Offener Brief an die Heinrich Böll Stiftung

Zitat: „… Denn die Unterstützung von Filmfestivals, die die „Pluralität“ der israelischen Gesellschaft zeigen, folgt einem Regierungsprogramm, das die drei israelischen Ministerien Kultur, Tourismus und Auswärtiges 2005 beschlossen haben und das bekannt ist unter dem Namen: „Brand Israel – Hasbara“[ii]. Dem in weltweiten Umfragen zunehmend negativen Image Israels, das durch anhaltende Vorwürfe von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit geprägt ist, soll nun u. a. mit Filmfestivals entgegentreten werden. Kultur, Kunst und Pluralität des Landes sollen in den Vordergrund gerückt werden mit dem Ziel, mit Hilfe von Public-Relations-Agenturen „vom Konflikt mit den Palästinensern abzulenken“, so Ido Aharoni vom israelischen Außenministerium.

Aharoni beschreibt das Konzept zum Sieg im Kampf um die Darstellung („Winning the Battle of the Narrative“- Konzept) folgendermaßen: Es gehe darum, eine Verschiebung zu erwirken und Israel anders zu verkaufen, nämlich “weg vom Image eines Landes, das sich im Krieg und Konflikt befindet und hin zu einem Marken-Zeichen für positive Werte und Ideale, wie ‘Gestalter der Zukunft’, ‘pulsierende Vielfalt’ und ‘unternehmerische Begeisterung’.”

aus: Kein Filmfestival für israelische Propagandazwecke! Offener Brief an die Heinrich Böll Stiftung

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