RÜCKBLICK

Rückblick:

Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus waren u.a. die europäische jüdische Bevölkerung, für die die Katastrophe der Shoa ihre fast gänzliche Vernichtung bedeutete.

Eine Konsequenz dieses Zivilisationsbruches des „Holocaust“ war, von den vereinten Nationen Im UNO Teilungsplan 1947 beschlossen, die Staatsgründung Israels 1948, dessen ursprüngliches Selbstverständnis ein säkularer Staat war. Durch das lange vorher erfolgte zionistische Siedlungswerk und durch folgende Konflikte dieser Staatsgründung, wurde aber auch die hunderttausendfache Vertreibung der dortigen palästinensischen Bevölkerung bedingt und ein Strom von Flüchtlingen im nahen Osten in Bewegung gesetzt. Die heutigen ca. 5 Millionen Nachkommen dieser Vertreibung leben immer noch unter „Flüchtlingsstatus“ zum Teil in den besetzten Gebieten des West Jordan Landes der sogenannten „Westbank“, im „Gazastreifen“ und in angrenzenden Ländern, notdürftig von der UNO am Leben erhalten.

Ethnische Säuberung (1), auch mit Waffen aus Beständen des gerade untergegangenen Nazireiches, Vergeltungsmaßnahmen (2), Kriegsverbrechen (3), Terrorisierung (4), Diskriminierung (5), Enteignung und Kollektivbestrafung (6), zig tausendfache Tötung (7), Vertreibung (12), zehn tausend fache Zerstörung von Häusern und Lebensbereichen (6) und eine über 40 jährige brutale Okkupation und Abriegelung durch den jüdischen Staat, die Katastrophe der Palästinenser, dauern bis heute an.

kursiv gesetzte Wörter und (Zahl) s.a.  links | Quellen

„Gerechtfertigt“ durch Sicherheitsinteressen Israels und deren ideologischen Instrumentalisierung im nationalreligiösen Traum von Groß Israel / Erez Israel.

„Zuerst einmal sind Judäa und Samaria der Geburtsort unserer Nation seit den Tagen der Bibel. Aber die Siedlungen* dienen auch unserer Sicherheit….. Die Siedlungen um Jerusalem etwa sind für uns wie ein Zaun*…..die Siedlungen sind ein zweiter Sicherheitsring, wir brauchen sie.“

Avigdor Liebermann, Israels derzeitiger rechtsradikaler Außenminister, im Spiegel 22.03.2010. Er fordert u.a. offen die Deportation der palästinensischen Bevölkerung. (8)

*Nach internationalem Recht, Uno Resolution und der Entscheidung des internationalen Gerichtshofes in Den Haag sind diese Siedlungen wie auch die Sperrmauer illegal, massive Verletzung des Völkerrechtes und der von Israel unterzeichneten 4. Genfer Konvention und müssen entfernt werden.

„Israel hätte die Unterdrückungen der Demonstrationen in China ausnützen sollen, als die Welt ihre Aufmerksamkeit auf dieses Land lenkte, und eine Massenvertreibung der Araber aus ihren Gebieten durchführen sollen.“

Benyamin Netanyahu, derzeitiger Ministerpräsident Israels, vor Studenten der Bar Ilan University | Quelle: The Israeli journal Hotam, November 24, 1989

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