, übersteigern, so dass man am Ende nicht mehr wissen kann, wer man ist, weil man vergaß, wer man gewesen war…“ Quelle Spiegel online, Die Füße des Dichters:

Viktor Frankl: „So einfach dürfen wir es uns nicht machen, daß wir die einen für Engel und die anderen für Teufel erklären.“ zitiert in: „Hermann Langbein s.o.“

Focus Online, 26.6.2016: „…Wieder und wieder erzählte Joseph Hirt seine Geschichte….“ „Angeblicher Auschwitz-Überlebender gesteht: Meine Geschichte war erfunden.

s.a. Falsche Erinnerung

Reprise: meno mosso ma non troppo

Es ist erstaunlich mit welcher Verve Erzählungen wuchern, die an Frankensteins Geschichte des künstlichen Menschen und eine düstere Version von 1001 Nacht erinnern. Männer die dabei waren als das passierte was sie später erzählten. Es gibt einen ganzen Fundus solcher Beschriebe der „Hölle“. Von jenen „Zeugen“ auf deren Aussagen wesentliche Elemente unserer Geschichtsschreibung fußen. Man kann sie lesen…und sich fragen…. und sich selbst Antworten geben. Jeder kann für sich entscheiden wie, wo und mit was an eigenen Erkenntnissen er weiter gehen will, oder weiter forschen will. Oder auch nicht.

Dabei macht der Pianist als „Sonderübung“ mit seiner Traktiererei scheinbar nichts anderes als „sein“ Kleininquisitor“. Als Sonderangebot, auf dessen Wühltisch allerdings die scheinbar falsche Ware in die Hände eines Einbalsamierers geriet, der mit demeinem „exklusiv Gebräu“ seine Finger vom Schuldumsatz rein waschen will. Was ist gemeint? Nichtwissen (wollen) trotz Indizien- oder Beweislage vielleicht. Oder „Wissen“ verteidigen? Die Fetzen falscher Erinnerung in den Raum werfen? Jeder kann es sich aussuchen.

Der Strich durch den Tastenmenschen ist dann nur noch die Ab – rechnung eines hilflos Tilgenden. Hätte er 5 Notenzeilen darüber gezogen, könnte man den Musiker noch hinter seiner angeblichen Beschränktheit im Knast vermuten. So aber erfolgt der Schlussstrich mitten durchs Objekt. Der Pianist im Index gestrichen. Es reiht sich an jene Vorgänge, die der Versuchs Wächter des nicht vergehen wollenden, damals bei den Opfern identifiziert, von denen Ungezählten wohl Ähnliches, und viel Schlimmeres und das Schlimmste widerfahren ist. Als Eintrag in einer Liste, mit unbekanntem Ziel und unbekanntem Ausgang. In ungezählten Schicksalen, der Tod. Soweit sind wir hier und heute nicht.

Dass dem Kritiker eine Prozedur heute in einer verwinkelten Ecke geistigen Spielraumes in einem gespiegelten Geschichtsfeld der damaligen etwa ähnlich käme, ihm sogar das heutige Handwerk (da „exekutierend“ ohne Anruf) scheinbar leicht fällt, erkennt sein Geist nicht. Er glotz die Schatten an der Wand an, die plärrkratzend und flackflitternd als zschäpendes Monster in einer NaSenringUlkerei vor sich hin blöken. Vom einen zum nächsten Wort Hybrid, ganze Mendelsche Kreuzungszüge verdichtend, wuchert der unvermeidliche Reflex, der bei Reizworten die Luken dicht macht.

Den Anwender dieser Sonderungs – Praxis, den Streicher, wird sein Tun in seiner Gedanken Baracke schwer nähren. Seine Innereien werden unter dem Zustand von Unverdautem das Gären üben, bis er den Nächsten Adepten seiner Zensurwut fahren läßt. Das (vorgebliche) Gleichgewicht zwischen Gnade und Strafe, das Motto klassischer Inquisition, hat sich als Flop erwiesen. Bei diesem Kritiker stehe ich nicht auf dem Index. Dass das Umgekehrte gemeint ist, fällt wohl den Wenigsten auf.  Wer verschwindet als nächstes von der Liste? Dass die Künstler noch sein Tod wären, ist kaum zu glauben. Ein kleines Zubrot in späten Jahren werden sie sein, vermindert um die Beiträge eines Pianisten. Trotzdem möge einer noch lange seine giftigen Pfeile gegen eine vermutete rechte Seite verschießen, es gäbe sonst keine Refernz was „links“ verquerer Geist überhaupt sei. Eine Spielart „ des rechten…“ gar?!? Kulturkritik als Re – Aktion und somit selbst wieder ein Haufen Humus zum geistigen weiter düngen. Noch jede Pflanze braucht, um zu wachsen, etwas mistähnliches. Alles also ganz natürlich!

Der „Aufstand der Wahrheit der anders Andersdenkenden“ welchen Die Anti – Truther –  Wähner in mehr und mehr Themen der öffentlich rechtlichen Folterkammer hineingeschleppt haben, wird zu dem umkämpften Feld eines maroden Zeitgeistes. Wo früher der sogenannter Leugner eines Groß Narratives als Prügelknaben des Abgründigen herhalten mußte, ist der harsche Umgang mit Dissidenten heute beträchtlich erweitert worden. Ich möchte fast sagen um beinahe Alle die meckern, oder öffentlich dargestellten Versionen der ein- oder anderen Angelegenheit nicht trauen.

Als Aufhänger sei 9/11 genannt, Brutkastenlüge, die irakische Massenvernichtungswaffen Lüge, Lybienkrieg, der ein- oder andere „kleinere“ Terroranschlag, Breitscheidplatz u.s.w. Wo durch die Umstände und die Überpräsenz von Geheimdiensten im Vorfeld und den Untersuchungs- Ausschuß Inszenierungen als Nachspeise, das ganze Theater unglaubwürdig und verdorben daher kommt. Das Netz ist voll von überprüfbaren Material und Argumenten zu vielen Themenbereichen. Wer sich allerdings dabei ertappt, zu einer anderen Erkenntnis als offizielle Verlautbarungen zu kommen, hat zunächst einmal ein Problem. Er wird zu jenem „Verschwörungstheoretiker“* den er Anderen gerne mal schnell vorwarf. * (wie wir heute wissen ein Geschöpf des amerikanischen Geheimdienstes). Ab da ist das Abgebogen werden nach rechts, dann nicht mehr weit entfernt. So jedenfalls bellt der MOPS! Das läßt dann die Allermeisten doch wieder stramm stehen. Das „Korrektiv rechts“ ist ein wirkmächtiges Instrument noch jeden „Selbstdenker“ wieder in den Senkel zu stellen, dessen Ein – nordung wieder Richtung Mitte hin zu biegen.

Und es ließe sich fortsetzen. Klima Wähnen, Mondlandewähnen, Pearl Harbor Wähnen, … Weiteres kann sich ein Wähner dann selbst zusammen suchen. Wahnsinn ist ein Tollhaus, ein Truppenübungsplatz irdischer Möglichkeiten eines verlustig gegangenen Geistes der seinen eigenen Sinnen nicht mehr traut. Was sich allerdings hinter dem vermutet- oder auch realisiertem ganz Anderem verbirgt, jeweils verschiedene Interpretationen zugelassen, wird in jener Zeit wirklich interessieren, ab der die Beihilfe zum Nichtwissen (wollen), trotz immer klarerer Indizien- und Beweislage, unter Strafe gestellt werden könnte.

Es wäre allerdings die Steigerungsform des heute bereits global verbreiteten Wähnens. Der nächste Wahnsinn. Es wäre wirklich egal wo und über was dann noch gewähnt oder geglaubt wird. 

Allein die Methode zählte.

Hubert Bergmann, Juli 2019

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PS

für den Worte Sisyphos’ler sei für seine nächste BA Hefte-Übung eine Lektüre empfohlen:

„Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz: Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945“, herausgegeben von dem Historiker Prof. Dr. Frei. Amazon ca. 150 €. (mir ist die Ausgabe von 2000 bekannt)

Wenn gelesen, bittet der Tastenakrobat die in diesen Dokumenten von Herrn Frei in der Einleitung unterstelle „…folgte die SS ihren selbstgesetzten Regeln der Camouflage“, soweit ich verstehe, also die in der geschriebenen Sprache der Dokumente angeblich vorhandenen selbstgesetzten Regeln der Tarnung und Verschleierung, mit allen heute zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Methoden zu entschlüsseln, zu decodieren und anschließend zu veröffentlichen. Wenn diese Camouflage nicht aus dem Text zu entschlüsseln ist, wäre ich dankbar für die wissenschaftliche Entschlüsselung und Veröffentlichung ungeschriebener, also ungeäußerter camouflage, betr. dieses Lagers. Vor allen deren „selbstgesetzten Regeln“. Der Enigma Code wurde früh decodiert, das sollte hier also postwendend und flott zu schaffen sein.

Bis dahin, so vermute ich, schlagen wir uns in vielen Bereichen behandelter Sphären mit nichts als Namedropping und deren Varianten herum, oder irren verängstigt wie pubertierende Messdiener in roten Roben, im Glaubensdogma einer abgründigen Religion.

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Coda: scherzando (Bergmann’s Liste)

Psychostatistische Nebenübung in bestimmten Worte – Feldern:

Wir Laien versuchen eine kleine psychostatistische Nebenübung der Un-Verhältnismäßigkeit. Wenn der Abrieb des Kritikers ungefähr dem entspräche an dem er sich abschaffte, müßte das Verhältnis bezogen auf die Nennung von drei „Brand-“ – oder Markierungsworte bzw. deren Entsprechungen* nach Berücksichtigung einer großzügigen „Unschärfe-Relation“ in etwa so aussehen. 

* (Entsprechungen wie: Sündenbock, Opferlamm, jüdisch, Pharisäer, Zöllner, Judentum, – für Jude*)

(1) Das erste mal im Beschrieb einer Reihe von Labels, hier Klingelwörter genannt, die irgendwie Andersdenkenden gelegentlich verpasst oder im Zusammenhang von Kritik unterstellt werden, um diese du diskreditieren, oder zu markieren, lächerlich und unglaubwürdig zu machen.

Die 1. Stelle (ZÜ S.3  letzter Absatz / A4 Version)

„Um einige solcher Klingelwörter zu nennen: truther (engl. truth, die Wahrheit), Globalisierungskritiker, Selbstverwalter, Israelkritiker, wahlweise Rechts- oder Links, gerne auch – Radikaler, Boycott Divestment Sanctions Befürworter (BDS, also „sekundärer Antisemit“), Populist, Islamophobie, Reichsbürger, Putinversteher, Instrumentalisierung der Schuld, Fremdenfeindlichkeit, Pseudowissenschaftler, Antisemitismus-Skala, selektives Lesen,  Revisionist, Selbstdenker, Neo-Nazi, Wutbürger, Transphobie, Rassist, Verschwörungstheoretiker, Rechtspopulist, Falschinterpretation, Volksverhetzer, Klimaleugner, Homophobie, unwissenschaftlich, hate-speech… und schließlich und scheinbar unvermeidlich und gerne im Doppelpack: Der Antisemit und Holocaustleugner.“

Die 2. Stelle : (ZÜ S.8  4. Absatz/ DIN A4 Version)

„Das Shoah-Business ist die einzige wirkliche Wachstumsindustrie der Vereinigten Staaten“ (Brewster Chamberlin, Archivar am „Holocaust Memorial Museum“ in Washington, SPIEGEL/19.04.1993)

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Postproduktion:

Ist der Kritiker als Zahlendreher unterwegs?!? … oder bellt schon wieder der MOPS ?!? 

Wir wissen es nicht.

Turnen wir in einem realen Krimi oder in einer kriminalisierten Realität, oder gar in einer inkriminierten Fiktion?!? 

Jeder mag sich seine eigene Antwort darauf geben. 

Die Antwort eines Unteilbaren. Eines Individuum.

 

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