Es S(w)orms’t…

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Gastbeitrag: Dr. Helmut Katz

(engl. worms = Würmer)  unterstrichen sind: weiterführende links zum Thema Replik auf: „Neue Tunneldiskussion nimmt Fahrt auf“ SK Okt. 2019

Grün hinter den Ohren nennt man jene Spezies die ihre Lektion noch nicht gelernt haben. Das mag ein Grund sein, warum jetzt ein neuer shooting star seinen Hut ins allgemeine Verkehrskreiseln wirft, der einschlägt wie eine ÜB Handgranate. Da es auch noch der „Stimmen König“ selbst ist, der als „grüne Khmer“ getarnt eine eigene Tunnelversion in Schleichwegmanier durch den hart umkämpften Überlinger Graben sprengen will, werden wir diesen Verkehrs Eugeniker und Exoten der Umweltpolitik etwas näher betrachten.

Den letzten Ruck im Bodenseestädtchen sollte wohl die Farbe des Chlorophyll bringen. So kürte man den „Brückenbauer“ Sorms zum neuen Monarchen, der nun offensichtlich als BioBaron total abhebt. Um dem Luftikus aber Abhilfe zu verschaffen, hat er sich selbst ein Kontrastprogramm des „therapeutischen Erdens“ verordnet, wofür er sich die Überlinger Altstadt auserkor. Hier will er sich verewigen tief in jene Heimatscholle hinein verwurzelt, die seinen sprunghaften Geist in einer Betonfahrrinne zur Ruhe bettet.

Der „Sormser Tunnel“, letzte Ausfahrt Empörung.

Aufgrund seiner Profession könnte man vermuten, dass er einen seiner Äcker oder Misthaufen mit dem Altstadt Untergrund verwechselt, den er als neuer Landadel jetzt reflexartig umpflügen will. Denn das ist ja sein Handel. Guten Humus bereiten, damit die worms darinnen sich wohl fühlen, die Sache lockern und der Salat resp. das Geschäft gedeihen können. Warum aber ausgerechnet er, der wohl das ein oder andere dicke Brett schon gebohrt hat, sich jetzt unter die Erde hinein drehen will, bleibt erst mal nebulös wie der Dunst über seinen Ländereien am Morgen.

Vielleicht will er in einem zukünftigen Tunnel Sojasprossen züchten, die mögen’s etwas Dunkel und feucht. Oder wird dort gar ein zur Erleuchtung führendes Lichtwurzel – Erziehungsprogramm heimlich installiert?!? Mag sein dass er den Renker akustisch trocken legen- oder seine Steuerlast mit einem Gutachten aus eigener Tasche drücken will. Oder hat er an Stelle einer Bio Apfelsaftflasche einen ordinären Andelshofener Birnenschnaps Bembel mit Langzeitwirkung erwischt? Es mag einfach mit seinem Namen zu tun haben. Sorms,klingt nun mal wie „worms“, was Würmer bedeutet. Nomen est Omen. In nomine patri et filii et spiritus sancti,…sogar Bischofsmützen schmunzeln oben bei dem Gedanken an den „Leibhaftigen“ drunten in seiner Röhre….

Quelle: Südkurierweitere

So tritt denn der Demokrat S(w)orms grün getarnt als Royalist an, um den Untergrund „seiner“ politischen Landschaft umzupflügen. Erst einmal Medien affin aus einem Rohr heraus glotzen, um mit diesem optischen Verwirrspiel seine Nebelkerzen zu setzen. Ein zum Himmel stinkender alter red herringaus Charme und Chuzpe, dem seine Schäfchen jetzt erst einmal hinterher blöken. Der Mann mit dem Schlapphut hätte es nicht besser gekonnt. Vielleicht reitet diesen neuen Adepten der Macht, der Tunnelblick des Vegetariers der ihn tief in die Gemeinde hinab treibt. Dass aber der Radius des (Alt) Städtchens am Bodensee gerade mal ca. 500 Meter beträgt scheint er nicht auf dem Schirm zu haben. Gut, Überlingen ist nicht Paris. Denn da schlendert unser Kandidat im Urlaub phantasierter Weise BioBurger mampfend kilometerlang über die champs-élysées ohne deswegen außer Puste zu geraten. Im Städtchen aber ist ihm, dem Natur Menschen jeder Meter Fuß- oder Fahrradweg zu viel. Er will hineinfahren um sich aufzuhalten um schließlich wieder ab zu dampfen. Vielleicht sucht er aber auch das Risiko und hofft insgeheim, sich im weit verzweigten Überlinger Untergrund zu verirren und als Boden Fachmann doch noch ein Flügelsplitter jener legendären V-2auszugraben, die hier gebaut wurde. Nachdem Kramp Knarrenbauer das Stück begutachtet hätte, würde sicher ein guter Preis bei Sotheby’s in London für das WKII Artefakt erzielt werden. Gestiftet der Überlinger Verkehrsoptimierung. Sorms sei Dank.

Wo will der Maulwurf den Tunnel eigentlich beginnen lassen? Unter der neuen Volksbank mit exklusiv Anschluss für einen zukünftigen spektakulären ÜB Bank Raub? Wo will er ihn enden lassen? In Goldbach unterhalb der Zapfstelle des Bodensee Wasser Versorgung. Tauchgang für die in Stuttgart abgedrehten Porsche KFZ-ler gleich inklusive?!?

Statt aber unbewußten Militaria Sehnsüchten und feuchten Molasse Tauchgängen nachzuhängen, sollte er sich mal im Überlinger Dorf umsehen, wo Radfahrer und Fußgänger zwischen Autos und LKW’shin und her und übereinander purzeln.

http://ue-bin.org/bilder-und-szenen-aus-dem-ueberlinger-dorf/

Dort könnte ein Grüner im Zeitalter aufkommender Elektro,-Zweirad- und Fuß Mobilität sich mal so richtig austoben und seiner Selbstverwirklichung fröhnen. Scheuer der Bundesminister für Stau & Maut rief es gerade heraus. Unsummen an Investition für Fahrradwege, fußgängerfreundliche Flächen und moderne Mobilität für Kommunen. Nun gut der Scheuer ist CSU, das sind heute die neuen Grünen. Ist aber unser grüner Grüne Sorms schon ganz grau geworden vor lauter Abgasen in der LGSStadt ÜB?!? Im Sinnieren…?!?

Es wäre nicht verwunderlich, käme er wegen kaum vorhandener Gehwege auf die fixe Idee weitere Röhren unters Dorf zu treiben. Für Fußgänger selbstverständlich. Denn das Denken um die Autos scheint für diesen grünen Stadtrat immer noch Vorrang zu haben. 

Dabei ist er mit diesem vollkommen aus der Mode geraten. Selbst die „fridays for future“ Statisten, von denen manche überregional von ihren Eltern in SUV’s zur Demo gekarrt werden, haben das im Städtle noch nicht bemerkt. Klar die schreien auf der Hofstatt. Fern dem Verkehr, der in Überlingen ihr Problem erzeugt. Die Polizei hat diesen nämlich freundlicherweise für die Demo temporär „entfernt“. Der Ausruf einer Aktivistin: „Ohne den Druck auf der Straße, würde die Politik sich nicht so oft mit dem Thema beschäftigen,“ konterkariert geradezu den Schlamassel an dem sie selbst gerade drüber demonstriert. Bei diesen Klimaaktivisten wird nicht links abgebogen wie am Hänsele Brunnen, dort wird das Thema das in ÜB sprichwörtlich an deren Wahrnehmung vorbei fährt, ausgeblendet.

Das Überlinger Dorf aber repräsentiert jeden Tag aufs Neue ein total Versagen kleinstädtischer Verkehrspolitik. Beispiel? Ganz einfach. Die Straßen fangen breit an, als sei man auf besagter Pariser Prachtstrasse, enden dann aber schnell in einem Flaschenhals. Wiestorstraße, Aufkircherstraße, Friedhofstraße, Franziskanerstraße u.s.w., jeder kennt es. Die Gestaltungshöhe bei den Planern muß damals eng gewesen sein. So ist es heute noch.

Wahrscheinlicher ist aber, dass die früher doch mehr an Fußgänger, Aufenthalt und Kutsche gedachthaben, als an die Fortbewegung von massenhaften PS starken Monstern durch wenige hundert Meter Städtchen hindurch. Die Flaschenhälse und das Enge in den Köppen aber blieben.

Wiestorstr mit Gasthaus Rabe 1900

Jetzt soll es also wieder einmal der längst zugeschüttete Tunnel richten. Es ist denkbar dass dieser, ganz dem Zeitgeist entsprechend, als Objekt „multikultureller Diversität“ eingeführt werden soll, um uns in einer an sonst verstopften Straßenverkehrsführung an den Gedanken der Vielfalt und Weltoffenheit zu gewöhnen. „….Kommt alle her, wir sind offen für Verkehr….“ Dass diese (Vielfalt) sich besonders dort breit macht, wo Einfalt mehr wird, darüber wußten schon die alten Römer ihr Leid zu klagen. Wenn darauf im 21 Jhdt. allerdings ein Grüner kommt…, kann man nur noch schwarz sehen. Oder sind die schon so abgehoben, dass ihnen vor lauter Umwelt Ideologie die Bodenhaftung des sinnlich Wahrnehmbaren abhanden kommt!? Wer aber der Abholzung einer ganzen Allee stillschweigend zustimmt, kann mit Sicherheit auch den Betonmischer für unterirdische Schächte bedienen. Damit hat man ja in Überlingen Erfahrung…

Soll das WS, das (S)Worms Syndrom, (die Wurm Neurose), heute etwas verbergen, so wie damals die Tunnel der Waffenproduktion?!? Denn deren moderne Version wäre sicher auch als Luftschutz Bunker zu nutzen*, für das zukünftige Szenario des: „S’brennt“. Nach dessen Warnruf würde der Sakkokäufer in Mundig’s Trendhouse direkt in die Röhre unter der Altstadt in sein Elektroauto hechten. Nur…, wohin dann?!? Soll er dort mit Sojasprossen und Lichtwurzeln den Wetterwandel bis zur nächsten Eiszeit überstehen?!? Der BioBaron wird sich mit Hilfe des neuen WSMittels zur Bodenlockerung darüber seine Gedanken gemacht haben… Die Frage bleibt aber: Sitzt er der Traumblase seines Gehörgangs auf? Oder,… wes Herren Knecht ist er eigentlich?!?*(Warum ausgerechnet Überlingen im Visier stehen könnte mag sich jeder selbst beantworten.)

So lange er es uns also nicht erzählt, stelle man Kerzen am Hänselebrunnen auf und bete dass die heilige Klima Gretel in Überlingen erscheine möge, um uns die Leviten zu lesen. Über unsere chaotische, vollkommen überlastete und kräftig CO2 produzierende ehemals freie- jetzt in den Fesseln des Verkehrs jaulende Reichs- und Kneipp(en) Stadt im Zeitalter der Landes Garten Show.

Abschließend muß man sich allen ernstes fragen: Hat der Stadtrat-los sein Reflexionsorgan ausgerenkert oder ist ihm der Verstand durch einen überdosierten Spinat shake abhanden gekommen?!?

Zur Hoffnung gereichte, wenn der WS‚ler neue akustische Wege beschreiten wollte und einfach nur eine Vision von der „RÖHRE“ hätte. Jenem legendären undergroundJAZZCLUB unter dem Nepomuk Kreisel, in dem die Guggenmusik dem Blödsinn schwerster geistiger Verstimmung den Marsch bläst. Denn diesen verstünde der grüne Stadtrat (und alle anderen Maulwürfe) in ihrem verbohrten Delirium gerade noch.

Glosse von: Dr. Helmut Katz*, Mecklenburg Vorpommern, langjähriger Überlinger Kurgast und Erleider der Altstädtischen Verkehrshybris | *Pseudonym

Ein Witz| Frage: Was gibt WSgekreuzt mit LGS? Antwort: Worms die Sommerlöcher in Wintergärten bohren. Gegenmittel: Evakuierung der Flachbohrer ins neue Kakteen Haus.

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