DER ABRECHNER

oder: ein Strichmann geht Abschaffen / Versuch einer Einhegung / SATYRICON

„Die Vergangenheit lebt nur für den, der sie kennt, erforscht und befragt. Sie wird sich wandeln, je nach Zeit, Ort und Sinn des Fragens.“  (Golo Mann)

„Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen.„ (Thomas Pynchon, “Die Enden der Parabel”)

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.  (Berthold Brecht zugeschrieben)

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Replik auf: 

jenseits des horizonts… / v. Rigobert Dittmann alias RBD / Bad Alchemy 102 / Juni 2019, dessen Kritik zu:

Zeitüberschreitung von Hubert Bergmann, doppel CD mit 26 S. Essay / aus aktuellen Gründen erweitert um folgende Beilage

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Einleitung: Allegro ma non troppo

Neo Rauch hat (s}einem Kritiker ein Denk – mal mit dessen Initialen „W.U.“ in sein Bild gedrückt. In Form von braunen Würsten. Neben dem zur Provokation alle mal taugenden Hitlerschen Armheber, den der Kritiker von Rauch, in dessen Bild als Maler dargestellt, mit ebensolchen darmgeformten Gebilden an die Leinwand schmiert. Der fortan „Anbräuner“  genannte Kritiker malt mit seiner eigenen Kacke, die er dem Topf unter seinem Arsch entnimmt. Ausscheidungen die, da weitgehend Inhaltsleer von jedermann bedient und zu diversen Aktivitäten gebraucht werden können. 

Bei dem Kritiker mit Kürzel „RBD“ ginge eine Widmung Rauch’scher Art sprichwörtlich in die Hose, da in dessen „Kritik“, vor lauter Anspielungen ohne (Gesäss) Töne, nicht klar wird, ob sein Blick „jenseits des Horizonts (A4)“ nicht getrübt ist durch eine zu fensterlos gestrickte Scharfrichter Maske, oder ob er die Fallhöhe seiner Klinge für Gespenster berechnete. Zudem wettert sein aus Blech getrommeltes Gehabe wie ein trotziger Junge, dem sein eristisches Ejakulat abgeht, aus Ärger darüber, dass er zu spät kam und nun von der Geschichte bestraft wird. Einer der seine post 68-er Knuddelecke nie verlassen hat und jetzt seine Spielutensilien mit einem undefinierten Vorwurf durch den öffentlichen Raum schmeisst, der die Künstler die ihm doch ein kleines Zubrot ermöglichen, auch noch verantwortlich macht für sein Desaster. Möglicherweise eine frühe Ahnung davon, dass seine Strichliste im weiteren Verlauf der Geschichte an Umfang zunehmen könnte und am Ende nur noch wenige Exemplare blieben, die er des Besprechens für würdig hielte. Ergo sein Resümee: – „Die Künstler sind mein Untergang“ –

Vermutlich exekutiert er aber im vorliegenden Fall mit heißer Luft oder mit Kunstblut gefüllten Paintballs, angereichert mit Versatzstücken aus nebulöser Assoziation und hemmungsloser Konfrontation. Er reiht ein Mem ans nächste, name – dropped im Wald eines verachteten Anders Denker, um am Ende völlig fertig und bekleckert in seiner Ecke zu greinen. Es wäre nicht weiter schlimm, bediente er sich dabei nicht jener Namen und Begriffe, die ihn zu überfordern scheinen. Deswegen der Versuch einer Einhegung, um diesen Kritiker bedingt durch den Auswurf seiner Verniedlichungs – Phantasien vor eventueller Autoaggression zu schützen. Der all zu häufige Gebrauch bestimmter Wörter die mit Vernichtung oder vermutetem „Auserwähltheit Status“ assoziiert werden, könnte nämlich auf deren Relativierung hindeuten. Dazu später mehr unter „Psychostatistische Nebenübung in bestimmten Worte-Feldern für Laien“.

Damit sein Hacke Beil besser schneiden soll, hat er zu Beginn seines Schlachtfestes ein paar ihm unverdächtig erscheinende Mitspieler des Pianisten in die Klinge eingraviert. Ein weiteres Exemplar dieser Spezies, der Saxophonist und Schriftsteller Gilad Atzmon, wird später, nachdem ihm der Koscher Stempel aberkannt wurde, an der Schreibe – Rampe des Kritikers sonderbehandelt. Oder auch: Besonders behandelt. Vielleicht deswegen weil er als „self-hating-exjew“ (was, wenn er gar kein Jude wäre…), keiner von denen mehr sein will, den der bio Deutsche Geschichten Sortierer ansonsten mit seinem Täterschleim umdröppeln könnte?!? Eine der vielen Mutmaßungen die sich aus der Abrechnung  „…jenseits des Horizonts…“ heraus fantasieren lassen, um nicht gänzlich in den Rauchfang gucken zu müssen.

RBD’s Kübel erweist sich als Sammelsurium vermeintlich sezierter Inhalte, deren Verborgenheit er, da nicht weiter ausgeführt, der Ratlosigkeit seiner Leser aufbürdet. Vielleicht ist es auch einfach nur trockener Mist, aus dessen Stroh sich wie von selbst ein Feuerchen entzünden mag?!? Selbstzünder quasi, … Dieselmotor…? Glaub’ ich aber nicht. Wenn wenigstens die Konsistenz seines Auswurfs, die aus Abwesenheit von Quellen einen trüben Tümpel füllt, annähernd studierbar wäre, könnte einem um die Diagnose weniger bange sein. Gemäß einer durch feinere Stöffchen, oder z.B. durch Zen Schnauferei bedingte Erleuchtungserfahrung, muß dieser Mann irgendwann einmal auf drastische Weiße erkannt haben, dass Alles mit Allem irgendwie zu tun hat. Das macht die Erfahrung des – nicht verstanden haben’s – scheinbar erträglicher. Da heraus mag sich dann der Namedropper entwickelt haben. Dieser ist quasi die verwestlichte und verwässerte Variante des Östlichen. MU – Nein, nichts, Leere. Während aber bei den „Profis“ im Reich der Mitte die Leere nie von der Fülle getrennt ist und das Tremendum als sehr konkrete Angelegenheit daher kommt, bleibt es beim Würzburger Kritiker schal, beliebig abgestanden und mantrisch hohl. Halt nur leer. Fad wie ein 3 Tage offener Bocksbeutel dem man auch noch den Restalkohol entzog.

Vielleicht haben wir uns ja sogar beim Benediktiner Jäger Willigis mal gegenseitig umrundet, um zu erfahren, dass wir alle im selben Kreise rennen?!? Wie dem auch sei. Ab solch einem, oder ähnlichem Ereignis scheint das ruhelose Mäandern des regelmäßig A5 Hefte bis zur Produktionsdicke voll Schreibenden nicht mehr zu stoppen. Bei meinem Lateinlehrer hießen Kladden solcher Größe, Merk – Hefte: A-Heft und B-Heft. A- Blau und B- Rot. Ein Geschwisterpaar versuchter humanistischer Bildung, bei dem man jedenfalls wußte woran man war. Das war unsere Vielfalt. Mit wenig Wichtigem drinnen, dass der Unterscheidung diente. Im BA – Heft vom RBD steht viel geschrieben. Randvoll. Als vorletztes Schlusslicht jene Kritik um die es im Folgenden gehen soll.

Mit reichlich überschüssigem Schnellschuss meint der Mann dessen „Firmen“ Kürzel RDB, wohl als Reminiszenz auf seinen Brötchengeber BRD gelten mag, allerdings viel zu allem möglichen, vor allem aber über Personen, ohne diese im Einzelnen weiter zu  benennen. Ohne auch nur mit einem Wort auf deren Darlegungen in Schriften, Büchern, Forschungen, oder gar Gerichts-Urteilen einzugehen, walzt er mit seinem Meinungspanzer pauschal ganze Menschengruppen platt. Dieses „Kunststück“ der Vermeidung, mit sehr wenig an Argumenten den diskursiven Kahlschlag zu wagen, stellt eine be-sondere Herausforderung dar. Befaßt sie sich doch mit einer Ab-Art der Sonder Behandlung. Der Unsichtbaren Sonder Behandlung. Kurz USB. Nämlich des: Unüberrpüften Meinens, Selbstverliebten Glaubens, Barschem Nachredens, welches unter Verwendung von ein paar Namhaften Brandbeschschleuniger aus eine langen Liste, ein Strohfeuer veranstaltet, das der Hektik des Urhebers entsprechend, scheinbar nur noch mit einem Strich durch das Objekt seiner pyromanischen Leidenschaft gelöscht werden kann. Bei einem Aktivismus solcher Farbe greift man leicht in den Wind von Flugasche oder atmet schlechte Luft. Nomen wandelt sich für mich zu Omen. Bad Alchemy. Dicke Luft. Ein nicht enden wollendes Relikt identitärer Bewegung zur Hebung des Selbstwertgefühls, merklich routiniert im Marsch durch die Institutionen. 

Eine past & copy Unternehmung von postenzyklopädischer Artistik, gewidmet dem vermeintlich prekär Musikalischen, dessen vielfältigen Blüten auch ohne der Wortemagie des Würzburger Voodoo Aspiranten, unter den Hochglanzbroschüren staatlich subventionierter Kultureichen bestens gedeihen. Dort wachsen die Produkte eines fruchtbaren Bodensatz dem RDB Sammler feuchtfröhlich und selbstbewußt entgegen. Der erntet vierteljährlich um seine geistige Käfersammlung, die er jeweils seinem Bauchladen voranstellt, um getrocknete Pilze zu erweitern. Die Musi ist nämlich längst weitergezogen. Der Sortierer hantiert mit Derivaten, Erinnerungslücken und Ersatzteilen, Sprachverquerungen und gepressten Scheiben. Irgendwie erinnert mich aber seine Sammelwut doch an Ernst Jünger und dessen Käfersetzkästen, die ebenso eine Reminiszenz an das scheinbar Marginale waren. Auch wenn sich der Würzburger KlingKlong Entomologe die Gewitter lieber aus Gummi denn aus Stahl fantasieren mag. Stahl „reimt“ sich nämlich auf Helm. Und schon stehen ihm die Haare zu Berge, die noch immer als Antennen einer projektiven Weltwahrnehmung taugen. Also doch lieber: Hart wie Kruppstahl…..damit das Radar arbeitet….

Bisher hatte ich das Gefühl, dass da Etwas gesagt wird, wenn auch die Lektüre seine Blattes immer spärlicher wurde. Es schlich sich die Schleife der Wiederholung ein. Ein Graus für Improvisatoren die die Gratwanderung lieben. Entkommen kann man ihr trotzdem nicht auch wenn im späteren Leben der eigene Setzkasten kanonisiert daher kommen mag. Oder gerade deswegen….Das Werk ist vollbracht. Ein Grund Neues zu wagen.

Der Kritiker wagte das I-Tüpfelchen.

So ist es nun also gekommen. Das I-Tüpfelchen. In Form einer Ächtung. Ein Paria Geschöpf wurde in das BA – Heft 102 hinein geklont. Obwohl es das Wort Paria selbst gerade noch schaffte, sich von seinem musikalischen Ursprung her zu deuten. Einer Rahmentrommel. Das Objekt der Desinfektion, der besprochene und als schwer kontaminiert befundene Pianist, soll nach dem Willen des Vorsitzenden des Schauprozesses, aber nicht mehr zurück in die göttliche Komödie der ImprovisiDanten. Er soll in einer von RBD’s dubiosen G-Kammern in der Ablage enden. Der Kritiker zumindest scheint ohne seine Dichtungslosen G-Kammern schwer leben zu können. Ich meine mit G-Kammern hier „Gedächtnis Kammern“. Obwohl die CD-Beigabe betreffenden Heftes die mit „GASWORKS“ betitelt ist und weitere Äußerungen darinnen, auf die wir im Folgenden stoßen werden, eine andere Assoziation nahelegen könnte. Geschichte ist ein Fluidum das subtil im Äther ver(ge)strickt wird.

Während eines Konzertaufenthaltes in Moskau lernte ich gerade, dass sich dort Vergangenheit dort wie ein Humus Haufen in mehreren Schichten unter den jüngeren Generationen schön langsam ab- und zersetzt. Lenin Mausoleum, der allgegenwärtige Rotarmist siegesstrotzend, die Partisanendenkmäler in den Metro Kirchenhallen, Schlachten Dokumentationen in einem Kulturzentrum, der große vaterländische Krieg, Hefte mit Kämpfen der WK II Kontrahenten. Alles bei uns unter Militaria verbucht, … verboten…. Es ist dort aber klar, dass man durch Vergangenheit wandelt, sich von daher in einem halbwegs stimmigen Umfeld fühlt im Schreiten durch ein öffentliches Museum der Postmoderne. Alte Symbole die kritisch beäugt werden können, sind tatsächlich überall sichtbar und jeder weis und das ist wichtig, dass sie einmal aktiv WAREN. Trotzdem. Gelegentlich werden sie zur Machtdemonstration reaktiviert und der Mensch dort, wird ebenso wie bei uns, Erinnerungs-Kultur-behandelt. Das macht Beider Schicksal so ähnlich und spiegelbildlich.

Die Moskauer indes lachten nicht schlecht, als ich ihnen von einem Selfi mit einem Stalin Darsteller auf dem roten Platz erzählte und weiter ausführte, dass man für eine entsprechende Inszenierung, dem Selfi mit Adolf und seinem unvermeidlichen Armheber vor dem Bundeskanzleramt, schnell vom Staatsschutz abgeführt werden würde. Deftige Geldstrafe hinterher. Bei Wiederholung Knast. Das bleibt dem Stalin Statisten erspart, der mit seinem kruden Schnauzer heute bei den Russen seinen Rubel rollt.

Dafür scheint es der eifrige Kritiker bitter ernst zu meinen in seiner Nachahmungswut von öffentlicher Diskreditierung zur Aberkennung schnell hinfabulierter „Ehrenabzeichen“. Jene die er dem Pianisten vorher in Form von Textschablonen selber an die Brust heftete. Nur um jetzt ohne Firlefanz zur Exekution zu schreiten. Aktivitäten die vordem Väterchen Stalin vorbehalten waren.

Ein metaphysischer Tschekist randaliert in seinem eigenen Parteiorgan und verstolpert sich in den „killing fields“ seiner Buchstaben.

Das Ergebnis. Ein Akt der Streichung aus einer Liste, Index genannt, unter deren versammelten Namen sich der Strichmann regelmäßig sonnt. Eine Entsorgung von jener Art, die im bundesdeutschen Blätterwald bisher nicht zu sichten war. Man müßte in afrikanischen Voodoo Museen graben um eine Analogie für den Versuchszauber dieses deutschen Strichertums zu finden. Sogar die fragwürdigen Transportlisten mancher Nazis zeigen  unbeschadete Namensnennung. Wahrscheinlich sogar des Schindlers Liste.

Unter Auslassung allerdings von Streichung. Soweit mir bekannt. 

So gesehen wäre RBD’s Strichliste ein Novum in der Geschichte der Deportation, in der etwas erscheint das nicht erscheinen soll. Wer nicht existiert kann nicht ankommen. Er ist vor seiner Abfahrt schon über eine Grenze gebracht worden, von der er nicht mehr zurückkehren soll. Getilgt, exekutiert, scheinbar…Dann fällt der eiserne Vorhang des Unerbittlichen in „RBD’s rotem Machtbereich“….Der Mensch, gerade noch listenmäßig erfaßt ist weg. Verschwunden und wird „für tot erklärt“ *bzw. sein Schicksal bleibt unbekannt…. logischer Weise ist zu vermuten: Tot…..* s.a. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland

– Wir wissen von ca. 500.000 Menschen die über die Grenze gekommen sind nicht, wo sie sich aufhalten – so der damalige Bundeswirtschaftsminister Gabriel zu Beginn der „Migrationswelle“ im Herbst 2015 im ARD Interview. Dass sie deswegen wohl alle tot sind, wird heute keiner annehmen. Das Leben geht also weiter. Irgendwo,…irgendwie,…jetzt,…. hier. Der Aufstand des Anständigen war eine Ente….Ein Überlebender taucht auf….und tauscht seinen Wiedergutmachungsanspruch gegen eine nähere Betrachtung des Hin- und Ausrichters einer Versuchs – Exekution mitten ins Bürgerliche. Um kurz noch den Täter  – Opfer    Umkehrschuss abzufangen, der als Farbklecks, Vielfalt suggerierend, im Hemd des Beschossenen hängen bleibt. Auch dieses blutige Mett wird im improvisatorischen Fleischwolf zu feinem Hack für was weiß ich für Würschte weiter verarbeitet werden. Das Opferabo ist sowieso gekündigt. „Leider ist es die Wahrheit, die manchmal politisch unkorrekt ist.“ Dieses Kachelmann’sche Wetterfrosch Wort ist dieses mal NICHT auf’s Klima bezogen. Ich zöge es allerdings im komplexen Geschehen der Geschichte vor, von Wahrheiten oder Wahrheitssphären zu sprechen.

Kramen wir also weiter in der RBD’schen  Labeling Datscha

Exposition: ritmo appassionato

Endlich also ein Versuch von substantieller Kritik, auch wenn diese ihren eigenen Beschrieb in weiten Teilen im „essay Zeitüberschreitung“ abgekupfert hat, nur um auf dem fabrizierten multiple choice Zettel einer rückkoppelnden Selbstdemontage das Programm hierzu offen zu legen. Verwiesen sei auf das essay, dessen link in der Abrechnung immerhin an vorderer Stelle quasi steuerbegünstigend aufgelistet ist. Mehr Text, mehr Kosten, was den Gewinn, um nicht zu sagen „den Wert“ schmälert. Also weniger Geld an den Fiskus. Vermeintliche Kritik als Steuer Sparmodell.

Hauptsatz: Presto agitato

„Rasant gequirlt und energisch kumuliert“ * dreht der Speed Mixer RDB im Schnelldurchgang seine ICC Maschine (Instant Culture Criticism) in der Versuchsküche, bevor der Mondamin Bäcker seinen Einheitsbrei anrührt. Wir werden sehen welchen Quark er zubereitet in seiner Muckibude von Buchstabensuppen mit Anspruch auf Wort – Führerschafft.

* Alles was der Musikkritiker zur Musik des doppel CD Albums „Zeitüberschreitung“ zu sagen hat.

Mit ähnlichem Rezept stelle ich mir in 5 Jahren die Abi Prüfung an Waldorfschulen vor, wenn wegen anhaltenden Demos gegen Funktionsharmonik(welche den Klima Hype bis dahin ablösten), die tatsächlich schon ein Destillat der Praxis ist, das Interesse daran vollkommen erlischt und stattdessen „MOSL“ unterrichtet wird. Managing Of Spotify Lists. Und der Lehrer ähnlich wie RBD in einem Taumel von Index Querverbindungen, Unverstandenes mit schlecht Verdautem vermengt um es seinen Adepten schmackhaft zu machen. Keiner merkt was dabei…. Selbst der Lehrer hält den Stoff für rechtsstaatlich geprüft und deswegen für astrein. Der langsame Eintritt von staatlich geprüfter Demenz hat den Vorteil dass ihn die Aspiranten nicht bemerken. Suggestion hat keine andere Referenz als sich selbst und die schillernde Welt von Geschichtenerzählern, die behaupten dass Beethoven deswegen nichts gehört hätte weil er taub war.

RBD’s gehetztes Gestammel mit dem Anspruch eines Sachverständigen Kurzgutachtens für PIC,s (political incorrectness) ist einem kleinem Heftchen geschuldet, das den beiden CD’s beigelegt ist, deren Inhalt den Musikkritiker aber nicht weiter interessiert. Hier kann sich endlich der Satz Forensiker im mittleren Dienst austoben, den Klangenträtsler mal in den mentalen Vorruhestand schicken und sein Metier als Texter und Spruchkammer Experte zur politischen Säuberung bedienen. Beim offenen Hemd des Pianisten braucht es gar den Persilschein nicht, mit dem er noch wedeln könnte. Der Flügel tritt deutlich in den Hintergrund, wird verstummt oder gar zum Vehikel erklärt, in den hinein der Kritiker jetzt mittels Minderheiten Patchwork einfache „Erkenntnisse“ zu transferieren sucht. Dieser Art enthüllt der Würzburger Lieferant von „komplexen Bewusstseinsströmen“ das neue Motto der Stunde. 

Simplify ! Reimt sich auf – Abarbeiten von Listen -: spo(t)t – ify.

Falls es nicht ein red herring ist, derer der Kritiker zu verschiedenen Zwecken durch die Textlandschaft ziehen mag, wäre nach kurzer Recherche das Drama geklärt. Eine 6 in Musik*  kann nur Sprache übrig lassen um Klang zu produzieren. Dass diese zu wenig mehr als Schepper – Schibboleth und gegrätschten Lauten von Scheinselbständigen taugt, soll am vorliegenden Fall dokumentiert werden.  *Quelle: „Gestern 20, morgen 50 Für das Würzburger Bad Alchemy- Magazin häufen sich derzeit die Jubiläen. / Nummer 13

Dass einer darüberhinaus sein Minus im identitären Dispo mit Annäherungsversuchen an den musikalischen Adel aufzupäppeln versucht, zeigt ein frühes Syndrom des in Atzmon’s „being in time“ Diagnostiziertem: „ought to be“. Nicht wie sie ist die Welt, wie ich bin, sondern wie ich sie gerne hätte, mir einrichten würde wollen, wie sie sein sollte für mich proletarisierten Schlucker und Angestellten einer grauen bundesdeutschen Verwaltungswüste. Diese ganz private Utopia im Hinterhof der Sonderwelt brachte schließlich die Tat hervor, die nach alchemistischer Manier aus „Dreck noch Porzellan“ generiert, obwohl einer sich als klammheimlicher „Entropie- und Dystopievermuter“ entpuppt. Vielleicht deswegen die Porzellan Zerdepperei im vorliegenden Akt. Zur Ausschmückung einer ganz persönlichen Vanitas Anwandlung. Wer kennt es nicht von sich.…Irgendwie….aber doch irgendwie Anders… Eine frühere Selbsterkenntnis macht das deutlich.

RBD: „…..gab sogar einem Isolationisten wie mir etwas Weltbürgerliches – für Boheme zu brav, bot sich mir ein unverhofftes Doppelleben an…..“  ebd.

Mehr oder weniger wollen wir doch Alle weiter im Spirit – Ranking einer umerzogenen Welt. Die wenigsten bringen die Spaltung auf höherer Ebene zu einem Stelldichein neuer Erkenntnisse zusammen. Viele tollen im Baumarkt Prekariat herum, um mit Internet Pattex wenigstens eine flüchtig-virtuelle Gestalt zu kleben. 

Das Essay des Klavierspielers ist aber gerade durchdrungen von jener Grad Wanderung des Spielers, die den Weg von der Musik zum Wort und wieder zurück wagt, um sich der Reflexion der Beimengung eines sprachlich Gefaßten zur Musik zu stellen, vielleicht darüber hinaus zu weisen. Abgesehen von den Programm Musikern aller Zeiten also nichts Neues. Könnte ja auch die Vorlage für ein ausführlicheres Werk sein, eine Oper vielleicht…Oder „wagnert“ da gerade einer herum?!? Der Kritiker aber blendet ab und aus und quirlt sich diesseitig durch seinen eigenen Horizont, der so erkenne ich erst jetzt, das Trennen zur Kür seines Showlaufens erhoben hat. Der Kritiker ist quasi ein Agent der Entkopplung. Die Rückkopplung interessiert ihn nur da, wo er darinnen genug Material findet um seine Zschäp- und blonk Sprache, Konkretes ver-schweigend, gleichsam Mundlos zu bedienen. Das RBD Gestammel soll einer möglichen Gegen Äußerung im Vorfeld schon den Riegel vorschieben, indem es ein zu erwartendes Echo in Zeitgeist Manier deutlich etikettiert. Nur, wie kann man Geist labeln?!?

Mit einem MOPS! 

Mimikry Of Premise Suggestivness Of Systems. MOPSOS, kurz MOPS genannt

Also mit Hilfe eines pawlow’schen Reflexes der in seiner Anpassungsfähigkeit und Selbst Verwandlungskunst (Mimikry) Voraussetzungen Oder vorgebliche Tatsachen schafft (Prämissen) diese dann (z.B mittels Kulturkritik) suggeriert und unterstellt (Suggestivness) Oder nahe legt, um innerhalb eines (Macht) Systems und Teil desselben (of Systems) seine Brötchen zu verdienen. Schließlich als Mem – Agent eine soziokulturelle Sphäre zu schwängern um dort seine message zu vererben. Das Problem. Der MOPS merkt sofort, wenn er für manipulatorische Zweckseilschaften seines Herrchens Gassi gehen soll. Da knurrt er als natürliche Reaktion gegen Mißbrauch. Ansonsten ist er aber ein gemütlicher Kerl, der einem bei allen möglichen Enträtselungen hilfreich zur Seite steht.

Unter Prämisse ist hier tatsächlich eine un – hinterfragte Voraussetzung gemeint. Also ein Satz, ein Gebilde, eine Geschichte deren Kritik sich aus Tabu Gründen verbietet, oder als verteidigungswürdiges Glaubensdogma darstellt. Jenseits einer Zugänglichkeit anderer Ansichten oder wissenschaftlichen Ergebnissen die in andere Richtungen führten als das Dogma. Selbstverständlich sanktioniert durch Strafbarkeit bei einem bestimmten Thema. Der Vorwurf greift ohne weiter hinterfragt zu werden. „Realitätsverweigerung“. Spätestens aber nach der 3. Nachfrage würde der selbstermächtigte Realitätsprämissler in die meist aggressive Defensive hineingefragt, ein entsprechendes Klingelwort oder den Stempel, bzw. ein label aus seiner Mottenkiste des Unerklärlichen zücken. – Unglaublich dass etwas in der Geschichte irgendwie anders gewesen sein könnte, weil es so unglaublich groß und einzigartig gewesen sein soll -. z.B. Die (angebliche) Bedrohung durch Giftgas durch das Saddam Hussein Regime. Für weitere Beispiele mag sich jeder selbst fragen. Fall also erledigt. Scheinbar. …

RBD offeriert merkwürdiger Weise eine – „dogmenwidrige Sichtweise, d’accord“ -. Was er damit meint, sagt er wie so oft nicht. Der Leser muss es sich zusammenfantasieren. Bleiben tut der schale Beigeschmack des präventiv gescheiterten Aufrührers und Helden zur Verteidigung einer unbestimmten Angelegenheit. Vielleicht erleidet er das Manko eines Vergrämten welches sich die Selbst Verhinderer aller Zeiten teilen. Auslassungen, Referenz Surfen von Überschriften und Buchtiteln, Vernetzung von suggerierten Angeblichkeiten, die wiederum nur aus Quervebindung, dropping und Auslassungen u.s.w.u.s.f. bestehen. Durch ausreichend oft benutzte Worte Kader (s.a. unsere Laien PSY Statistik im Anhang) wird ein scheinbar offenkundiges und eindeutiges Bild geliefert, das gar nicht mehr hinterfragt werden müßte, da man es ja weiß. Der Mangel an Konkretem wird durch Hilfs Narrative im Gehirn des Lesers aufgeschüttet, welche dem Nachplaudern und des blinden Glaubens bedürfen. Die Geschichten die sich daraus stricken lassen brauchen schließlich ihre Erzähler um halbwegs Wirkung entfalten zu können.

Diese mit einer scheinbaren Option zur mnémētéchnē ausgestatteten Delirierenden, wissen aus Mangel an Quellenbezug und der Verweigerung über den eigenen Tellerrand hinaus zu reflektieren, oft gar nicht wer sie sind und was sie eigentlich tun. Darinnen besteht ihr Gebrauchswert. Sie wandern auf dünnem Eis, über flachem Grund. Da bleibt die Tiefgangs Kontrolle für Bademeister übersichtlich.

Was er, der Kritiker, die Sache vielleicht weiterdenkend meint, sagt er nicht. Er bleibt als einseitiger Essayist in seinem Erguss von ephemeren Dunst ungreifbar. Sprache die heute in weiten Kreisen zum Standard geworden ist. Man weiß wovon die Rede ist ohne zu wissen auf was diese sich im Weiteren konkret bezieht. Ein Zeichen veränderter Wetterlage die in ihrer hitzigen Geladenheit vertrocknete Blüten in alle möglichen menschliche Bereiche treibt. Es ist quasi eine Art Metasprache, fast sagte ich, sie funktioniert wie Musik. Der Definition derselben in meinem essay folgend: „Die keiner kapiert und doch alle verstehen“. Musik spricht eben den 7. Sinn an, der sich um „rinks und lechts“ und Vorfahrtdiskussionen nicht weiter kümmern braucht. Dieser ist selbsterklärend.

Bei RDB hat die Sprache über Musik die Seite gewechselt und stürzt sich fortan als Verklanglichter Zustand in die Analyse von rootless voicings. Sie ist zum Experimentierfeld des Sinns geworden, der seinen Halbbruder, den Unsinn, nicht mehr los wird. Wer die Satzregeln nicht beherrscht und sich selbst verführend die Ebenen wechselt, sollte gelegentlich eine Drainage verbotenen Schriftzeugs zur Ableitung überschüssigen Nonsens mit sich führen. Was aber wissen wir nach solchen Versatzbauten, außer dass wir dazu animiert sein könnten, selbst im Stile von Assoziationsketten und second hand Worthülsen den Kettenbrief weiter zu stricken?!? Also einfach mal ein Narrativ im Stile einer Hollywood Produktion in den Ring werfen? Regt an, macht Meinung, wirkt kreativ, irgendwie und lockt die red herrings wieder aus dem Fuchsbau. Folgte einer der Spur wird er selbst schnell zum Verfolgten irriger Ansichten vom Rotschwanz.

Da sich Mem an das englische mime anlehnt, dass sich weiterspinnen läßt zu memory, ist von daher die Frage zulässig, nach einer Ursprungsquelle dieser Folge von Wörtern, die nur mimen. Also Nach – ahmen, weiter plaudern, Schau spielern… Im Dienste auswendig gelernter Erinnerung quasi. Und das dann Kultur nennt. Erinnerungs – Kultur zum Beispiel. Der selbstevozierte Akt einer Geschichte, eines Schauspiels wird zur Erinnerung deklariert, gilt ab da als allgemeinverbindlich, vor allem dort, wo die Angst und das Grauen mit den bunt flimmernden Farben des Kino erzählt wird. Das prägt sich ein, läßt die große Erzählung wie ein reales Monument ganzer Fernsehserien erscheinen.

Allerdings gibt es EIN Thema, wo es nicht möglich ist aus dem Film heraus zu gehen, mit der Bemerkung auf der Lippe: – Ist ja nur Fiktion in der Realität -. Obwohl dieser Film, der uns 1979 !!! das „H.“ – Wort brachte tatsächlich als Medium Fiktion ist und die dort erzählte Geschichte eine fiktive!! In unserer Realität aber muß diese Fiktion Wirklichkeit bleiben. Mögliche Unterscheidungen der Ebenen, differenzierte Forschung in der Sache, die eine andere Wirklichkeit nahelegen könnte oder der Hinweis auf die Fiktion der Wirklichkeit* werden in der „wirklichen Wirklichkeit“ mit Hinweis auf OFFENKUNDIGKEIT, als Relativierung festgestellt, als Hass und Verhetzung markiert, um anschließend inkriminiert zu werden. *(diesen Film betreffend). Diese Vorgehensweise eignet unserem MOPS!

Tatsächlich aber sind der Show – spieler und sein Gegenpart, der Forensiker, zwei Typen die auf denkbar unterschiedlichem Grund agieren. 

Der erstere mag das Fiktive. Er kann, ja muss noch das Unwahrscheinlichste oder sprichwörtlich Unglaubliche, das Fiktive zu seinem Thema machen, zu seiner Realität um diese in seinem Spiel und von daher zu erklären, es also wie real wirken zu lassen. Fiktion als Realität. Dabei wird der Held zu einem Prototypen einer endlos langen Kette von Kämpfern für die gute Sache in den Erzählungen aller Zeiten. 

Einer- oder eine Hundertschaft dieser „Truppe“ reichen, um jenes Heer der wirklich Namenlosen, Unterdrückten und Leidenden wach zu rufen, von denen die Überlebenden sich aber ihre Helden und dessen Gegenstück den Schlächter, in immer neu ausgeschmückten Geschichten herbei fantasieren. Im richtigen Leben allerdings geht es weniger spektakulär zu. Es wimmelt vor Feiglingen. Notfalls wird das  BRD System und deren Gesetze herbeizitiert um diesem blindlings zu vertrauen. Papa Staat(s) – Vertreter. 

Die zweite Berufsgruppe, die der Forensiker, kennt gar nicht die nachgeordnete Welt der kommissarischen Interpretation, die Profiler, welche die falschen von der echten Spur destillieren, das Gerede von zuverlässigen oder windigen und Interesse geleiteten Zeugen, Falschaussaglern, und Geschichte Schreibern. Endlich die (oft genug fragwürdige) richterliche Feststellung, das Urteil und schließlich den Ramschladen der Presse und der weiter verwurschtenden Kulturindustrie, ganz zu schweigen von geheimdienstlichen Querschüssen, machtpolitischen Erwägungen und deren kybernetischen Kunstturnübungen.

Der Forensiker gräbt sich ruhig und nüchtern in den Grund und von da in den Untergrund. Schabt, kratz, sichert noch den kleinsten Partikel, sammelt Hinterlassenschaften, Dokumente, nächtigt in Archiven, ohne im Traum daran zu denken, dass er das Recht hätte zu interpretieren. Zückt modernste Methoden der Vergangenheitsbewältigung. Nämlich jene zeitüberschreitenden Untersuchungswissenschaften, die noch an einem Kiefer Splitter aufzeigt, was der Mensch in welchem Alter unter welchen klimatischen Voraussetzungen, nach welchen Wanderschaften und familiären Verhältnissen in einem eng bestimmbaren Zeitraum vor tausenden von Jahren, gewürzt mit bestimmten Kräutern, zu seinem Mittagstisch machte, bevor er an einer eitrigen aus dem Ruder gelaufenen Mandelentzündung, die sich zurückführen läßt auf ein giftigen Pilz, verstarb. Um anschließend halb kremiert in einem Massengrab verscharrt worden zu sein. Man nagle mich nicht auf Einzelheiten fest. Vergleichbares ist unter „archäologischer Forensik“ zu googeln. Bei unserem Grabungsfeld könnte man auch die andere Seite des Geschichtsfeldes beachten!

Das ist des Forensikers Realität, die sich von daher selbst interpretiert. Sein Feststellung ist das Faktum. Der Sach- und  Dokumentbeweis als Realität. Das Faktum. Als Vorhandenes, oder eben NICHT Vorhandenes. Es taugt nicht zum Gerede und Nachreden, zum Ausschlachten oder diskreditieren. Zum Gehört haben von Freunden, die Erzählungen aufschnappten von Bekannten, die es von Irgendwem vernahmen. Es bekommt eine Nummer und wandert in die Asservaten Kammer. Basta. Deswegen sieht man diese Herrschaften in der Regel auf Bildern von Weitem, auch meist im weißen „Tarnanzug“, da sie nicht erkannt werden sollen in ihrer Nähe zum Untrüglichen, Sächlichen, dem Beweis und seiner Sicherung. Denn der ist, neben dem rauchenden Colt, der in der Geschichtsschreibung selten gefunden wird, die verlässlichste Grundlage um sich später der Lage zu vergewissern. Vor allen sollen sie keine eigenen Spuren in das empfindliche Feld historischer Gegebenheiten schleppen. War es Mord, Totschlag, Unfall oder nur ein Gerede darüber, das, wenn es lange genug in den Rauchkammern der Medien abhängt, sich nicht nur zum Dauerbrenner, sondern zu einem hervorragenden Erziehungsinstrument pushen läßt. Über EINEM Narrativ aber liegt ein Bleisarg, religionsgeschichtlich gesagt, die Totenruhe, die „zu Gunsten“ des Narrativ’s nicht gestört werden darf.

Zur der in seinem Getippe angerufenen Leugnung  (bzw. alternative Sichtwiese Leugnerei)  und der damit verbundenen Frage nach Würdigung oder Herabwürdigung von Opfern, sei eine Richterin eines Prozesses von 2018 zitiert. Quelle: blog einer Prozessbeobachterin (aus der „linken“ Szene):

Zitat:

In ihrer Urteilsbegründung führte sie (Richterin R. H.) aus, dass der Holocaust nicht geleugnet werden könne. Sie zog den etwas geschmacklosen Vergleich (wofür sie sich entschuldigte) zum internationalen Fischfang: auch dieser könne nicht geleugnet werden, selbst wenn man keine genauen Angaben über die Anzahl der gefangenen Fische oder die Orte, an denen sie gefangen wurden, machen könne. – Zitat Ende

Diese Modulation könnte man noch weiter umspielen z.B. durch jenen bekannten Spruch des Richters Meinerzhagen, der in einem Prozess ausführte: 

  • Zitat: – … daß es völlig unerheblich sei, ob der Holocaust stattgefunden habe oder nicht. Seine Leugnung stehe in Deutschland unter Strafe. Und nur das zähle vor Gericht –  Zitat Ende (Tageszeitung TAZ vom 9.2.2007

Jeder Maurer des Kreativen hat seinen Setzkasten, auch wenn man beständig versucht diesen abzulegen, man kommt nicht drum herum. Hat er deswegen Wahrheitsanspruch, ein Wort das gelegentlich jeder mal vorsichtig im Munde führt? Per se nicht. Hinweisen, ja. Fragen, ja. Empören, ja. Aufrütteln, ja. Wahrheit(en) macht frei?!? Auch das ist erfahrbar. Was auch immer der Erfahrer unter Wahrheit versteht. Jeder wird dies mehr oder weniger kennen. Diese Erfahrung in den unterschiedlichsten Lebens Bereichen. Jeder möge selbst entscheiden was er für wahr hält oder nicht. Es braucht dazu keine Religion, da pflichtete mir sogar der Kritiker RDB bei.

Aber. Es gibt mindestens eine Ausnahme. Dort stellt sich die Frage des Glaubens, gar der „Erkenntnis“, als selbst auferlegte Sanktion des „Freiwilligen“ dar. Ein Paradox. Wer aber nicht bekennt ist draußen. Das geht in der Regel so weit, dass sich die Frage des Glaubensbekenntnis gar nicht stellt, da die DNA entsprechend so gestrickt ist, dass die Frage bereits als Häresie betrachtet wird. Der Kritiker rudert hier wie eine Truppe Angeketteter im Sekundentakt eigenen Einpeitschens im Unterdeck seiner Hoffnungslosigkeit. Die Bewältigung der Vergangenheit gelingt nicht. Diese überwältigt den Bändiger in einer Weise, wie Treibsand festeren Boden unter den Füßen haben will. Der Schlußstrich durchs Objekt selbst gelingt ebenso wenig, da die Zersetzungskraft des Ungefähren und Beliebigen mit der Zeit arbeitet. Wie Sand in der Uhr, oder Sand der treibt.

In dieser archaischen Uhr erscheinen Musik und Reaktion immer im Paarlauf, in der vom Kritiker offen abgezirkelten Welt, die ein paar mal ganz nett unterhaltend, Geistreiches suggerierend daherkommt, dann aber im beständigen Grabschen nach abgestandenen Wörtern und Blendgranaten an Substanz verliert. Sprache wird halt doch nicht so ohne weiteres zur Musik. Musik wird sie erst dann, wenn der Narr intelligent genug ist des Königs Tabu in einem Kladderadatsch zu enträtseln, das „keiner kapiert und doch Alle verstehen“. WEIL sie eben (die Sprache) kunstvoll zur Musik gedengelt wurde. Bei RBD schlägt’s aber nicht 9 vor 11, da bleiben die Zeiger schon auf 8 Uhr 8 stehen. Darum mäandert sein Zeitgeist Verständnis, der den „truther“ nicht schafft obwohl man ihm als Dissidenten, nicht einmal an seine Rente könnte. Schade um die Begabung. Bei ihm schäppert nur die Knuddelelecke, angereichert durch Namedropps. Aus einem einfachen Grund. Er will seines Zubrotes nicht verlustig gehen und befolgt also jene Dogmen, welches in folgendem Zitat den Künstler besonders anspricht:

  • „Nicht nur Religionen haben etwas, das ihnen heilig ist. Tabus, an die nicht gerührt werden darf, pflegen auch freiheitliche Staaten – und übrigens auch Künstler und Satiriker. Wenn es nämlich nach ihrem Empfinden um die eigene Identität, die Existenz geht, ist auch Sonderrecht!! erlaubt.“ (R. Müller FAZ / 27.01.2015) 

Auch hier das Sonderangebot einer Sonderbehandlung via Sonderrecht! Sonderbar diese Sonderei im Handeln von Unterscheidungsversuchen.

Des Kritikers Sprachinhalte haben sich vor lauter Befolgerei inzwischen gehäuft auftretender Tabus, die schnell mit Verschwörungstheorie überzuckert werden nach Absurdistan verdrillt. Zur Verhütung von ihm unbegreiflichen Sentenzen, die er nur noch im Kotzdurchgang bewältigen kann. Vielleicht weil das Leben lt. Rielke – schwer aus Einfachheit – sein soll, hat er sich das Simple gewählt um schwer und gewichtig zu erscheinen. – Tschingbum – Bleibt also das geistlose Spiel auf den Mann. Blop,… dito Bergmann.

Um weiter in des Kritikers Klingklong Welt anhand seines Kettenbrief Prinzips einzuführen, folgt: 

Seitensatz:

Zitat BA 102 / S. 82 …jenseits des horizonts…:

  • „So wie er sich mit ‚Rhythmicon‘ als mutiger Überschreiter zu erkennen gibt, der, neben Atzmons kainitischer Zündelei, offenbar auch dem mit den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vernetzten Online-Magazin Rubikon nachbabbelt – Foren, die mit der ‚Lügenpresse‘ dem Pharisäer und dem Zöllner gleichen.“

Ohne auch nur eine Note besagter Foren in seinem erstaunlich einfachem Universum zu erspielen, mäandert der Kritiker seiner eigenen Abneigung folgend über eine Silbe von „Rhytmicon“ zum Rubikon. Zuvor stattet er „Atzmon’s kainitischen Zündelei“ (der Revisionist Ernst Zündel  dient dem schalen Worte Gymnast dabei als blitzschneller Durchlauferhitzer) einen Kurzbesuch ab und wandert als ein Ableger des ewigen Jude weiter über –offenbar auch– NachDenkSeiten, ohne Buchstaben und Inhalt Bezug, um über das als Kennen vorausgesetzte Portal eines Herrn KenFM Jebsen zu schlittern, schließlich einen kurzen biblischen Slalom mit „Pharisäern und Zöllnern“ zu veranstalten, dessen Parcours von der „Lügenpresse“ abgesteckt ist, um als einsamer Sieger am anderen Ende seines Synapsenportals aus Dodekagon und Demenz den Start zu verpassen. Die Perfektionierung eines 12 – Schritt Satzes in der Einöde flacher Wortwüste welcher der Saft ausgegangen ist.

Ich hätte bei Rythmicon allerdings eher auf NeoCon oder gleich Kahn, eingedeutschter Nachname jüdischer Provenienz (Cohn) spekuliert, den der Pianist in seiner musikalischen Geheimsprache durch die Basssaiten drillt.Der Kritiker als Tausendsassa aber, verkauft die Übersprungs Handlung als Exposition einer Ursonate. Um zurück zu assoziieren bin ich mir ziemlich sicher, dass der „Rabbi“, analog zu „Rubi“ (kon), Regie führte. Also doch „Rebbe Cohn“. Das könnte ein Hinweis auf eine Spur sein. Könnte. Wir wissen es nicht. Der Kritiker klingt irgendwie nach einem drei viertel Antisemit, secundär abgehangen, streng zionistisch in der Verteidigung des „robusten Refugium eines Judenstaates“ (RBD). Dessen Vorläufer Armee, die IRGUN, hat immerhin im Januar im Januar 1941 !!! der damaligen „Nazi“ Regierung ein differenziertes Angebot zur militärischen („..aktiv an Deutschlands Seite in den Krieg eintreten“) wie politischen Zusammenarbeit im Sinne einer „neuen Ordnung Europas konform mit dem entsprechenden Konzept Deutschlands“ unterbreitet. Quelle: „Hitler und der Zionismus“ v. Francis R. Nicosia, S. 25/26 Druffel-Verlag 1989

Es hat eine gewisse Chupze, den Quartal Antisemitismus noch den „verdeckt operierenden“ – jewishness Tenören – und deren schusseligen Mossad Altistinnen im Netzwerk der Rubi – con – Verschwörung, unterzujubeln. Im Rubikon hocken nämlich eine Hand voll jener, deren „Truppe“ doch sonst unter Pharisäer, Zöllner und Weiteres zu verbuchen wäre. Jene die er, den Pianisten kritisierend, als eine Art Geheimverschwörung entzaubern möchte. Der von manchem inzwischen „Gatekeeper“ genannte Chomsky plantscht im Rubikon, ebenso wie auch Elias Davidson, Daniela Dahn, Richard Falk, Abraham Melzer, Aaron Rosenbaum und weitere Menschen „hebräischer Couleur“. Insgesamt über 350 „Exponate“ der schreibenden Zunft, der als „Pharisäer und Zöllner“ Verdächtigten rudern im Grenzflüsschen. Der Tastenmann hat weder mit einem von denen den Schwimmschein gemacht, noch kennt er einen/e der StrandmeisterInnen aus dem flüssig viralen Stoff. „Sein“ Kritiker aber kennt da nix. Hauptsache Breitseite. Kollateralschaden hin oder her….

Der Benenner des Unbenennbaren übertriftt sich in der Nennung von Ungenanntem. Das muß einer erst mal schaffen, so viel Prämissen in seinen Wortschatz zu „integrieren“. Der Kritiker setzt nicht nur, er setzt auch ziemlich viel voraus. Was, das wissen wir nicht, er teilt es nicht mit.

Es  bleibt also im heiteren Rebstock der ihn umgebenden Bocksbeutel Landschaft hängen. Ein feines Stöffchen, der Frankenwein. Ein Schluck und man weiß wo der Hase läuft. Etwas säuerlich aufdringlich, am Muschelkalk gereift, wie ich meine. Bei unserem Bewohner der Weinlandschaft hilft auch der Versuch nicht sich irgendwie kundig zu machen. Da außer offenen Fragen gar kein Kompass oder Landkarte mitgeliefert wird, in welchem Thema und Spezialgebiet er nach dem Verpuffen seiner Krachgranaten endlich zur Sache kommt. Ein Schwulst von Worten und referenzlosen Referenzen, denen alles mögliche eingeheimst scheint. Aber selbst dies bleibt unklar, weil unausgesprochen. Voraus gesetzt, könnte man meinen. Offenkundig quasi, im Stile des Regens der von oben nach unten fällt, was Jedermann / Frau ja bekannt sei. Kennen die Leser manche seiner Prämissen die er selbst wohl nur vermutet, oder ahnt. Oder schenkt er gar seinen Ahnen keinen Glauben?!? 

Möglicherweise. Wir wissen es nicht. Als selbst inszenierter Papst der Labels, gibt er Absolution demjenigen der seiner Ruckel Zuckel Welt entspricht. Und da wo der Prämissler das Label mit DER Prämisse zückt, erzittert der Rezipient und Mancher mag stramm stehen. Funktioniert. Dass der Zeitüberschreiter Essayist diese Prozedur des postmodernen Kalt Stellens, in seiner Schrift ziemlich genau beschrieben hat, unterschlägt der „Aufklärer“ und erweist sich somit als copy cat, der den heimlichen Abschrieb als Original verkauft. Was treibt einen Musik Beschreiber um, seine Erstschlagsdoktrin und Gemetzel auf „musikfremdem“ Gebiet zu veranstalten, um die angebliche Bösheit eines Musikers möglicher Weise mit einer uralten „Schlachtordnung“ in Schach zu halten?!? Täuschung.

Das erinnert an jene Frau Lipstadt, die in einer öffentlichen Rede zur Ausgrenzung und verächtlich Machung Andersdenkender aufrief. Parias sollen Sie sein. Ausgestoßene und Entrechtete. Recht so mit dem Label „Rechts“. Ein neuer Kalauer wurde geboren und die Frage nach der richtigen Frage.

„Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen.“

Des Kritikers Frage „Wer ist da Wer“ ist sprichwörtlich die richtige Frage. Durchaus jene, vor deren Gegenteil Pynchon „warnt“. Meint: Diese zu stellen, um den Adressaten in eine gereizte Stimmung zu versetzen. Einfacher. RDB’s Fragen Karussell gate – keepert durch die Kulturlandschaft und dient der Verhinderung wirklich brenzliger Antworten, indem er als feinfühliger „Minen Hund“ sich selbst in den jenseitigen Horizont befördert. Fehltritt erzeugt Vielfalt an zersprengten Farbklecksen, die die Welt des Vielfältigen wachsen lassen und zwar dort wo die Einfalt an Antwort mehr wird. Bester Beweis. Vorliegende „Kritik“.

In unserer kurzen Psychostatistik weiter im Anhang werden wir sehen, dass noch die H. – Z. und  J. Wörter dem Namenspringer dazu dienen sein Revier zu markieren, in dem er seinen, durch die Wortlandschaft gezogenen red herrings hinterher hetzen kann. So funktioniert die Assoziations Kette und das sozio – optimierte Suggestiv Programm eines „Minenlegers“. Genau da wo man es vermutet liegt die Mine tatsächlich und so schreitet man beiseite und tritt auf: Einen Spaßvogel. Dessen Gequietsche allerdings zu entschlüsseln bereitet einen eigentümlichen kontrapunktischen Musikstil.

Sein Klang besteht aus: Aktion Schrotflinte. Da rennt der MOPS los und legt die Beute vor die Füße seines Herren….. und stellt verdutzt fest, dass es gar keinen mehr gibt…..der Oberförster hat nämlich den Jägerstand verlassen. – OUT OF THE BOX – Was wegen des MOPS’s Gerichtetheit auf Hören, den Spürsinn des Schnüfflers nervös werden läßt. Vermutlich weil es einer nicht schaffte in die ansehnliche Rubrik der Autoren einzusteigen die sich im Rubikon versammeln, läßt er sich beim Würfelspielen um den Pianisten in eine Niederung jener Art herab, die noch jedem einfachen römischen Legionären das Pilum leichtgängiger in der Hand gemacht hätte. Den Hohlen Weg den der „alea iacta est“ Stammler beschreitet, erweist sich als einzigartiges Dokument inquisitorischer Spurlegung, welches er nur noch, in ein Puzzle des Obskuren umwandelnd, aus dem „begutachteten“ Objekt herausdestillieren mußte. Auch hier: Eine kleine namedropper Oper. Wörter sind halt die schlechtere Musik, immerhin taugen sie zur Droge der Ver(w) irrung. 

Durchführung:

Damit’s weiter bunt bleibt, kippen wir uns ein nächstes, geschmacklich noch unbestimmtes Stöffchen in 9/11 % iger Manier aus dem Voodoo Fetisch Markt hinter die Binde.

Flaschendeklaration: (Zitat)  

  • „Hinter ‚extradextrasinistra‘ stecken dagegen die faschistoide Tradition der Querfront und der Wutbürger, der sich neuerdings für das Ganze hält. Bei aller Sympathie für Zweifel (etwa an der Existenz Karls des Großen) und durchaus möglicher Empathie für so manchen Kain oder Judas, wer so vehement Holocaustleugnern und Hitlergrüßern das Wort redet, der teilt deren Wut darüber, dass der Sündenbock als Opferlamm das nazideutsche Notwehr Phantasma zerstört“.

Jener CD Titel der gerne als An – Spielung auf die Käppelei der „Rechten“ mit den „Linken“ verstanden werden kann, meint am Ende dann aber doch deutlich: Ein Stück Sprachmusik, dass als musikalisches Schnipsel (entsprechend einem Versatz eines RBD Konvolutes) verstanden werden will, denn als tollwütige Giftsuppe die der Bocksbeutler daraus braut. Deswegen heißt die ganze Stückbeschreibung auf dem Album ja auch: „contrapuncto extradextrasinistra“. Der Kontrapunkt scheint den Kritiker aber zu überfordern und so unterschlägt er ihn. Er dödelt lieber monophon einsilbig vor sich hin und verbrummt die Komplexität von verschiedenen Stimmen. Er läßt weg, was er nicht kann. Weitere Entpuppungen zeigen sich von selbst. Er prämissiert etwas nicht näher Bezeichnetes und subcutiert an anderer Stelle Genannten eine Wut, angereichert mit biblischen Jargon. Dass sein Ach und Weh angereichert sein könnte, von einem Prinzip Jahwe oder JHWH bleibt an dieser Stelle nur zu vermuten.

Zitat:

  • „…Dass auch unter den neuen Kleidern des Humanitarismus’ der blanke Arsch der Weisen von Zion und hinter allem Übel zionistische Puppenspieler (wie George Soros) stecken…“ 

Der Name Georg Soros, wie auch der „Dauerbrenner“ „Die Protokolle der Weisen von Zion“ geistern durch RDB’s Fantasie, als befände er sich in seinem home Kino unter Dauerbeschuss aus Hollywood. Der von ihm verbreitete Stoff wurde von mir aber weder erwähnt noch gemeint. Der Kritiker verschwört sich gegen den „verschworenen Verschwörer“. ect. …. Bei soviel Hintergedanken und Projektionskraft des eigenen Irrlichts ist anzunehmen dass einer ohne sein Höhlendasein nicht mehr auskommt. Der Geist flackert schwach an den Schatten der Wand ruhelos auf und ab, auf der Suche nach einem Beleg für seine Leuchtkraft und erfährt am eigenen Leib wie sein Gerippe schließlich zu „Puppenspielern“ wird.

  • „…Kain, Judas, Holocaustleugner, Hitlergrüßer, Sündenbock, Opferlam, Nazideutsche NotwehrPhanstasma.…“ 

Dem schnell gegoogelten Wiki-Definition von „Hasskommentar“ zu folgen wäre des Kritikers Breitseite u.U. eine Sammlung von Hasskommentar, der dort u.a. mit: „..wenn der Inhalt des Textes sich mehr als abwertend ….ohne Begründungszusammenhang oder Argumente“ beschrieben steht. Das Konstrukt, dass „hinter“ einer Improvisation (contrapuncto extradextrasinistra) – „die faschistoide Tradition der Querfront und der Wutbürger stecken“ – soll, grenzt möglicherweise an ein neues psychiatrisches Forschungsfeld für eine Spezies, die mit schwer belasteten Begriffen so unbedarft hantiert wie besagte Freizeit Ballermänner. Das sind die Paintballer des postpolitischen Weltalls, die mit abgehalfterten Formeln aneinandergereiht, nur noch wie ein nasses Sturmgewehr ruckeln. Freilich hört man intuitiv weg. Das Pulver ist feucht geworden.

Jedes dieser Wörter für sich beinhaltet eine ganze Besatzungsarmee unbekannter aber höchst wirksamer Mechanismen. Das ist ein Phänomen. Pure Stimmung(s) mache. Jedes einzelne Wort und dessen mächtige Geschichte wäre einer Würdigung Wert, um lange darüber zu meditieren, zu forschen, sich in die unangenehmen Ölwannen freier Geschichtsforschung zu hocken und seiner Pamphlet Fibel jene Toleranz zu predigen deren angebliche Überschreitung bei den Anderen attackiert wird. In der Coda am Ende unserer musikalischen Exkursion, zeigt sich was ich damit meine.

Um also auf den letzten Metern der Worte Welt des RDB, den Herrn Mohler der am Ende von – jenseits des Horizonts – in den Ring geworfen wird, hier einmal aus der Mottenkiste des Kritikers Lesebauchladen hervorzuzaubern, eine Re-play von Mohler’s Kritiker.

Zitat:

  • „…Dieser Vorwurf (des „Nazi“) – auch der des „Faschisten“ – gegen Mohler ist ressentimentgeladen, unsauber. Das inzwischen justitiable Wort „Auschwitzlüge“ habe ich bei ihm nicht gefunden. Und sein Wort vom „Bewältigungsrummel“ – denkt man an die Schmalzsäule „Holocaust“ – ist so falsch nicht.“ (Fritz J. Raddatz in der / ZEIT Jahrgang 1982 Ausgabe 4)

Ist jener Kritiker aus Würzburg, vielleicht so etwas wie der verbeamtete Bruder des Herrn KennFM, ein Wort Akrobat der in seiner Selbstschussanlage den Testlauf wegen Überhitzung nicht schaffte?!? Ein Schelm wer „quer“ dabei denkt. Das neue, alte label für die Brückenbauer und Gassenhauer. Querverbindung ist doch wie Gabelflug, oder Bandschleife, erst mal eine neutrale vielleicht sogar nützliche Angelegenheit. Die Zeit dazwischen angenehmer machen….vereinfacht gesagt. 

Ja auch ich war mal, ganz jungfäulich im Zustande eines „Hochzeiters“, der sich von einem Absatz aus der Schäpperkammer des Kritikers „verhimmeln“ lies. Jetzt erlebe ich das getippte Gekritzel eher als ein Baukastenähnliches Gepurzel, wie manche Zeugnisse aus einer Waldorfschule, die gelegentlich mit Hilfe von Textbausteinen endgültig versteinert werden. Man glaubt es kaum.

Die Verwalter einer „Nachkriegs- und Siegerästhetik“ in Form linker Kulturpolitik zeigen sich lt. dem ebenso vorgeführten Syberberg in der Sprache am deutlichsten. Es ist das Raunen der Wächter und Priester von Narrativen, das Worte Geraschel und Geklappere mit geladenen Prämissen, die im Vorfeld eines abgezirkelten Geschichtsheiligtum scharf gemacht sind. Die Priester werden ihren Glauben kennen. Das macht sie so (ohn) mächtig in der Auslegung ihrer Religion. Ja ich meine damit die von Syberberg besprochenen „Kaste der Meinungswächter“ von denen sich einer als Kultur Capo 4tel jährlich zu Wort meldet, um den Laden satzreich so zu stricken, dass der Horizont im Rahmen bleibt und keiner auf „dumme“ Gedanken komme. Jene Fragen, als deren Sachwalter der Kritiker sich noch wie ein Präventiv Beamter zur Verhinderung von Straftaten gerieren könnte. 

Es muß schon eine gehörige Portion Respekt, oder soll ich sagen Angst in einem stecken, wenn es einer bei der Nennung eines fünf Buchstaben umfassenden Wortes, dessen Volk, Bevölkerung, Gruppe, Rasse, Ethnie, Gemisch usw. von einem 6-zackigen Stern repräsentiert wird, auf nur 2 Buchstaben bringt und den Rest unter 3 Punkten versammelt. „Ju… Zionisten“. Ein Interpretationsoffenes handling im harschen Gefechtsfeld. Darauf können wir jetzt weiter „abfahren“. Agitprop….Muskelwortschatz. Der Sprayer am Brückenfeiler von Wahrheiten schnüffelt an seinen Flaschen. Der Verweis mittels Verweisen von Verwiesenem. Ein Panoptikum des Wirrwarrs, ein Sammelsurium enzyklopädischen Wissensgestrüps, die sich um den Jägerzaun der Geschichte herumdrücken, um das Einzigartige des Abgrundes dahinter zu diagnostizieren, welches unangreifbar, da Exklusiv (im Sinne Atzmonscher „choseness“) rund um die Uhr ins BRD’sche Alp Trauma eingepflegt wird. 

Dass einer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht wäre eines. Dass er „Gift” dahinter und „mitten unter uns und überall“ * verortet mag seine eigene Denke repräsentieren. Ob es der Komplexität von Wirklichkeiten entspricht mag dahin gestellt sein. * (BA 102/S.59/2.Zeile). Dass er gar dem ganzen Kontinent eine „reaktionäre Vergiftung in Europa“ diagnostiziert, zeugt dann doch von einer gewissen Überheblichkeit in der Einschätzung von Zahlengrößen, mittels denen er wohl Vielen jenen Giftmischer unter stellt, der bisher als Opfer herhalten mußte. Ab jetzt rutscht die Welt des „links“ gemeinten merklich in Richtung eines „rechts“ Vermuteten. Nur hier sind es eben die Anderen Anderen, deren Ahnen quasi die „wirklichen“ Anderen und so Anders waren, dass sie das Einzigartige wahrend, das Anders sein durch die Zeiten trugen.….. man sieht wohin das führte….in eine Ander- und Sonder Welt….der Überhöhung und Erniedrigung. Da das Opfer aber klar markiert ist, kann der Andere Andere heute zwar nicht der Gärtner aber immerhin nur der Täter sein.

Es tut nachgerade mal gut, aus der Würzburger Ecke neben all dem sonstigen Geplurre, dem schnarrlaunigem Lispelzischen und extraterrestrischen Klanghanteln einen echt lauen Furz eines wildgewordenen Unterbauchs zu vernehmen, der räuchernd zwar die Andersheit, dann aber doch schwer mit der Kost des ganz Anderen zurecht kommt. Der ganz dem beschriebenen Zeitgeist entsprechend das Abstempeln ausführt, als trete ihm eine Maschine im Sekundentakt in den Arsch. 

Ist also alles bisherige Geschriebene nur ein abgewetztes Stempelkissen, das sich schlafwandelnd in einer belesenen Echokammer rumdrückte?!? Kaum anzunehmen. Dafür steckt zu viel einer vermutlich verhaßten preussischen Disziplin in dem Versuch noch das letzte Räuspern als Ausdruck einer postdadaistischen Heiligkeit zu würdigen. Die Verfeinerung wird aber zur Dickmilch und schließlich sauer, wenn sie zu lange um den heißen Brei rumredet. Es war klar dass ein Tropfen Jod in ein Wespennest droppte, dass nur darauf wartete irgendwann einmal den Mega Stich aus sich heraus zu pressen. Jetzt ist es halt geschehen. Ausgerechnet mitten in unser aller DNA des Abgründigen, die bestens funktioniert und unterschiedslos die Köppe rollen läßt. Das alte Drama von Rachsucht, die sich jenseits von Richtungsdeklarationen als spätes Kind der Nachrede und Eiferer inszeniert. Diese Exponante des Geredes arbeiten tatsächlich so wie Atzmon dies richtiger Weise in „being in time“ herausschrieb. Nebenbei ein anderes name gedropptes Wahrheitsdoping. Ich behaupte mal frech dass auch „brohter Atze“ das „Sein und Zeit“ von Mister H. nur halb stemmt. Vermute ich. Aber wer würde sich erdreisten größere Muckis haben zu wollen als derjenige, der von sich sagt; dass, – wer groß denke, auch groß irre -?!?

Wie es sein sollte, gar sein muß weil es gar nicht anders sein kann, das nimmt auch der MusikoLoge nun gerne in ideologisierten Glaubensmaximen wahr. Dass man wissen könnte, tiefer, weiter, konkreter, oder wenigstens die Kaltblütigkeit besäße sich den Minenfeldern des anderen Wirklichen anzunähern, überlassen die Verächter der Andersdenkenden als Andere dachten, lieber den Opfern der von ihnen inszenierten Meinungs-Standgerichten.

Schon manche Insassen z.B. kommunistischer Coleur eines bestimmten Lagers im Osten waren, in ihrem Haft Zeit Beschrieb, sich selbst brüstend,  groß – zählend und räsonierend, stolz darauf dass die Welt da draußen ihre Geschichten und Erzählungen über Kurzwellen zwar wahr-, aber nicht ernst nahm*. Das kam dann später zur Anwendung. *z.B. Bruno Baum, Widerstand in Auschwitz, Kongress Verlag Berlin

Andere erzählten nach dem Krieg ihre Storys.

Rudolf Vrba, (alias Walter Rosenberg)(Wikipedia) ein früher Geschichtenerzähler aus A., berief sich im Kreuzverhör vor einem kanadischen Gericht betreffs des Wahrheitsgehaltes seines Berichts, auf eine „licentia poetarum* („Lizenz des Poeten“). * „…the act by a writer or poet of changing facts or rules to make a story or poem more interesting or effective…“: Quelle: Cambridge dictionary. Auf deutsch wohl: Dichterische Freiheit. Quelle: 1985 anläßlich des Prozesses gegen Ernst Zündel in Toronto, (Dick Chapman, „Survivor never saw actual gassing deaths”, Toronto Sun, 24.1.1985)

Zu dem Bekenntnis von Vrba ein paar weitere Zitate:

Hermann Langbein  (Wikipedia): „Beschreiben Autoren Vorgänge, die sie nicht selbst beobachtet haben, dann sind Irrtümer verständlich; den Gerüchte schmücken im Lager Ereignisse , die aus dem Alltag hervorstachen, mir Vorliebe aus. Kaum ein Autor konnte ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, als er seinen Bericht- nur auf das eigene Gedächtnis gestützt – verfaßte.“ („Menschen in Auschwitz“)

Filip Müller(wikipedia): „..Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte jeder von den Überlebenden ein Alleswisser sein und das geheimnisvolle Sonderkommando hat sie so gereizt, dass sie vielmals fantasiert haben. (…) Meine Aufgabe war es, zu zeigen, was sich zwischen den Wänden abgespielt hat und wie es möglich war, innerhalb von 24 Stunden fast dreißigtausend Menschen zu erledigen. Dieses Geheimnis zu zeigen, das war meine Aufgabe…“ Selbstauskunft über sein Buch: Sonderbehandlung. Drei Jahre in …..

Yisrael Gutman *, ehem. Direktor der Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem: Es sei „nicht so wichtig”, ob ,Bruchstücke’ (Buchtitel) ein Schwindel sei. “Wilkomirski (alias Bruno Doessekker, der Autor des Buches) hat eine Geschichte geschrieben, die er tief empfunden hat; das steht fest […] Er ist kein Schwindler. Er ist einer, der diese Geschichte sehr tief in seiner Seele erlebt. Sein Schmerz ist authentisch.” * in: Norman G. Finkelstein, „Die Holocaust-Industrie, Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird”, Piper, München, 4. Aufl. 2001, S. 68 / s.a. Wilkomirski Syndrom Wikipedia /  Wilkomirski Syndrom Metapedia /  Wilkomirski Syndrom Deutschlandfunk

Shmuel Krakowski, ehem. Archivdirektor von Yad Vashem: »Mehr als die Hälfte der 20.000 Aussagen von Holocaust-Überlebenden im Archiv von Yad Vashem sind ,unzuverlässig.’[…] Krakowski sagt, daß viele Überlebende, die ,ein Teil der Geschichte sein wollen’, ihrer Einbildung freien Lauf gelassen haben. ,Viele waren niemals an den Orten, wo sie behaupten, Grausamkeiten erlebt zu haben, während andere sich auf Informationen aus zweiter Hand verlassen, die ihnen von Freunden oder Fremden gegeben wurden’.« (Barbara Amouyal, “Doubts over Evidence of Camp Survivors”, Jerusalem Post, 17.8.1986).

RA Stephen F. Pinter, Januar 1946 bis Juli 1947 Ankläger für die US-Armee u.a. in Dachau: „…Die Akten der Nürnberger Prozesse gaben einen ersten Hinweis auf ihre Zweifelhaftigkeit: Keiner der Angeklagten in allen diesen Prozessen gestand ein Wissen oder eine Teilnahme an den behaupteten Massenmorden. Die Überprüfung der Zeugen und ihrer Aussagen ergibt eine ungeheuerliche Zahl von falschen Zeugnissen und Meineiden, ja von Anstiftung zum Meineid durch die Anklagebehörden selbst, die jedes Mißtrauen berechtigt erscheinen lassen. Allein auf diese falschen Aussagen gründeten sich die Urteile und die Veröffentlichungen der Presse…“[…] 

[…]“..Nacheinander sprach ich vierzehn Juden, die längere Zeit im Lager Majdanek interniert waren und die zum Teil in Prozessen und auch der Presse gegenüber von den dortigen Gaskammern berichtet hatten. Unter vier Augen und weil sie mich für einen der ihren hielten, erklärten sie mir, daß sie weder Gaskammern gesehen noch Massenhinrichtungen erlebt hätten. Ob wahr oder unwahr, erklärte mir ein Pharmazeut, sei jetzt nicht entscheidend, sondern daß man die Deutschen kleinkriege. Die Intellektuellen unter ihnen sagten mir, daß dies ihre persönliche Rache sei, denn sie könnten nicht selbst ein paar Deutsche erschlagen. … „

[…]“…Das Ergebnis aller meiner Untersuchungen erbrachte nicht den geringsten Beweis für die Absicht der Deutschen, die Juden oder andere Völker durch Genocid auszulöschen…“ (…)

aber auch u.a.: 

„…Der Zweite [ehemalige SS-Offizier] erzählte mir [in Kairo] eine grausige Geschichte von der Krim, wo er die reihenweise Erschießung von mehr als 30.000 Juden erlebt hätte, und zwar in Sichtweite. Die Juden, einschließlich Frauen und Kinder, mußten ununterbrochen an einem riesigen Massen- grab schaufeln und wurden dann reihenweise von vier Maschinengewehren hineingeschossen und zugeschüttet. Dieser Mann erzählte viele Einzelheiten, so daß an seiner Glaubwürdigkeit wohl nicht zu zweifeln war, was mich an die Aussage Ohlendorfs in Nürnberg erinnerte, der die Zahl von Einsatzkommandos hingerichteter Menschen mit 90.000 angegeben hatte. Erst ein Jahr später erfuhr ich dann gleich von drei Seiten, daß mein Kairoer SS-Soldat niemals auf der Krim, sondern ausschließlich in Finnland und Nordnorwegen und zuletzt in Frankreich gewesen war. Vielleicht wollte er den Arabern imponieren. (…) „

aus: Bericht von Stephen F. Pinter, unter dem PseudonymDr. Warwick Hester, abgedruckt in der südamerikanischen Zeitschrift „Der Weg” Nr. 8/1954, S. 572 f, wiedergegeben von Udo Walendy in „Historische Tatsachen” Nr. 43, Seite 20-23, Vlotho 1990, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung  /  Quellen Kritik- und Würdigung / Anmerkungen zu Stephen F. Pinter 

Wolf Biermann (wikipedia): „..Schlimmer war die tiefe Angst der Überlebenden, dass die jahrelangen Torturen ihnen das Gedächtnis verfälscht haben könnten bis ins Abstruse, bis in die Fallgruben einer wahrheitsbesessenen Lügengeschichte. Dabei kenne ich doch die panische Angst davor, dass man sich auf seine Erinnerungen nicht verlassen kann, weil durch tausendfaches Grübeln und hundertfaches Wieder- und Wiedererzählen sich die Lebensgeschichten abstrus verfälschen, abschwächen, übersteigern, so dass man am Ende nicht mehr wissen kann, wer man ist, weil man vergaß, wer man gewesen war…“ Quelle Spiegel online, Die Füße des Dichters:

Viktor Frankl: „So einfach dürfen wir es uns nicht machen, daß wir die einen für Engel und die anderen für Teufel erklären.“ zitiert in: „Hermann Langbein s.o.“

Focus Online, 26.6.2016: „…Wieder und wieder erzählte Joseph Hirt seine Geschichte….“ „Angeblicher Auschwitz-Überlebender gesteht: Meine Geschichte war erfunden.

s.a. Falsche Erinnerung

Reprise: meno mosso ma non troppo

Es ist erstaunlich mit welcher Verve Erzählungen wuchern, die an Frankensteins Geschichte des künstlichen Menschen und eine düstere Version von 1001 Nacht erinnern. Männer die dabei waren als das passierte was sie später erzählten. Es gibt einen ganzen Fundus solcher Beschriebe der „Hölle“. Von jenen „Zeugen“ auf deren Aussagen wesentliche Elemente unserer Geschichtsschreibung fußen. Man kann sie lesen…und sich fragen…. und sich selbst Antworten geben. Jeder kann für sich entscheiden wie, wo und mit was an eigenen Erkenntnissen er weiter gehen will, oder weiter forschen will. Oder auch nicht.

Dabei macht der Pianist als „Sonderübung“ mit seiner Traktiererei scheinbar nichts anderes als „sein“ Kleininquisitor“. Als Sonderangebot, auf dessen Wühltisch allerdings die scheinbar falsche Ware in die Hände eines Einbalsamierers geriet, der mit demeinem „exklusiv Gebräu“ seine Finger vom Schuldumsatz rein waschen will. Was ist gemeint? Nichtwissen (wollen) trotz Indizien- oder Beweislage vielleicht. Oder „Wissen“ verteidigen? Die Fetzen falscher Erinnerung in den Raum werfen? Jeder kann es sich aussuchen.

Der Strich durch den Tastenmenschen ist dann nur noch die Ab – rechnung eines hilflos Tilgenden. Hätte er 5 Notenzeilen darüber gezogen, könnte man den Musiker noch hinter seiner angeblichen Beschränktheit im Knast vermuten. So aber erfolgt der Schlussstrich mitten durchs Objekt. Der Pianist im Index gestrichen. Es reiht sich an jene Vorgänge, die der Versuchs Wächter des nicht vergehen wollenden, damals bei den Opfern identifiziert, von denen Ungezählten wohl Ähnliches, und viel Schlimmeres und das Schlimmste widerfahren ist. Als Eintrag in einer Liste, mit unbekanntem Ziel und unbekanntem Ausgang. In ungezählten Schicksalen, der Tod. Soweit sind wir hier und heute nicht.

Dass dem Kritiker eine Prozedur heute in einer verwinkelten Ecke geistigen Spielraumes in einem gespiegelten Geschichtsfeld der damaligen etwa ähnlich käme, ihm sogar das heutige Handwerk (da „exekutierend“ ohne Anruf) scheinbar leicht fällt, erkennt sein Geist nicht. Er glotz die Schatten an der Wand an, die plärrkratzend und flackflitternd als zschäpendes Monster in einer NaSenringUlkerei vor sich hin blöken. Vom einen zum nächsten Wort Hybrid, ganze Mendelsche Kreuzungszüge verdichtend, wuchert der unvermeidliche Reflex, der bei Reizworten die Luken dicht macht.

Den Anwender dieser Sonderungs – Praxis, den Streicher, wird sein Tun in seiner Gedanken Baracke schwer nähren. Seine Innereien werden unter dem Zustand von Unverdautem das Gären üben, bis er den Nächsten Adepten seiner Zensurwut fahren läßt. Das (vorgebliche) Gleichgewicht zwischen Gnade und Strafe, das Motto klassischer Inquisition, hat sich als Flop erwiesen. Bei diesem Kritiker stehe ich nicht auf dem Index. Dass das Umgekehrte gemeint ist, fällt wohl den Wenigsten auf.  Wer verschwindet als nächstes von der Liste? Dass die Künstler noch sein Tod wären, ist kaum zu glauben. Ein kleines Zubrot in späten Jahren werden sie sein, vermindert um die Beiträge eines Pianisten. Trotzdem möge einer noch lange seine giftigen Pfeile gegen eine vermutete rechte Seite verschießen, es gäbe sonst keine Refernz was „links“ verquerer Geist überhaupt sei. Eine Spielart „ des rechten…“ gar?!? Kulturkritik als Re – Aktion und somit selbst wieder ein Haufen Humus zum geistigen weiter düngen. Noch jede Pflanze braucht, um zu wachsen, etwas mistähnliches. Alles also ganz natürlich!

Der „Aufstand der Wahrheit der anders Andersdenkenden“ welchen Die Anti – Truther –  Wähner in mehr und mehr Themen der öffentlich rechtlichen Folterkammer hineingeschleppt haben, wird zu dem umkämpften Feld eines maroden Zeitgeistes. Wo früher der sogenannter Leugner eines Groß Narratives als Prügelknaben des Abgründigen herhalten mußte, ist der harsche Umgang mit Dissidenten heute beträchtlich erweitert worden. Ich möchte fast sagen um beinahe Alle die meckern, oder öffentlich dargestellten Versionen der ein- oder anderen Angelegenheit nicht trauen.

Als Aufhänger sei 9/11 genannt, Brutkastenlüge, die irakische Massenvernichtungswaffen Lüge, Lybienkrieg, der ein- oder andere „kleinere“ Terroranschlag, Breitscheidplatz u.s.w. Wo durch die Umstände und die Überpräsenz von Geheimdiensten im Vorfeld und den Untersuchungs- Ausschuß Inszenierungen als Nachspeise, das ganze Theater unglaubwürdig und verdorben daher kommt. Das Netz ist voll von überprüfbaren Material und Argumenten zu vielen Themenbereichen. Wer sich allerdings dabei ertappt, zu einer anderen Erkenntnis als offizielle Verlautbarungen zu kommen, hat zunächst einmal ein Problem. Er wird zu jenem „Verschwörungstheoretiker“* den er Anderen gerne mal schnell vorwarf. * (wie wir heute wissen ein Geschöpf des amerikanischen Geheimdienstes). Ab da ist das Abgebogen werden nach rechts, dann nicht mehr weit entfernt. So jedenfalls bellt der MOPS! Das läßt dann die Allermeisten doch wieder stramm stehen. Das „Korrektiv rechts“ ist ein wirkmächtiges Instrument noch jeden „Selbstdenker“ wieder in den Senkel zu stellen, dessen Ein – nordung wieder Richtung Mitte hin zu biegen.

Und es ließe sich fortsetzen. Klima Wähnen, Mondlandewähnen, Pearl Harbor Wähnen, … Weiteres kann sich ein Wähner dann selbst zusammen suchen. Wahnsinn ist ein Tollhaus, ein Truppenübungsplatz irdischer Möglichkeiten eines verlustig gegangenen Geistes der seinen eigenen Sinnen nicht mehr traut. Was sich allerdings hinter dem vermutet- oder auch realisiertem ganz Anderem verbirgt, jeweils verschiedene Interpretationen zugelassen, wird in jener Zeit wirklich interessieren, ab der die Beihilfe zum Nichtwissen (wollen), trotz immer klarerer Indizien- und Beweislage, unter Strafe gestellt werden könnte.

Es wäre allerdings die Steigerungsform des heute bereits global verbreiteten Wähnens. Der nächste Wahnsinn. Es wäre wirklich egal wo und über was dann noch gewähnt oder geglaubt wird. 

Allein die Methode zählte.

Hubert Bergmann, Juli 2019

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PS

für den Worte Sisyphos’ler sei für seine nächste BA Hefte-Übung eine Lektüre empfohlen:

„Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz: Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945“, herausgegeben von dem Historiker Prof. Dr. Frei. Amazon ca. 150 €. (mir ist die Ausgabe von 2000 bekannt)

Wenn gelesen, bittet der Tastenakrobat die in diesen Dokumenten von Herrn Frei in der Einleitung unterstelle „…folgte die SS ihren selbstgesetzten Regeln der Camouflage“, soweit ich verstehe, also die in der geschriebenen Sprache der Dokumente angeblich vorhandenen selbstgesetzten Regeln der Tarnung und Verschleierung, mit allen heute zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Methoden zu entschlüsseln, zu decodieren und anschließend zu veröffentlichen. Wenn diese Camouflage nicht aus dem Text zu entschlüsseln ist, wäre ich dankbar für die wissenschaftliche Entschlüsselung und Veröffentlichung ungeschriebener, also ungeäußerter camouflage, betr. dieses Lagers. Vor allen deren „selbstgesetzten Regeln“. Der Enigma Code wurde früh decodiert, das sollte hier also postwendend und flott zu schaffen sein.

Bis dahin, so vermute ich, schlagen wir uns in vielen Bereichen behandelter Sphären mit nichts als Namedropping und deren Varianten herum, oder irren verängstigt wie pubertierende Messdiener in roten Roben, im Glaubensdogma einer abgründigen Religion.

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Coda: scherzando (Bergmann’s Liste)

Psychostatistische Nebenübung in bestimmten Worte – Feldern:

Wir Laien versuchen eine kleine psychostatistische Nebenübung der Un-Verhältnismäßigkeit. Wenn der Abrieb des Kritikers ungefähr dem entspräche an dem er sich abschaffte, müßte das Verhältnis bezogen auf die Nennung von drei „Brand-“ – oder Markierungsworte bzw. deren Entsprechungen* nach Berücksichtigung einer großzügigen „Unschärfe-Relation“ in etwa so aussehen. 

* (Entsprechungen wie: Sündenbock, Opferlamm, jüdisch, Pharisäer, Zöllner, Judentum, – für Jude*)

(1) Das erste mal im Beschrieb einer Reihe von Labels, hier Klingelwörter genannt, die irgendwie Andersdenkenden gelegentlich verpasst oder im Zusammenhang von Kritik unterstellt werden, um diese du diskreditieren, oder zu markieren, lächerlich und unglaubwürdig zu machen.

Die 1. Stelle (ZÜ S.3  letzter Absatz / A4 Version)

„Um einige solcher Klingelwörter zu nennen: truther (engl. truth, die Wahrheit), Globalisierungskritiker, Selbstverwalter, Israelkritiker, wahlweise Rechts- oder Links, gerne auch – Radikaler, Boycott Divestment Sanctions Befürworter (BDS, also „sekundärer Antisemit“), Populist, Islamophobie, Reichsbürger, Putinversteher, Instrumentalisierung der Schuld, Fremdenfeindlichkeit, Pseudowissenschaftler, Antisemitismus-Skala, selektives Lesen,  Revisionist, Selbstdenker, Neo-Nazi, Wutbürger, Transphobie, Rassist, Verschwörungstheoretiker, Rechtspopulist, Falschinterpretation, Volksverhetzer, Klimaleugner, Homophobie, unwissenschaftlich, hate-speech… und schließlich und scheinbar unvermeidlich und gerne im Doppelpack: Der Antisemit und Holocaustleugner.“

Die 2. Stelle : (ZÜ S.8  4. Absatz/ DIN A4 Version)

„Das Shoah-Business ist die einzige wirkliche Wachstumsindustrie der Vereinigten Staaten“ (Brewster Chamberlin, Archivar am „Holocaust Memorial Museum“ in Washington, SPIEGEL/19.04.1993)

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Postproduktion:

Ist der Kritiker als Zahlendreher unterwegs?!? … oder bellt schon wieder der MOPS ?!? 

Wir wissen es nicht.

Turnen wir in einem realen Krimi oder in einer kriminalisierten Realität, oder gar in einer inkriminierten Fiktion?!? 

Jeder mag sich seine eigene Antwort darauf geben. 

Die Antwort eines Unteilbaren. Eines Individuum.

 

>>Verhaftung von Sylvia Stolz

VORTRAG am 24.11.2012 AZK Anti Zensur Koalition Schweiz / Chur       Für diesen Vortrag wurde die Rechtsanwältin Sylvia Stolz zu 1 1/2 Jahre Gefängnis verurteilt. Sie wurde am 23.05.2019 festgenommen und ist in der JVA Aichach* inhaftiert.  „Keine einzige ausdrückliche Äußerung des inkriminierten Vortrags wurde als unzutreffend oder unwahr bezeichnet“. (Zitat aus der Grundgesetzbeschwerde). Revisionen gegen das Urteil wurden unbegründet verworfen, auch ihre > GRUNDGESETZBESCHWERDE / VERFASSUNGSBESCHWERDE

* Ihre Anschrift dort:  Sylvia Stolz    Münchener Str. 33    86551 Aichach / JVA Aichach

Da das Video auf YouTube ohne Ankündigung und ohne weitere inhaltliche Begründung gelöscht wurde (außer mit der Bemerkung: „This account has been terminated due multiple or severe violations of YouTube policy prohibiting hate speech“,

erfolgt hiermit eine externe Verlinkung:

>> VORTRAG im NOVEMBER 2012 IN DER SCHWEIZ extern

 

 

Charles Lindbergh | Luftfahrt, Geographie und Rasse

Eine Rede die heute unter „hate-speech“ verfolgt- und wg. Volksverhetzung verurteilt werden würde. Sie wurde 1939 im November im amerikanischen „Readers Digest“ veröffentlicht. Im Rahmen der „Diskussion“ der seit Jahren andauernden Migration in die BRD und andere europäische Länder durchaus ein zeitaktueller Beitrag.

Die Luftfahrt ist auf eine delikat ausbalancierte Welt getroffen, eine Welt, in der die Stabilität bereits dem Druck neuer dynamischer Kräfte nachgab, eine Welt, die von einer mechanischen, materialistischen westeuropäischen Zivilisation dominiert wird. Die Luftfahrt ist ein Produkt dieser Zivilisation, getragen auf dem Wellenkamm ihrer Aussichten. Typisch auch für ihre Stärke und ihre Schwächen, ihre Eitelkeit und ihre Selbstzerstörung – Männer, hochgeschleudert ins Antlitz Gottes, ein weiterer Ikarus, der den Himmel beherrscht und seinerseits von ihm beherrscht wird; denn schließlich bestimmen die Gesetze der Natur den Erfolg menschlicher Anstrengungen und messen den Wert menschlicher Erfindungen in dieser göttlich komplizierten, mathematisch unvorhersagbaren Entwicklung des Lebens, der die Wissenschaft den Namen Evolution gegeben hat.

Die Luftfahrt erscheint beinahe als Geschenk des Himmels für jene westlichen Nationen, die bereits die Führer ihrer Zeit waren, indem sie ihre Führerschaft, ihr Selbstvertrauen und ihre Herrschaft über andere Völker stärkt. Sie ist ein Werkzeug, das speziell für westliche Hände geformt ist, eine wissenschaftliche Kunst, die andere nur in mittelmäßiger Weise kopieren, eine weitere Barriere zwischen den wimmelnden Massen Asiens und dem griechischen Erbe Europas – eines jener unschätzbaren Besitztümer, die es der weißen Rasse ermöglichen, überhaupt in einem herandrängenden Meer aus Gelb, Schwarz und Braun zu leben. Aber die Luftfahrt, symbolisch gebraucht wie auch für sich genommen, bringt zwei große Gefahren mit sich, eine, die unserer modernen Zivilisation eigen ist, die andere älter als die Geschichte. Nachdem die Luftfahrt von der komplexen Organisation von Leben und Industrie abhängig ist, bringt sie die Gefahr mit sich, daß ein Volk zu weit von der Erde und vom Meer getrennt wird – die Gefahr dieses physischen Niedergangs, der so oft mit einer hochintellektuellen Entwicklung einhergeht, dieses spirituellen Niedergangs, der ein industrielles Leben unvermeidlich zu begleiten scheint, dieses rassischen Niedergangs, der physischer und spiritueller Mittelmäßigkeit folgt.

Eine große Industrienation mag die Welt innerhalb der Spanne eines einzigen Lebens erobern, aber ihre Achillesferse ist die Zeit. Ihre Kinder, was ist mit ihnen? Die zweite und dritte Generation, von welcher Zahl und aus welchem Stoff werden sie sein? Wie lange können Menschen zwischen Ziegelmauern gedeihen, während sie auf Asphaltbelag gehen, den Rauch von Kohle und Öl einatmen, wachsen, arbeiten und sterben mit kaum einem Gedanken an Wind und Himmel und Weizenfelder, nur maschinengemachte Schönheit sehen, die mineralartige Qualität des Lebens. Dies ist unsere moderne Gefahr – eine der wächsernen Schwingen des Fluges. Sie mag unsere Zivilisation zu Fall bringen, sofern wir nicht schnell handeln, um ihr entgegenzuwirken, sofern wir nicht erkennen, daß menschlicher Charakter wichtiger ist als Effizienz, daß Bildung aus mehr besteht als der bloßen Ansammlung von Wissen.

Aber die andere große Gefahr ist leichter zu erkennen, weil sie wieder und wieder im Laufe der Geschichte aufgetreten ist. Es ist die Glut des Krieges, angefacht von jeder neuen militärischen Waffe, die heute aufflammt, wie sie nie zuvor aufgeflammt ist. Es ist der alte innere Kampf um Macht unter einem dominanten Volk; blind, unersättlich, selbstmörderisch. Die westlichen Nationen sind wieder im Krieg, einem Krieg, der wahrscheinlich niederschmetternder sein wird als irgendeiner in der Vergangenheit, ein Krieg, in dem die weiße Rasse verlieren muß, und in dem die anderen gewinnen müssen, ein Krieg, der unsere Zivilisation leicht durch weitere Dunkle Zeitalter führen könnte, sofern sie überhaupt überlebt. In diesem Krieg ist die Luftfahrt ein so bedeutender Faktor, wie sie eine Ursache gewesen ist — eine Ursache wegen ihrer Auswirkung auf das Gleichgewicht der Stärke zwischen Nationen, ein Faktor wegen der Zerstörung und des Todes, die sie gegen Erde und Meer schleudert. Luftmacht ist für alle unsere Länder neu. Sie bringt einigen Vorteile und schwächt andere; sie fordert überall Neuanpassung.

Wenn es nur irgendeinen Weg gäbe, den sich verändernden Charakter der Menschen zu messen, irgendeinen Maßstab, um Einfluß unter den Nationen neu einzuteilen, irgendeinen Weg, um in Frieden die Stärke der Waffen im Krieg zu demonstrieren. Aber mit all ihren Dimensionen, ihren Uhren, Gewichten und Zahlen, läßt uns die Wissenschaft im Stich, wenn wir nach einem Maß für die Rechte von Menschen fragen. Sie können nicht durch Zahlen, nach Distanz, Gewicht oder Zeit beurteilt werden; oder indem man Köpfe zählt ohne einen Gedanken daran, was sich darin befinden mag. Jene nicht greifbaren Charaktereigenschaften wie Mut, Treue und Können entgehen allen Systemen, schlüpfen durch die Stäbe jedes Käfigs. Sie können erkannt, aber nicht gemessen werden. Sie liegen mehr im Blick zwischen zwei Männern als in irgendeiner Formel oder Mathematik. Sie formen die ungesehene Stärke einer Armee, den Genius eines Volkes.

In gleicher Weise existiert bei der Beurteilung der Luftfahrt in ihrer Auswirkung auf moderne Nationen kein zufriedenstellendes Maß für Stärke. Sie ist so eng an Geographie, Umgebung und Rassencharakter gebunden, daß jeder Versuch, nach Zahlen zu urteilen, wie das Zählen der Griechen bei Marathon wäre. Welche Vorteile werden sie gewinnen? Welchen neuen Einfluß können sie ausüben? Um dies zu beurteilen, darf man nicht nur ihre Fliegerei ansehen, sondern muß sie ansehen, die Geographie ihres Landes, ihre Existenzprobleme, ihre Lebensgewohnheiten.

Berge, Küstenlinien, große Entfernungen, Befestigungsanlagen am Boden – all diese Schutzvorrichtungen vergangener Generationen verlieren ihre alte Bedeutung, wenn der Mensch Gefallen an seinen Flügeln findet. Der Englische Kanal, die schneebedeckten Alpen, die Weiten Rußlands, werden jetzt aus einer anderen Höhe betrachtet. Die Streitkräfte von Hannibal, Drake und Napoleon bewegten sich bestenfalls mit der Geschwindigkeit eines galoppierenden Pferdes oder des Windes in Segeln. Jetzt bringt die Luftfahrt ein neues Konzept der Zeit und Entfernung in die Angelegenheiten der Menschen. Sie erfordert Anpassungsfähigkeit an Veränderungen, setzt eine Prämie aus für Schnelligkeit des Denkens und Handelns.

Militärische Stärke ist dynamischer und weniger greifbar geworden. Eine Neuausrichtung der Macht hat stattgefunden, und es gibt in Friedenszeiten kein angemessenes Maß für ihre Auswirkung auf den Einfluß von Nationen. Es scheint keinen Weg zu geben, sich auf die Rechte zu einigen, die sie manchen bringt und anderen nimmt. Die Rechte von Menschen innerhalb einer Nation werden in jeder Generation durch die Erbschaftsgesetze neu geregelt – Land wechselt den Besitzer, während Generationen vergehen, Vermögen werden von einer Generation zur nächsten besteuert; Besitz ist nicht dauerhafter als Leben. Aber zwischen den Nationen selbst gibt es keine ähnliche Vorkehrung, um Virilität zu belohnen und Verfall zu bestrafen, kein Weg zur Neueinteilung des Reichtums der Welt, während die Gezeiten des menschlichen Charakters abebben und anschwellen — außer durch die Stärke von Armeen. In letzter Analyse ist militärische Stärke nur meßbar durch ihre eigene Verausgabung, durch die Niederstreckung des einen Rivalen, während der andere immer noch über das Feld stolpern kann – und rundherum die Wölfe von geringerer Statur ihre Zeit abwarten, um beide Krieger anzufallen.

Wir, die Erben der europäischen Kultur, stehen am Rande eines katastrophalen Krieges, eines Krieges innerhalb unserer Familie von Nationen, eines Krieges, der die Stärke der weißen Rasse reduzieren und ihre Schätze vernichten wird, eines Krieges, der sogar zum Ende unserer Zivilisation führen kann. Und während wir kampfbereit dastehen, wenden sich orientalische [=fernöstliche; d. Ü.] Kanonen nach Westen, Asien drängt an der russischen Grenze gegen uns, alle fremden Rassen bewegen sich unruhig. Es ist Zeit, uns von unseren Streitigkeiten abzuwenden und unsere weißen Bollwerke wieder aufzubauen. Diese Allianz mit fremden Rassen bedeutet für uns nichts als den Tod. Es ist an uns, unser Erbe gegen Mongolen und Perser und Mauren zu schützen, bevor wir von einer grenzenlosen fremden See verschlungen werden. Unsere Zivilisation hängt von einer geeinten Stärke unter uns ab; von einer Stärke, die zu groß ist, um von fremden Armeen herausgefordert zu werden; von einem Westlichen Wall aus Rasse und Waffen, der einen Dschingis Khan zurückhalten kann oder die Infiltration minderen Blutes; von einer englischen Flotte, einer deutschen Luftwaffe, einer französischen Armee, einer amerikanischen Nation, die zusammenstehen als Wächter unseres gemeinsamen Erbes, die die Stärke miteinander teilen und den Einfluß unter sich teilen.

Unsere Zivilisation hängt vom Frieden unter den westlichen Nationen ab, und daher von geeinter Stärke, denn der Friede ist eine Jungfrau, die ihr Gesicht nicht ohne den Schutz ihres Vaters, der Stärke, zu zeigen wagt. Wir können nur so lange Frieden und Sicherheit haben, wie wir zusammenhalten, um diesen kostbarsten Besitz zu bewahren, unser Erbe des europäischen Blutes; nur so lange, wie wir uns wappnen gegen Angriffe fremder Armeen und Verdünnung durch fremde Rassen.

Wir brauchen Frieden, um unsere besten Männer leben zu lassen, damit sie diese subtileren, aber gleichermaßen gefährlichen Probleme lösen, die diese neue Umgebung mit sich brachte, in der wir leben, um uns Zeit zu geben, diesen materialistischen Trend umzukehren, um aufzuhören, uns vor diesem neuen Idol mechanischer Effizienz niederzuwerfen, um Mittel zu finden, Freiheit, Geist und Schönheit mit industriellem Leben zu kombinieren – ein Friede, der den westlichen Völkern Charakter, Stärke und Sicherheit zurückbringt.

Mit der ganzen Welt um uns an unseren Grenzen, laßt uns nicht Rassenselbstmord durch inneren Konflikt begehen. Wir müssen von Athen und Sparta lernen, bevor ganz Griechenland verloren ist.

 

Quelle des Beitrages:

Charles Lindbergh’s Rede 1941 gegen eine Kriegsbeteiligung der USA

Folgende Rede (11. September 1941) von Charles Lindbergh zeichnet die Umstände und die Vorentwicklungen des Kriegseintritts der USA aus dem Blickwinkel eines Kriegsgegners in den vereinigten Staaten nach. Diese entspricht durchaus nicht dem gängigen Geschichtsbild welches uns heute vermittelt wird.

Eine weitere Rede die Lindbergh im Oktober 1939 hielt und die damals im Readers Digest veröffentlicht wurde ist hier zu lesen.


Rede in Des Monies am 11. September 1941 / aus: Des Moines Speech

Wer sind die Kriegshetzer?

Es ist jetzt zwei Jahre her, seit dieser neueste europäische Krieg begann. Von diesem Tag im September 1939 bis zum jetzigen Moment hat es eine ständig zunehmende Bemühung gegeben, die Vereinigten Staaten in den Konflikt zu zwingen.

Diese Bemühung ist von ausländischen Interessen getragen worden, und von einer kleinen Minderheit unseres eigenen Volkes; aber sie ist so erfolgreich gewesen, daß unser Land heute am Rande des Krieges steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt, wo dieser Krieg davor steht, in seinen dritten Winter zu gehen, scheint es angemessen, die Umstände noch einmal zu betrachten, die uns zu unserer gegenwärtigen Position geführt haben. Warum befinden wir uns am Rande des Krieges? War es für uns notwendig, so tief darin verwickelt zu werden? Wer ist verantwortlich für die Änderung unserer nationalen Politik von einer der Neutralität und Unabhängigkeit zu einer der Verstrickung in europäische Angelegenheiten?

Ich persönlich glaube, daß es kein besseres Argument gegen unsere Intervention gibt als ein Studium der Ursachen und Entwicklungen des gegenwärtigen Krieges. Ich habe oft gesagt, daß es keine Gefahr einer Beteiligung unsererseits gäbe, wenn dem amerikanischen Volk die wahren Fakten und Belange vorgelegt würden.

Hier möchte ich Sie auf einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den Gruppen hinweisen, die einen Krieg im Ausland befürworten, und jenen, die an eine unabhängige Bestimmung für Amerika glauben.

Wenn Sie über die Geschehnisse zurückblicken, werden Sie herausfinden, daß diejenigen von uns, die gegen die Intervention sind, ständig versucht haben, Tatsachen und Belange klarzustellen, während die Interventionisten versucht haben, Tatsachen und Belange zu verwirren.

Wir ersuchen Sie zu lesen, was wir letzten Monat gesagt haben, letztes Jahr, und sogar bevor der Krieg begann. Unsere Vorgeschichte ist offen und klar, und wir sind stolz darauf.

Wir haben Ihnen nicht mittels List und Propaganda etwas vorgemacht. Wir haben nicht auf alle möglichen Schritte zurückgegriffen, um das amerikanische Volk dorthin zu führen, wohin es nicht gehen wollte.

Was wir vor den Wahlen sagten, sagen wir [unverständlich] und wieder, und heute wieder. Und wir werden Ihnen morgen nicht sagen, daß das bloß Wahlkampfrhetorik war. Haben Sie jemals einen Interventionisten oder einen britischen Agenten oder ein Mitglied der Administration in Washington Sie ersuchen gehört, eine Aufzeichnung von dem zu studieren, was sie gesagt haben, seit der Krieg begann? Sind ihre selbsternannten Verteidiger der Demokratie bereit, die Kriegsfrage einer Abstimmung durch unser Volk zu unterziehen? Halten Sie diese für Kreuzzügler für die Redefreiheit im Ausland, oder für die Aufhebung der Zensur hier in unserem eigenen Land?

Die List und Propaganda, die es in unserem Land gibt, ist überall offensichtlich. Heute abend werde ich versuchen, einen Teil davon zu durchdringen, zu den nackten Tatsachen, die darunter liegen.

Als dieser Krieg in Europa begann, war es klar, daß das amerikanische Volk fest dagegen war, in ihn einzutreten. Warum auch nicht? Wir hatten die beste Verteidigungsposition der Welt, wir hatten eine Tradition der Unabhängigkeit von Europa, und das eine Mal, wo wir an einem europäischen Krieg teilnahmen, hinterließ die europäischen Probleme ungelöst, und unbezahlte Schulden gegenüber Amerika.

Landesweite Umfragen zeigten, daß, als England und Frankreich Deutschland 1939 den Krieg erklärten, weniger als 10 Prozent unserer Bevölkerung einen ähnlichen Weg für Amerika befürworteten. Aber es gab verschiedene Gruppen, hier und im Ausland, deren Interessen und Überzeugungen die Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Krieg notwendig machten. Ich werde heute abend einige dieser Gruppen hervorheben und ihre Vorgangsweisen umreißen. Hierbei muß ich mit äußerster Freimütigkeit sprechen, denn um ihren Bemühungen entgegenzuwirken, müssen wir genau wissen, wer sie sind.

Die drei wichtigsten Gruppen, die dieses Land zum Krieg gedrängt haben, sind die Briten, die Juden und die Roosevelt-Administration.

Hinter diesen Gruppen, aber von geringerer Bedeutung, kommen eine Anzahl von Kapitalisten, Anglophilen und Intellektuellen, die glauben, daß die Zukunft der Menschheit von der Dominanz des British Empire abhängt. Fügen Sie die kommunistischen Gruppen hinzu, die bis vor ein paar Wochen gegen die Intervention waren, und ich glaube, ich habe die hauptsächlichen Kriegshetzer in diesem Land genannt.

Ich spreche hier nur von Kriegshetzern, nicht von jenen aufrichtigen, aber fehlgeleiteten Männern und Frauen, die durch Fehlinformation verwirrt und durch Propaganda verängstigt der Führung dieser Kriegshetzer folgen.

Wie ich gesagt habe, umfassen diese Kriegshetzer nur eine kleine Minderheit unseres Volkes, aber sie gebieten über einen enormen Einfluß. Gegen die Entschlossenheit des amerikanischen Volkes, dem Krieg fernzubleiben, haben sie die Macht ihrer Propaganda, ihres Geldes, ihrer Günstlingswirtschaft aufgeboten.

Betrachten wir diese Gruppen, eine nach der anderen.

Erstens, die Briten: Es ist offenkundig und völlig verständlich, daß Großbritannien die Vereinigten Staaten in dem Krieg auf seiner Seite haben will. England ist jetzt in einer verzweifelten Position. Seine Bevölkerung ist nicht groß genug und seine Armeen sind nicht stark genug, um in den Kontinent Europa einzumarschieren und den Krieg zu gewinnen, den es gegen Deutschland erklärt hat.

Seine geographische Position ist solcherart, daß es den Krieg nicht durch Einsatz der Fliegerei allein gewinnen kann, ungeachtet dessen, wie viele Flugzeuge wir ihm schicken. Selbst wenn Amerika in den Krieg eintreten würde, ist es unwahrscheinlich, daß die alliierten Armeen in Europa einmarschieren und die Achsenmächte überwältigen könnten. Aber eines ist sicher: Falls England unser Land in den Krieg hineinziehen kann, kann es einen großen Teil der Verantwortung für seine Führung und für das Bezahlen des Preises auf unsere Schultern verlagern.

Wie Sie alle wissen, blieben wir auf den Schulden des letzten europäischen Krieges sitzen, und falls wir in der Zukunft nicht vorsichtiger sind, als wir es in der Vergangenheit gewesen sind, werden wir auch auf den Schulden des gegenwärtigen Falles sitzenbleiben. Ohne die Hoffnung, daß es uns sowohl finanziell wie auch militärisch für den Krieg verantwortlich machen kann, glaube ich, daß England vor vielen Monaten einen Frieden in Europa ausgehandelt hätte und damit besser fahren würde.

England hat jede Mühe aufgewandt und wird das weiterhin tun, um uns in den Krieg hineinzuziehen. Wir wissen, daß es während des letzten Krieges riesige Geldsummen in diesem Land ausgegeben hat, um uns hineinzuziehen. Engländer haben Bücher über die Cleverness von deren Einsatz geschrieben.

Wir wissen, daß England während des gegenwärtigen Krieges große Geldsummen in Amerika für Propaganda ausgibt. Wenn wir Engländer wären, würden wir dasselbe tun. Aber unser Interesse liegt zuerst in Amerika, und als Amerikaner ist es unerläßlich für uns, die Anstrengungen zu erkennen, die britische Interessen unternehmen, um uns in ihren Krieg hineinzuziehen.

Die zweite große Gruppe, die ich erwähnte, ist die jüdische.

Es ist nicht schwierig zu verstehen, warum das jüdische Volk den Sturz Nazideutschlands wünscht. Die Verfolgung, die es in Deutschland erlitt, wäre ausreichend, um sich jede Rasse zum bitteren Feind zu machen.

Niemand mit einem Gefühl des menschlichen Anstands kann die Verfolgung der jüdischen Rasse in Deutschland billigen. Aber niemand mit Ehrlichkeit und Weitblick kann ihre Pro-Kriegspolitik hier und heute sehen, ohne die Gefahren zu erkennen, die in solch einer Politik für uns und für sie liegen. Statt zum Krieg aufzuhetzen, sollten die jüdischen Gruppen in diesem Land in jeder möglichen Weise gegen ihn opponieren, denn sie werden zu den ersten gehören, die seine Folgen zu spüren bekommen.

Toleranz ist eine Tugend, die von Frieden und Stärke abhängt. Die Geschichte zeigt, daß sie Krieg und Verheerungen nicht überleben kann. Einige wenige weitsichtige Juden erkennen dies und beziehen gegen ihn Stellung. Aber die Mehrheit tut das noch immer nicht.

Ihre größte Gefahr für dieses Land liegt in ihrem großen Besitz und Einfluß an unserer Filmindustrie, unserer Presse, unserem Radio und unserer Regierung.

Ich greife weder das jüdische noch das britische Volk an. Beide Rassen bewundere ich. Aber ich sage, daß die Führer sowohl der britischen als auch der jüdischen Rasse, aus Gründen, die von ihrem Standpunkt aus so verständlich sind, wie sie von unserem Standpunkt aus nicht ratsam sind, aus Gründen, die nicht amerikanisch sind, uns in den Krieg hineinziehen möchten.

Wir können ihnen nicht vorwerfen, daß sie nach dem sehen, was sie für ihre eigenen Interessen halten, aber wir müssen auch auf unsere schauen. [Text ab hier auch im Video:] Wir können nicht zulassen, daß die natürlichen Leidenschaften und Vorurteile anderer Völker unser Land in die Vernichtung führen.

Die Roosevelt-Administration ist die dritte mächtige Gruppe, die dieses Land zum Krieg hin geführt hat. Ihre Mitglieder haben die Notsituation des Krieges benutzt, um zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte zu einer dritten Amtszeit zu kommen. Sie haben den Krieg benutzt, um unbegrenzte Milliarden zu einer Verschuldung hinzuzufügen, die bereits die höchste war, die wir je erlebt haben. Und sie haben den Krieg benutzt, um die Einschränkung der Macht des Kongresses zu rechtfertigen, und die Übernahme diktatorischer Vorgangsweisen seitens des Präsidenten und der von ihm Ernannten.

Die Macht der Roosevelt-Administration hängt von der Aufrechterhaltung des Kriegsnotstandes ab. Das Prestige der Roosevelt-Administration hängt vom Erfolg Großbritanniens ab, an das der Präsident seine politische Zukunft zu einer Zeit geknüpft hat, als die meisten Menschen dachten, daß England und Frankreich den Krieg leicht gewinnen könnten. Die Gefahr der Roosevelt-Administration liegt in ihren Täuschungen. Während ihre Mitglieder uns Frieden versprochen haben, haben sie uns ungeachtet des Parteiprogramms, wegen dem sie gewählt wurden, zum Krieg hingeführt.

Bei der Auswahl dieser drei Gruppen als die bedeutendsten Kriegshetzer habe ich nur jene hinzugenommen, deren Unterstützung für die Kriegspartei entscheidend ist. Wenn irgendeine dieser Gruppen – die Briten, die Juden, oder die Administration – aufhört, zum Krieg aufzuhetzen, glaube ich, daß es wenig Gefahr einer Beteiligung unsererseits gäbe.

Ich glaube nicht, daß beliebige zwei davon mächtig genug sind, um dieses Land ohne die Unterstützung der dritten in den Krieg zu ziehen. Und im Verhältnis zu diesen drei sind, wie ich gesagt habe, alle anderen Gruppen von sekundärer Bedeutung.

Als 1939 die Feindseligkeiten in Europa begannen, wurde von diesen Gruppen erkannt, daß das amerikanische Volk keine Absicht hatte, in den Krieg einzutreten. Sie wußten, daß es schlimmer als nutzlos wäre, uns zu dieser Zeit um eine Kriegserklärung zu ersuchen. Aber sie glaubten, daß dieses Land in gleicher Weise in den Krieg gebracht werden konnte, wie es in den letzten gebracht wurde.

Sie planten: erstens, die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel der Verteidigung Amerikas auf Krieg im Ausland vorzubereiten; zweitens, uns Schritt für Schritt in den Krieg zu verwickeln, ohne daß wir es erkennen; drittens, eine Reihe von Zwischenfällen zu schaffen, die uns in den tatsächlichen Konflikt zwingen würden. (der mit dem Geschehen in Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 tatsächlich auch stattfand) Diese Pläne sollten natürlich durch die volle Macht ihrer Propaganda verdeckt und unterstützt werden.

Unsere Kinos waren bald voll mit Filmen, die die Herrlichkeit des Krieges darstellten. Die Wochenschauen verloren jeden Anschein der Objektivität. Zeitungen und Magazine begannen Werbeeinschaltungen zu verlieren, wenn sie Antikriegsartikel brachten. Eine Verleumdungskampagne wurde gegen Individuen eingeführt, die gegen die Intervention opponierten. Mit den Ausdrücken „Fünftkolonner“, „Verräter“, „Nazi“, „Antisemit“ wurde unaufhörlich jeder beworfen, der anzudeuten wagte, daß es nicht im besten Interesse der Vereinigten Staaten sei, in den Krieg einzutreten. Männer verloren ihre Arbeitsplätze, wenn sie offen gegen den Krieg waren. Viele andere wagten sich nicht mehr zu äußern.

Es dauerte nicht lang, bis Vortragssäle, die für Kriegsbefürworter offen waren, für Redner geschlossen waren, die gegen ihn waren. Eine Angstkampagne wurde eingeführt. Uns wurde gesagt, daß die Fliegerei, die die britische Flotte vom europäischen Kontinent ferngehalten hat, Amerika verwundbarer durch eine Invasion machen würde als je zuvor. Die Propaganda war voll im Gang.

Es gab keine Schwierigkeiten, unter dem Deckmantel der Verteidigung Amerikas Milliarden für die Rüstung zu erhalten. Unser Volk stand geeint zu einem Verteidigungsprogramm. Der Kongreß beschloß eine Mittelbewilligung nach der anderen für Kanonen und Flugzeuge und Schlachtschiffe, mit Zustimmung der überwältigenden Mehrheit unserer Bürger. Daß ein großer Teil dieser Mittelbewilligungen verwendet werden sollte, um Rüstungsgüter für Europa zu bauen, erfuhren wir erst später. Das war ein weiterer Schritt.

Um ein spezifisches Beispiel zu verwenden: 1939 sagte man uns, daß wir unser Air Corps auf eine Gesamtzahl von 5.000 Flugzeugen aufstocken sollten. Der Kongreß beschloß die notwendigen Gesetze. Ein paar Monate später sagte uns die Administration, daß die Vereinigten Staaten für unsere nationale Sicherheit mindestens 50.000 Flugzeuge haben sollten. Aber beinahe so schnell, wie die Jagdflugzeuge von unseren Fabriken ausgestoßen wurden, wurden sie ins Ausland geschickt, obwohl unser eigenes Air Corps dringendst neue Ausrüstung brauchte, sodaß die amerikanische Armee heute, zwei Jahre nach dem Beginn des Krieges, [nur] ein paar hundert wirklich moderne Bomber und Jäger hat – tatsächlich weniger, als Deutschland in einem einzigen Monat produzieren kann.

Schon seit seinem Beginn ist unser Rüstungsprogramm dafür angelegt gewesen, den Krieg in Europa weiterzuführen, weit mehr als zu dem Zweck, eine angemessene Verteidigung für Amerika aufzubauen.

[Die folgenden Passagen sind wieder nicht im Video enthalten:]

Nun war es zu derselben Zeit, in der wir auf einen Krieg im Ausland vorbereitet wurden, notwendig, wie ich gesagt habe, uns in den Krieg zu verwickeln. Dies wurde unter der nun berühmten Phrase „Schritte bis knapp vor den Krieg“ bewerkstelligt.

England und Frankreich würden gewinnen, wenn nur die Vereinigten Staaten ihr Rüstungsembargo aufheben und Munition gegen Barzahlung verkaufen würden, sagte man uns. Und dann begann [unverständlich], ein Refrain, der viele Monate lang jeden Schritt markierte, den wir zum Krieg hin machten – „der beste Weg, um Amerika zu verteidigen und aus dem Krieg rauszuhalten“, sagte man uns, bestünde darin, „den Alliierten zu helfen.“

Zuerst willigten wir ein, Waffen nach Europa zu verkaufen; als nächstes willigten wir ein, Europa Waffen zu leihen; dann willigten wir ein, Ozeanpatrouillen für Europa durchzuführen; dann besetzten wir eine europäische Insel in der Kriegszone. Nun haben wir den Rand des Krieges erreicht.

Die Kriegsgruppen waren bei den ersten beiden ihrer drei Hauptschritte in den Krieg erfolgreich. Das größte Rüstungsprogramm in unserer Geschichte ist im Gange.

Wir sind in praktisch jeder Hinsicht außer dem tatsächlichen Schießen in den Krieg verwickelt worden. Nur die Schaffung ausreichender „Zwischenfälle“ verbleibt noch; und Sie sehen, wie die ersten davon bereits plangemäß stattfinden [unverständlich] – gemäß einem Plan, der dem amerikanischen Volk niemals zur Zustimmung vorgelegt wurde.

Männer und Frauen von Iowa, [ab hier wieder im Video enthalten:] nur eines hält dieses Land heute vom Krieg ab. Das ist die wachsende Opposition des amerikanischen Volkes. Unser System der Demokratie und der repräsentativen Regierung wird heute auf die Probe gestellt wie nie zuvor. Wir stehen am Rande eines Krieges, dessen einziger Sieger Chaos und Erschöpfung wäre.

Wir stehen am Rande eines Krieges, für den wir noch immer unvorbereitet sind, und für den niemand einen praktikablen Plan zum Sieg präsentiert hat – eines Krieges, der nicht gewonnen werden kann, ohne unsere Soldaten über den Ozean zu schicken, um zu kämpfen und eine Landung an einer feindlichen Küste gegen Armeen zu erzwingen, die stärker sind als unsere eigene.

Wir stehen am Rande des Krieges, aber es ist noch nicht zu spät, um draußen zu bleiben. Es ist noch nicht zu spät, um zu zeigen, daß keine Menge an Geld oder Propaganda oder Günstlingswirtschaft ein freies und unabhängiges Volk gegen seinen Willen in den Krieg zwingen kann. [Ende des Videotextes.] Es ist noch nicht zu spät, um die unabhängige amerikanische Bestimmung wiederzugewinnen und aufrechtzuerhalten, die unsere Vorväter in dieser neuen Welt begründeten.

Die gesamte Zukunft ruht auf unseren Schultern. Sie hängt von unserem Handeln, unserem Mut und unserer Intelligenz ab. Falls Sie gegen unsere Intervention in dem Krieg sind, so ist nun die Zeit, um Ihre Stimme hören zu lassen.

Helfen Sie uns, diese Versammlungen zu organisieren, und schreiben Sie Ihren Repräsentanten in Washington. Ich sage Ihnen, daß das letzte Bollwerk der Demokratie und der repräsentativen Regierung in diesem Land sich in unserem Repräsentantenhaus und in unserem Senat befindet.

Dort können wir unseren Willen immer noch bekanntmachen. Und falls wir, das amerikanische Volk, das tun, werden Unabhängigkeit und Freiheit weiterhin unter uns leben, und es wird keinen Krieg im Ausland geben.

WAS IST WAS? – work in progress / Teil 3

Sind plötzlich die Stiernacken verschwunden und die Einfamilienhäusler tauchen als Jagdobjekte der Geheimdienste auf?!? Feindbild Nachbar?!? Ohne Systeme zu verwechseln oder gleich zu setzen…: Ist dies der Blockwart in uns, der den Jägerzaun im Schein der Verdächtigung grinsen läßt?!? Wir werden später sehen, wie effektiv die Assoziation zu: Zaun, Jäger, Tarnung, Flinte, Hinterhalt und Unterholz funktioniert.

Haben wir uns einerseits bisher etwas „angeregt“ in einer nicht stattfindenden Debatte, bleibt immer noch unklar um „Was“ es eigentlich geht.

Fangen wir also noch einmal beim zweiten Wort an: 

„Rechtsextrem“. Es ist anzunehmen dass den meisten Menschen bei Nennung dieses kontaminierten Wortes, das eine Richtungs- oder Seitenangabe mit einem Attribut verklebt, welches man lieber vom Extremsportler her denken würde, ein leiser Schauder über den Rücken läuft. Nachdem aber die weiter oben an die Wand gemalten Bildern so, oder in anderer Schattierung abgelaufen sind, im Schnelldurchgang ohne wenn und aber, kommt dann doch prompt die Reihe: Nazi, Hitler, Überfall, Weltkrieg, Verbrechen, Tod und Verderben…. zum Einsatz. Dann machen die Schoten dicht. Fall „erledigt“. Dieses WAS wollen wir nicht. Hatten wir schon…Weg mit diesem WAS. Punkt.

Dies weiß jeder was das bedeutet. Brutalität, Tod, Elend und Unglück in unfaßbarem Ausmaße. Hier weiter zu fragen, sich um Differenzierungen zu bemühen „verbietet“ uns die „bestens erforschte Geschichte“ aller Zeiten. 

So sagt man. Anstelle selbständigen Nach – Denkens, Recherchierens und Forschens in „vermintem“ Gebiet, tritt gerne vollkommen harmlos die Erinnerungskultur, deren Rituale den Menschen in den Zustand andächtiger Demut wiegen. Attribute die ansonsten eher einem religiösen Kontext beigeordnet sind und auch so funktionieren. Glaube gibt Gewissheit, Vertrauen gar und Sicherheit. Erinnerungskultur ist etwas Gelerntes, hat einen bestimmten Zweck auch oder gerade weil der Anlas hierfür als denkbar dunkler ausgegeben ist.

 DIESE Erinnerung zu hinterfragen verbietet uns ein Tabu, das gar nicht ausgesprochen ist. Seine Wirkmächtigkeit erkennen kann man z.B. dort, wo ernste und fachlich bestens aufgestellte Hinterfrager, echte Wissen Schaftler und „süchtige“ Wahrheitsschnüffler, aber auch Maulhelden, ihre schwer kompatible Meinung dazu geäußert haben und deswegen verfolgt werden. Es kann also nur ein Tabu sein, das wie jedes Tabu, von sich sagt, es sei keines. Es stehe nur schützend vor der Pforte der Wahrheit. Die Wahrheit des nicht zu Hinterfragenden eben. Es bedeutet: 

Nicht weiter hinter fragbar, da schon geklärt. Das ist der Sinn von Tabu, erkennbar an der Verfolgung eines Ketzertums, das sich nicht daran hält die brennende Frage nicht nur in den Ring zu werfen, sondern dem eisernen (Ver) schweigen welches dem Akt der Kühnheit folgt, eigene Antwortversuche unter Verwendung indizierter Schriften entgegen zu schleudern. Heute wie irgendwann einmal damals.

Damit wird der Ring des ungleichen Gefechtes zum sozio – programmatischen Werkzeug, das durchaus in bestimmten Zeiten oder Umständen eine Sinnhaftigkeit haben kann, was dem Zweifler aber schwer einleuchtet, da er einen höheren Zweck zu erkennen glaubt in seinen, durch Quellen unterlegten und somit berechtigten Ahnungen, die etwas anders sehen als die von Allen nachgebetete Litanei verschlossenen Nachdenkens. 

Allerdings ist jedem Tabu auch gleichzeitig dessen Hinterfragung eingeboren, da das „Du sollst nicht“ dem WAS vorausgeht, das WARUM des WAS aber unbeantwortet läßt und unhinterfragbar stellt. 

WAS kommt gar nicht ohne WARUM aus, 

da ansonsten dem Schneemann der Schnee fehlte.

Der menschliche Geist ruht nicht. Er will verstehen, er will das noch Hintergründigste erkennen, er will ganz wissen, sonst wären wir nicht hier in dem langen Weg menschlicher Evolution. Fragen, erforschen, zu neuen und anderen Ergebnissen zu kommen, scheint eine Grundausstattung jedweder Entwicklung, ob diese nun kreationistisch- oder im klassischen Sinne der Evolution begründet ist. Nicht aus Selbstzweck sondern um neuen und besseren Boden unter die Füße zu bekommen von wo aus, oft auch nach Verstiegenheiten, ein Weitergehen möglich ist. Ein Prozedere dazu, wird länger schon Wissenschaft genannt. Wissen schaffen, oder Erkenntnis bilden. Wo bei hierfür ein Diplom nicht zwangsläufig Pate stehen muß. Kennen wir doch auch Künstler, Köche und Millionäre die nichts gelernt, aber in ihrer unermüdlichen Selbstausbildung, irgendwann im Zustand des nahezu „All Wissens“, ihre Wohnung bezogen haben. Vulgär, Genies oder Connaisseur genannt. 

Auf metaphysischer, philosophischer Ebene könnte man auch sagen: Wahres von Unwahrem scheiden. Ein bestimmtes Organ besser ausbilden um zum Beispiel effektiver klettern zu können. Oder: Durch Zufall ein Medikament entdecken, das unzählige Menschenleben rettet. Immer ging diesem eine Betrachtung der Umstände voraus, ein Trial and Error, ein Abgleichen von Möglichkeiten, ein Forschen, eine Re-Vision, ein Scheitern und Irren, ja die Befeuerung eines ansonsten eher trägen Geistes, eine Heraus Forderung, bis etwas Neues, Anderes Wahr wurde und zur Anwendung kam. Bezeichnend ist, dass bis dahin die jeweilige Lage bestens erforscht galt und auch in Lehren als Dogma verkündet wurde. Bei allem hin- und her, kann es ja auch nicht anders sein, außer der nächste Schritt käme vor dem vorletzten. Dann wäre aber nichts zu Stande gekommen sonder ein Dauerfall würde den Denker in seine Höhle zurück beamen.

Da Alles geklärt sei, gäbe es nichts mehr zu klären. Wird bei einem bestimmten Thema gesagt. Wie wir sahen, untypischer Weise. Mir geht das Wort „was“ nicht aus dem Kopf. Das mag meine Eigentümlichkeit sein und meine These dass erst nach dem dritten Nachfragen „die Dinge“ überhaupt zum Leben kommen und interessant werden. Neue Sicht- und Einsichtsmöglichkeiten entstehen und das nicht nur in wissenschaftlichen Bereichen oder im täglichen Leben, sondern gerade bei der Spezies der Künstler, die dazu verdonnert sind den „Zauberwürfel“ immer wieder zu drehen. Denn nichts liegt dem Authentischen ferner als sich zu wiederholen oder sich mit einem immer gleichen Mantra und dessen auswendigen Abstottern zu begnügen. Waren wir früher doch so etwas wie Schamanen, im weitesten Sinne also: Heiler. Man denke an die Katharsis der griechischen Tragödie, oder den Medizinmann der Indianer, den blinden Seher Teiresias. Leute die die Menschen zu ihrer Gesundung wieder mit den Sphären der Götter verbanden und diesen im weitesten Sinne wieder ihr Gedächtnis, Reflexionskraft und Erinnerung gaben. Nachdem sie bisherige Prozeduren der Lebensbewältigung in Frage stellten und zu neuen und anderen Einsichten kamen, Vergangenes also auch neu bewerten konnten. 

Es könnte also auch sein dass wir an einem Tabu deswegen kratzen, weil irgendwie ein unbestimmtes Leid und konkretere Zerrissenheit im Entstehen ist, ohne dass zunächst die Zusammenhänge und Ursachen erkennbar wären. Was ist es, das Menschen ins Gefängnis bringt, wenn sie „Dinge“ sagen, die straffrei nicht sag bar sein sollen? Ist dies die Sphäre eines Tabus und wenn ja, wie ließe es sich beschreiben? Versuchen wir es, es schwingt ja schon mit.

Der Vorwurf bei Näherung lautet: Man wolle doch nur ein als abgründig erwiesenes und bestens erforschtes System wiederbeleben, um seinen Hass auf alles Andere Bahn zu geben. Man wolle das totalitäre und menschenverachtende Prinzip wiederbeleben. Das Andenken Verstorbener schänden und Volksverhetzung betreiben, als Wolf im Schafspelz, der noch schäbig genug sei, sich als Opfer darzustellen. Störung des öffentlichen Friedens, leugnen von Völkermord und nicht näher bezeichnete Verbrechen eines untergegangenen Systems wolle man nicht nur gutheißen sondern rein waschen. Fall erledigt. Dieser Vor Gang hat System, der zum Selbstverständnis des BRD Systems gehört, wie auch die Tatsache, dass es sich als Gegenentwurf zu einem schwer definierbaren unfassbarem Grauen versteht. „Hauptsache“ dort das Böse, dann können wir von daher nur die Guten sein. Ohne dieses Grauen wäre also das Jetzige undenkbar, es scheint nachgerade dadurch bedingt zu sein, was es ihm verständlicher Weise schwer macht das Grauen differenziert zu betrachten. Es könnte ihm an seine Existenz gehen oder eine Wurzelbehandlung des Bisherigen nach sich ziehen. Das bedeutet Angst vor Schmerzen. Wir werden dies näher kennen lernen. 

WAS IST WAS? – work in progress / Teil 2

Ein Volk, oder ein großes Kollektiv, zu verhetzten gar nur potentiell auf zu hetzen dazu fehlen einem Einzelnen gänzlich die Mittel, das ist offensichtlich. Ab wann gilt eine Menge überhaupt als Volk?!? Gibt es den Straftatbestand „potentielle Volksverhetzung“? So dass also ein Ergebnis gar nicht eintreten braucht, sondern nur vermutet wird, dass etwas Geäußertes potentiell gefährlich für ein ganzes Kollektiv sei. Wie würde das „gemessen“? Was sind die Merkmale von Hetze? Ist Hetze also bereits gegeben, wen ein Individuum Geschichte, auf nachprüfbaren Quellen fußend, anders interpretiert, als dies orthodoxe Geschichtsschreibung tut? Worin besteht hier die Hetze? Ist Hetze nicht eine suggestive Prämisse, der der Äußerer nicht entspricht? Könnte eine Ansicht nicht einfach als andere Meinung gelten und somit unter die viel zitierte Meinungsfreiheit Art. 5 GG, fallen.

Es fällt pekuniär bestens ausgestatteten Parteien immer schwerer (s.a. aktuelle Wahlbeteiligungen), „Volk“ oder Teile davon hinter sich zu scharen. Gelegentlich nimmt die Sprache bei der Um – Werberei einen Duktus an, meist gegenüber dem Gegner, den man durchaus als Soft – Hetze beschreiben kann. Das „gültige“Wort hierfür: Über – Zeugungsarbeit. Also nichts als kaschierter Populismus der mit Hilfe der Medien betrieben wird. Parteien versuchen dem „Volk“, oder Teilen davon beizukommen, damit der jeweils eigenen Partei, die Macht zuwachse. Eine „Staatstragende“ Partei zu werden ist ja nicht wie eine ehrenamtliche Feuerwehr vom Dorf, die halt nur kommt, wenn’s brennt und sich ansonsten vom Acker macht. Man möchte sich einrichten, mindestens für eine Wahlperiode.

Wie kommt dieser Populismus scheinbar in die Nähe von Volksverhetzung?!? Zum einen durch die überwältigende Macht der Mittel derer sich Parteien bedienen können. Medien, Gelder, Einfluß, flächendeckende Öffentlichkeitspräsenz.

Das Wort Populismus ist bei uns in der Regel allerdings mit „rechts (extrem)“ konnotiert, wobei wir bei dem zweiten Wort Ihres Artikels angelangt wären. Lassen wir die Verwirrung zunächst bestehen, die dadurch gekennzeichnet ist, das inzwischen als sog. Altparteien bezichtigte Organisationen ebenso populistisch agieren, dennoch aber „die Anderen“ als Rechts bezeichnen. Was hat es also mit „Rechts“ auf sich?

Was ist Rechts – oder Rechts – extrem? Eine neue Rasierklingen Marke?!? Zu finden ist „Extrem“ auf einigen Werbeartikeln. Oder ist es ein beharrlich immer rechts Abbiegender Autofahrer der sein „rechts vor links“ etwas zu penetrant auffaßt?!? Oder ist es ein „echt – extrem“, welches im Ohr eines reiferen Menschen den Durchgang nicht komplett schaffte. Oder ist dieses Wort der entscheidende Trigger zu einer kollektiven Geschichte, unserer, welcher wie der berüchtigte „Ein – Ausschalter“ funktioniert.  Mal sehen…

Diese Frage überhaupt zu stellen und auszudehnen ist, bei näherer Betrachtung, zunächst ähnlich verwirrend wie ein Bild das in tagesschau online vom 21.06.2019 gezeigt wurde, getragen von einem jungen Menschen auf einer Demo gegen Klimawandel. Mit der Aufschrift: „Oma was ist ein Schneemann?!“

Hier kann sofort mit OFFENKUNDIGKEIT gekontert werden. Das weiß man doch was ein Schneemann ist. Wenn schon immer weniger die zentraleuropäische Erde es weiß, aber die Kinder Bücher sind doch noch voll davon. Weiß es aber der kleine Beduinen Junge der in der Sahara zwei Kamele hütet?!? Er wird schwer ein Schneemann Buch sein eigen nennen. Wissen es unsere Kinder noch wenn lt. mancher von denen die Erde in Zukunft eine Art Staubkorn sein wird?!? Gut, es hat Schneemänner gegeben. Vermutlich haben viele von uns welche gebaut, mit Kohle Augen und so. Wir wissen aber jetzt schon nicht mehr wie viele und wo die weißen Männer standen. Das muß man zugeben. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht mehr wo ich meinen letzten Schneemann baute. Dabei komme ich doch vom Dorf, wo man diese Dinge traditioneller Weise häufiger antraf, als auf Spielplätzen der wärmeren Städte.

WAS ist also jenes, „Was Andersdenkenden den Mund verbietet“ und deswegen „unsere Demokratie schwächen schwächt“?  

Das Schneemann Syndrom?!

Wissen wir noch von WAS wir reden oder nehmen wir vielmehr an, dass Irgend Etwas „WAS“ sein könnte?!? WAS wäre aber dieses Irgend ET – WAS?!? Ist es Alexa von Amazon die per Zuruf eingestellt werden kann „eine Erinnerung zu erstellen“ und dann z.B in Form einer Musikdatei abspielt?!? Sie, Alexa, könnte aber alles andere mögliche auch noch. z.B. die vergessene Clospülung betätigen, den Kühlschrank nach echten Nürnberger Rostbratwürstchen scannen, oder einen sogar an das eigene Vergessen erinnern. Während allerdings Johann Strauß in seiner Fledermaus mit: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ auf noch etwas Bestimmtes, Gewußtes und ihm Bekanntes zu referieren scheint, wird bei „unserem“ bestens erforschten Mann der Vergänglichkeit, dem Schneemann, nur noch in Feuchtgebiete greifen. Vorausgesetzt er war vor dessen Verflossenheit noch vor Ort. Strauß kann irgendwas setzen, er wird uns sein Geheimnis nicht verraten. Ein nicht offenkundiger Vorgang also, obwohl viele mit dem Satz und seiner Bedeutung aus eigener Erfahrung wohl etwas anfangen können.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass das Vergessen von falsch Erinnertem oder die hinzu Dichtung zu Geschehenem die Ungeheuer des WAS erst heraufziehen läßt. Falsch erinnern?!? Entweder – oder. Das war zumindest bisher die Maxime.

WAS meint er, des Straußen Johann?

All überall ist es gegenwärtig. Das NICHT VERGESSEN! Als wären wir in einer öffentlichen Demenz Anstalt, die uns mit ihrer Erinnerungsdresche das Hirn nur noch weicher prügelt. WAS ist ihm inhärent? Fragt man nach, hört man oft: Das weiß man doch. Es scheint etwas Allgemeines zu sein, welches sich dem Konkreten entledigt hat. Sozusagen das marode Bauwerk das übrig geblieben ist von der Kelle, die jetzt im Keller in einer Ecke rumfliegt und darauf wartet, dass sie dem Maurer der die Abrissbirne bedient noch rechtzeitig zu Hand kommt. Die Kelle will, das ist verständlich, den Abriss überleben. Sie will Anderes noch bauen.

Das „Was ist was“ konnten wir hier bisher nur anreisen, es bleibt immer noch Interpretationswürdig, mithin nicht der schlechteste Zustand. Ist doch darinnen Bewegung zu erkennen, ohne die jedes Leben, eine Art Sack fauler Äpfel wäre. Aber selbst die taugten noch zu einer berauschenden Kelter. Vorspiel allerdings für eine mindestens temporäre Amnesie. 

Sind wir gar voll von transzendierten Säcken fauler, ehedem saurer Boskops?!?

Zurück zum Text: „Was Andersdenkenden den Mund verbietet….“

Die mir gängigen Assoziationen zu „Rechtsextrem“ die ich an mir feststellte bevor ich, zu meinem Schrecken, mich näher mit der Problematik befaßte: Die waren: Stiernackig, Bilder meist von Hinten auf den Glatzkopf, Springerstiefel, Verrohung, Alkohol, Parolen plärrend, Ausländer raus, Deutschland den Deutschen, irgendwelche schwer identifizierbaren Runen auf T-shirts über fetten Leibern u.s.w. Ah ja, 18 noch. A(dolf)=1, H(itler)= 8 auf dem rechten Unterarm tätowiert. Das weiß man doch, das kennt man irgendwie.

Eher unangenehme, abstoßende, ja widerwärtige Szenen und Bilder, die ich zwar selbst nie erlebte aber quasi im Wochen Tackt über die Medien geliefert bekomme. Eigenartiger Weise werden diese anscheinend weniger. Ein folgender Prototyp für den Rechtsextremen im Nadelstreifenanzug zum Beispiel scheint noch nicht gefunden. Wir werden uns diesem Bild, Symbol und Mythos aber weiter nähern. Möglicherweise wäre zumindest der Garderobe nach die Nähe zur Politik und Elite dann doch zu nah. Es gibt aber auch Exemplare, die nie ihre Klamotten tauschen und trotzdem immer oben auf der Suppe mit rudern.

Schwierig hierfür ein Bild zu finden. Für WAS? Den „neuen Rechtsextremen“, der schön langsam wie eine zeitraubende Zangengeburt in die Öffentlichkeit hinein geäußert wird. Aber auch die kommt in Bewegung, wie die aktuellen Ereignisse zeigen, innerhalb denen wir uns mit einer speziellen Form der „Kopplungs- Entkopplungs Wissenschaft“ beschäftigen werden. 

Jener die zunächst über das Schaffen medialer Inhalte und Prozeduren Dinge, Ereignisse und  Informationen durcheinander bringt, sie mischt, das eine vom anderen trennt, Inhalte verdreht, umdefiniert, marginalisiert, emulgiert, verwässert und verdichtet, anreichert, beimengt, ausklammert und verdrängt, Gerede und Nachrede an den selben erschafft, abspaltet und entkoppelt, bis dass das ihr gezieme Bild zu ihrem Zweck zurecht geschustert ist. Frei verfügbar dann für weitere Ab- und Nachschreiber.

Zum neuen Bild also, des „Rechtsextremen“ das gerade im Rahmen der Darstellung eines Mordes eingeführt wird:

Einfamilienhäuschen mit Garten, Vater zweier Kinder, verheiratet, scheinbar arbeitstätig, kaum wahrnehmbarer Nachbar, Kinder mit deren Kinder befreundet. Kreditrate und Entschuldung laufen anscheinend zufriedenstellend. Unauffällig. Irgendwie sehen potentiell sehr viele Menschen in diesem Lande so oder so ähnlich aus. 

Was nun?!?

WAS IST WAS? – work in progress / Teil 1

„Die Vergangenheit lebt nur für den, der sie kennt, erforscht und befragt. Sie wird sich wandeln, je nach Zeit, Ort und Sinn des Fragens.“  (Golo Mann)

Wem es gelingt, dir falsche Fragen einzureden, dem braucht auch vor der Antwort nicht zu bangen. (Thomas Pynchon, die Enden der Parabel)

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat  (Berthold Brecht zugeschrieben)


WAS IST WAS?


Replik auf den Artikel von Marco Buschmann, in der Welt vom 20.06.2019:                Was Andersdenkenden den Mund verbietet, schwächt unsere Demokratie 

als „Antwort“ auf Peter Taubers „Vorstoß“, in der Welt vom 19.06.2019:                    „Dieser Feind steht rechts

Taubers 5 Minuten habe ich nicht gelesen, er kostet Geld. Buschmann’s war kostenlos, den habe ich gelesen. Das mag daran liegen, ich komme später darauf zurück, dass ich vor langer Zeit als aktiver Blasmusiker gelegentlich in den Genuss von Freibier kam. Früher würdigte man unterhaltsame Töne eben noch mit einem Kontingent erheiternder Getränke. Warum ich heute für stimmungsdämpfende Maßnahmen resp. eine schnelle Meinung bezahlen soll, leuchtet mir daher nicht ein.

Zum Artikel des FDP Bundestagsabgeordneten versuche ich verschiedene Variationen, spricht dieser doch eine gesamt Problematik an, die meinem Dafürhalten in Zukunft noch starke Dissonanzen hervorbringen wird. Insofern sind meine Überlegungen eine musikalische Anspielung und Aufruf, so lange zu improvisieren, bis ein nachvollziehbarer und glaubwürdig interpretierbarer Notentext, für alle Musizier Willigen sicht- und spielbar, vorliegt. Die kurze Schrift für das größer  werdende „Problem“ einer wirklich „freien Meinungsäußerung“, trifft ziemlich genau die Mitte des Jahres, da wo sich die Sonne wendet und die gelegentliche Trägheit der Tage sich langsam aufrafft einen anderen Takt ein zuzählen.

Um gleich mit dem ersten Wort im Titel Ihres Beitrages zu beginnen, frage ich mich, allen Ernstes: 

Was ist „WAS“? 

Erst aber als ich „was“, in der Überschrift, als etwas ganz Anderes als „wer“ realisierte, fingen jene tieferen Stockwerke einer Galeere an zu arbeiten, in der sich die Angeketteten in der Regel vergeblich an ihrer Tages Gymnastik abrudern. Ob diese durch die Übung des MitgliedDesBundestags je das Bewusstseinslicht erblicken können, werden wir im Verlauf unserer Überfahrt sehen.

Das „was“, wenn es also nicht Folge einer zerquetschten Fliegenleiche ist, die wie in Monty Pythons „Brazil“ (bei 2:25) einen einzigen falschen Schreibmaschinenanschlag im Druck erzeugte, mit fatalen Verwechslungen für einen Bürger Dystopias, bezieht sich scheinbar nicht auf eine Person, eine Körperschaft, oder andere Formen von menschlichen „Veranlassern“, sondern deren Veranlassungen selbst. Sonst stünde da eben deren Stellvertreter. Ein „Wer“.

Was“ ist quasi eine Entkopplung von seinen Urhebern, eine Abstraktion und Umleitung, das auf noch Unbekannteres als ein „wer“ verweist. Es hängt ihm das „flair der Tat an“, ohne dabei erwischt werden zu wollen. Handeln, so frei nach Heidegger, will eben wohl überlegt sein, im Haus des Seins welches die Sprache ist und in dem sich dieses auch noch einnistet. Vielleicht deswegen eine Steigerung der Abstraktion weg vom Macher. Es könnte auch peinlich enden. Also bleibt man lieber beim geschlechtslosen „was“, beim „man“, das noch immer taugte die neueste Mode aus einem abgehangenen Lagerfeld in Form einer Vogelscheuche erscheinen zu lassen. Tarnung, Täuschung und Ablenkung sind die Methoden der Einzähler, die den Rhythmus für den Trommler vorschlagen, damit die Ruderer im Mitteldeck zwar maulend, dann aber doch funktionieren.

WAS“ ist aber auch eine Art Maurerkelle, ein Werkzeug zum Aufbau eines Gebildes, selbst ein Gebäude ließe sich damit errichten, bevor es dann durch verschiedene Umstände und Zeiten vergammelt, baufällig wird, abgerissen wird, kaputt gebombt, oder gesprengt wird. Manche Erben wohnen lange darinnen, in vielen Generationen, irgendwann geht es zu Ende damit. Fachwerk ist noch am stabilsten. Stahlbeton eher weniger. Sogar Kerosin bekommt die Bühne „in dem größten Kunstwerk das es je gegeben hat“* komplett pulverisiert. Dazu später mehr. * K.H. Stockhausen zu 9/11

Möglich in unserem „Was – Erklärungsversuchen“ wären aber auch andere Interpretationen des WAS: Wider Reden, bürgerliches Engagement, Diffamierung, öffentliche Ächtung, Aufstand der Anständigen, Verfolgung in verschiedensten Varianten, körperliche Angriffe. Das letzt genannte steht selbstverständlich unter Strafe. 

Es mag sich manchem Verständnis entziehen, wenn unter „WAS“ der „Aufstand der Anständigen“ z.B. verbucht ist. Dieser kann doch per se, da anständig, keinem den Mund verbieten wollen. Das Gegenteil ist doch der Fall. Freie Rede….Einsatz für Menschenrechte und Meinungsfreiheit…, gegen totalitäre Strukturen. Wir werden später sehen dass diese gewöhnliche Annahme fehlt geht. Denn Unduldsamkeit säuselt in der Tonart der Toleranz, die sich für den Nächsten einsetzt nur um ihn später bei untergeschobenem ungünstigen Meinungs – Verlauf und folgend aufgestempelte fragwürdige Sozialprognose, zu Fall zu bringen. 

Das kennt man schon aus Zeiten wo der Kopf Vieler sehr instabil am Rumpf saß. Ursächlich aus früheren Toleranzgründen. Heute gehen Prominente mit dieser Diagnose bis kurz vors Messer eines Parteiausschluss Verfahrens.

In Buschmanns „Was“, läßt sich, da nicht näher konkretisiert, also alles Mögliche hineininterpretieren. Ich nehme mir hierzu die Freiheit und versuche aus diesem „WAS“ Et – Was zu machen. Ich bin Kreativer. Es ist ja zumindest in der Überschrift, der „headline“, nicht näher konkretisiert, bleibt also in seinem vagen Zustande hängen und will gleich dem Inhalt eines schwangeren Bauches irgendwie ausgetragen, gestaltet und später sogar pädagogisch behandelt werden.

Ironischer Weise, steckt in dem „Was“ sogar der § 130 und andere vergleichsweise Paragraphen, die zum Teil miteinander kombiniert dazu führen, Äußerern zwar nicht den Mund zu verbieten, aber für die Folgen ihres Gesagten und wir werden später sehen, des ihnen bloss Unterstellten, dann doch in einen 8 qm ähnlichen Zustand zu überführen. Gesagtes also einer spezifischen Form der Lebensführung zu überantworten. Temporärer Weise. Es könnte aber auch Ausnahmen geben. Ein über 80 jähriger Herr hat in dem Zustande nicht nur seine Unterschenkel verloren, sondern scheint dort in den 4×2 Metern auch langsam nach über 10 jähriger Haft, sein Lebenslicht auszuhauchen. Ähnlich einer noch älteren Dame die Fragen an politische Institutionen dieses Landes stellte und, da sie keine Antwort bekam, sich diese öffentlich selbst gab. Ihre Selbstbeantwortung war nur logisch, zudem friedlich und ohne Hauch von Störung eines irgendwie gearteten öffentlichen Friedens geschweige denn auch nur einem Hauch von Gewalt. Man hätte ihr nur ihre einfachen Fragen beantworten brauchen und sich somit die peinliche Tatsache einer Haft für eine 90 jährige erspart. Stattdessen werden die beide ältesten Dissidenten der BRD sozusagen sonderbehandelt. 

Eine vorschnelle Variante also, Ihren Satz alternativ zu lesen, wäre: 

„Der Paragraph 130, Was Andersdenkenden den Mund verbietet*, schwächt unsere Demokratie.“

* (bzw. als Alternative bei Mund Öffnung Hotel Gitterblick verordnet)

Um es gleich zu sagen. Natürlich kann jeder das sagen was er will. Dafür ist der MDB Herr Buschmann ja auch. Und sogar ohne Einschränkung! Er nennt es nur anders: Zum Beispiel: Für das „Andere“ sind „Staatsanwälte, Polizei und Gerichte gefordert“. Die gab es übrigens im NS Staat auch. Ordnung muß sein.

Ein Beispiel:

Ein Richter in einem Münchener Strafverfahren 2018 zu dem wir später noch kommen werden, bemerkte zu Ende eines Verfahrens im Sommer 2018:

  • Jeder könne ja glauben, was er wolle. Dies sei durch die Meinungsfreiheit gedeckt, solange man sich nicht strafbar mache. – (eigenes Schrift- und Gedächtnisprotokoll aus einem öffentlichen Prozess) –

Stellt sich sofort die Frage: „WAS“ ist es, das eine Äußerung oder eine Meinung strafbar macht? Ist es die Meinung, das friedlich Geäußerte, welches nicht zu Hass oder Gewalt aufruft, keinen öffentlichen Frieden stört? Oder ist es der Paragraph? Unerhört? Nein, Nach – Denken. Nichts weiter.

Kein vernünftiger Mensch würde gegen eine Verfolgung und Bestrafung argumentieren, wenn körperlicher Angriff, Verletzung, Mord, Totschlag, Betrug, schwerste Beleidigung, Aufruf zu öffentlichen gewalttätigen Unruhen mit entsprechenden „Erfolgen“ und Folgen vorliegen. Oder blanke Gewalt gegen Sachen und Menschen. Abgesehen davon dass diese Akte in einem Krieg meistens „legitimiert“ sind, Staatsorganisationen dies also „dürfen“ bzw. einfach tun. Aber das ist ein anderes Thema.

Buschmann befindet sich mit seiner Sicht der Dinge also auf einer scheinbar sicheren und soliden Seite der Argumentation. Man kann, ja soll sogar Meinungsfreiheit praktizieren, davon lebe ja „unsere Demokratie“, alles andere, das ABER, regele der Rechtsstaat.

Wenden wir uns also dem „Aber“ zu, welches mit „Was“ unmittelbar zusammenhängt. 

„Aber WAS“ ist WAS? Dieses WAS, welches wir unbedingt vor „aber“ klären wollen? Wir werden sehen….

Für Meinungs Exemplare die nun nicht toleriert werden, gibt es also entsprechende Paragraphen die der MDB auch nennt. Schnell gibt ihm der „Normal Bürger“ Recht, der in der Regel keine Ahnung hat, wie Paragraphen funktionieren. Ohne weitere Erörterung. Einen Prototyp (der Normal Bürger) den ich eigentlich gar nicht kennen mag, da in jedem Menschen doch grundsätzlich und menschenrechtlich ein reflexionsfähiges- und würdiges Wesen zu setzen ist, gerade da wo er „Dinge“ vereinfacht und Zusammenhänge (noch) nicht erkennt. 

Dort könnte zum Beispiel der Politiker wirken. Tut er auch. Immer häufiger jedoch mit seiner Sicht der Dinge die irgendwie nicht so ganz kompatibel scheint, mit jener von den Vielen „verirrten Schafen“, die nach eigener innerer Führung dürsten und sich in ihrer Erkenntnisfähigkeit mehr und mehr von der wilden Gestikulation der Schäfer im Stil von Hochglanzbroschüren, abwenden. 

Gegenmaßnahme also: Mehr und clevere Hütehunde her, die über das legen von Spuren den denkwürdigen Haufen wieder einhegen. Hütehunde sind gescheite Wesen. Politiker auch, wiewohl sie selten den Spürsinn für eine feinere Behandlung ihrer „Anvertrauten“ aufbringen. Eher gleichen sie Wölfen die sich das schwächste Schaf einfach holen. Dargestellt allerdings als Hege und Pflege, schließlich muss der Laden resp. die Herde laufen, man kann sich nicht mit Aussätzigen abgeben, das lähmt, ist gar gefährlich, die müssen entsorgt werden. Also kommt der „gute“ Wolf, hinterläßt zunächst seine Abdrücke im Pressewald, um dann an „lichterer“ Stelle den Seehofer zu machen und „Biss“ zu zeigen. Später werden wir versuchen dessen Abdruck zu enträtseln.

Immer noch aber gilt: Der Mensch denkt, Gott lenkt. Manchmal dauert es lange, bis einer denkt und Gott dann auch das Ruder führen kann. Wer auch immer gerade als transzendente Wirkkraft oder gar deren Negation im spirituellen Ranking an erster Stelle schauckelt.

Stichwort Volksverhetzung. 


Fortsetzung und Überarbeitung folgt….

ES WANDELT…

Lange schon werden wir von Politikern und Medien darauf eingeschworen, uns dem oftmals als „global“ bezeichneten Wandel anzupassen, neue Fähigkeiten zu entwickeln, um den Anschluss nicht zu verpassen. Wirtschaftlich, geistig, mobilitätsmäßig, …. alles scheint im Wandel begriffen und wird höchst positiv beworben. Sonst blieben wir zurück, die Anderen würden uns überholen…Und so ruckeln und zuckeln wir alle mehr oder weniger mürrisch oder auch propagandistisch geladen dieser „Maxime“ hinterher.

Kaum betrifft dieser Wandel aber das Klima, manche sagen immer noch Wetter dazu, ruft das vereinte Medienschlachtfeld zu einem weltweiten Kampf gegen diesen Wandel auf. An der Spitze der professionell orchestrierten Kampagnen die heilige Johanna des Wettergottes, Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg,* die sich bereits beim Papst den Segen holte und in der ein deutscher Bischoff  gar den neuen Jesus sieht. Womit bewiesen wäre, dass Gott eben doch eine Frau sein könnte. Besser: Ein Mädchen. Wer Pädophilie wittert, fliegt aus der Sakristei der Bigotterie. Neustens erscheint diese Jesin sogar mit zwei alten Säcken,  WK II Kämpfern und Veteranen der Siegerseite und macht mit Saulus und Paulus gemeinsame Sache. Von ihren Gegnern als „Guru der Apokalypse und Nobelpreisträgerin der Angst“ bezeichnet, läuft sie gerade wegen dieses Widerstandes in der ihr vorgeworfenen „Gefühls-Diktatur“ zur Bestform auf. Schließlich geht es um den Kampf gegen das Böse, damals wie heute.

Man schaut also jetzt mit Nachdruck auf das, was sich schon immer und ständig wandelt. Das Klima. Hier aber ist man merkwürdigerweise strikt dagegen, dass sich was wandelt. Da dieser Wandel, ob er tatsächlich stattfindet oder nicht, Menschengemacht oder nicht, sich gegen unser aller, als heilvoll eingebuchten Zukunft richte. Eben Böse ist. Man verkünde nur Erkenntnisse, die der Weltklimarat IPCC wiedergebe. Es fühlt sich an, als verspreche hier eine luzide Engelsgestalt ein neues Evangelium, dessen Herrgott der Weltklimarat, über allen Zweifeln erhaben scheint. Ein Akt religiöser Machtdemonstration wird durch den „unverdorbenen“ Geist einer Wandlerin zwischen den Welten dem Menschengeschlecht nicht nur überbracht, sondern mit harschen Worten, Drohung und dem Zwang zum Handeln nahegelegt. Schließlich hat sie bereits den apostolischen Segen.

* eine alternative Sichtweise zu Greta Thunberg

Das MACHT Angst. Macht mag Angst. Das gibt ihr in gewissen Lagen die Berechtigung sich darum „zu kümmern“. Mit bestimmten Maßnahmen, Gesetzen, Verordnungen, Narrativen, die mindestens als sekundär Effekt und Programm, den Wandel der Vielen, auch Masse genannt, als Steuerung von Gesellschaften integriert hat. Ruft der Schäfer „W“, verstehen seine Schutzbefohlenen den Rest schon von alleine. „olf“. Und schon folgen sie von den Hütehunden der Systeme eingehegt und rennen in die ihnen vorgezeichnete Richtung, dem bösen Wolf zu entkommen. Ob’s den je gab, weiß der Geier… Pflegeleicht tun dies „unsere“ Schutzbefohlenen und besinnen sich erst einmal auf den Freitag um in jene ausgerufene Schlacht der „Flucht nach Vorne“ zu rennen.

Obwohl der Klimaheiligen Urgroßvater und Nobelpreisträger Svannte August Arrhenius mit seiner Erkenntnis: „Der Anstieg des CO2 wird zukünftigen Menschen erlauben, unter einem wärmeren Himmel zu leben.“… nicht der Meinung wie seine späte Enkelin gewesen sein dürfte, ist doch bezeichnend, dass sozusagen aus der Familie heraus das Klimawandelmodell in die heutige Zeit hinein vererbt wurde.

Aus einem Kommentarbereich der ARD online:  //  Temparaturen von über 41 Grad wünschenswert!  „Die Temparaturen im BRD-Territorum sollten möglichst über 41 Grad liegen. Wer nicht hören will, muss fühlen – so geht es nun endlich auch den BRD-stämmigen. Nach wie vor gibt es unter ihnen viele Klimaleugner (AfD), Nutzer spritfressender PS-Monster und Verbraucher, die bedenkenlos ihre Mitwesen (Tiere und Pflanzen) verzehren, ohne sich über die klimaschädlichen Folgen Gedanken zu machen. Besonders mutwillig ist, dass BRD-stämmige ihren CO2-Ausstoss auch beim Atmen nicht eingeschränkt haben. Es ist zu wünschen, dass die möglichst brutale Hitzewelle ihnen die Folgen ihres egoistischen Handels vor Augen führt und zu einer möglichst schnellen Umsetzung von Klimaschutz beiträgt.“

Es ist zu hoffen dass da einer Satire versuchte ansonsten gelte es, dass wir fortan mit einem wah(n)rhaft biblischen Sprachmuster zu leben hätten und uns jener Apokalypse stellen, die wir als Opa’s gewordene Apo’s vollständig verpasst haben. Warmes Wetter bei 68-er hätte den Sexgott gefallen und den nordischen Menschen jene Bräune verschafft, die man glaubt heute importieren zu müssen. Dazu passte allerdings das wärmere Wetter auch. Anpassung- und Integrationsschwierigkeiten werden sich durch heißes Wetter merklich minimieren. Freilich bei den Einheimischen verstärkt den Wunsch nach Dauersiesta wachrufen, was wiederum durch die Ertüchtigung der Dunkelhäutigen ausgeglichen werden könnte. Könnte….

Einige Gedanken zum Klimawandel / Video / Vizepräsident  Michael Limburg

vom europäischen Institut für Klima und Energie  EIKE

Statt sich zu fragen woher der „ganze Schlamassel“ den eigentlich komme, nachzudenken über Zusammenhänge und Hintergründe und an eigenen Ergebnissen zu wachsen, wird die Zukunft als projektiv kalkulierbare instant Utopia an die Höhlenwand geworfen, die jetzt sofort sich ändern müsse. Im Rücken der umnächtigten Höhlenbewohner scheint die Sonne aber immer brenzliger zu werden; ergo die Schatten an der Wand immer stärkere und furchterregendere Konturen anzunehmen. Höhle wird zu Hölle. Greta wird zum Widersacher des Teufels und konstatiert (Auszug): „Unser Haus steht in Flammen…. Ich will dass ihr Panik bekommt….. Ich will nicht dass ihr hoffnungsvoll seid….. Ich will dass ihr Angst spürt….. Wir stehen vor einem Desaster….. Noch nie stand die Menschheit vor einer so komplexen Herausforderung wie die Klimakrise…..

Den Glimmstengel zwischen den Lippen, ist man versucht in der verniedlichenden Sprache der Jugend irgendwie noch zu stammeln: Glimma ist doch Geil. Frei nach Greta: Handeln als ob das Haus brennt. Ey geil Alter…..Also mein Stengel glimmt, die Glut kommt näher, die Angst steigt, Risiko, endlich was los….. Aber der „Genuss“ der Wärme, für die man früher sogar im Sommer in den Süden fuhr, birgt anscheinend ausschließlich Gefahr. Der vielfach beschworene revolutionäre Geist, der dem zarten Alter Entwachsenden, scheint sein Thema gefunden zu haben. Den Wandel. Früher hatte dieser noch mit den Älteren zu tun, den Ablösungskandidaten dunkler Zeiten, mit gesellschaftspolitischen Um- und Durchbrüchen, politisierten Studenten die in der Mottenkiste des Frankfurter Institutes für Sozialforschung (alternative Sichtweise) die Thesen ihrer Ziehväter ausprobierten, um Utopia endlich in Materia zu mauern. Sich schließlich für den Marsch durch die Institutionen zu rüsten.

Ich frage mich warum diese Bewegung, welche das Wetter bewegen will, bzw. den alten weißen Mann, den Wettermacher Mensch, bemüht es wieder „normal“ werden zu lassen, immer nur Freitags demonstriert, um in den Genuss eines verlängerten Wochenendes zu kommen. Wirksamer wäre doch, die Mitte der Woche zu sprengen und den -strike- tief in die verantwortlich Gemachten zu führen. Es wäre die 68er Nummer für Meteorologen. Das verschämte Verteilen von Versuchs Knöllchen für Schwänzen würde sich dann wohl zu einer hausgemachten Krise der Autorität auswachsen und der „Klima Wandel“ würde schnell eingehegt in einen natürlichen Wechsel der Natur unter dem Aspekt: „Wie der Wettergott halt so spielt, das hatten wir doch schon oft…und viel schlimmer“.

Kreative Bewältigungsstrategien zur Wiedereinführung von Schulpflicht würden ausgerufen, um die Totalerosion jugendlicher Bildungsabwehr doch noch irgendwie gerade zu biegen. Ich habe gehört dass sogar Altpapierkartonagen für Bioeier unter dem Aspekt von CO2 Emission besprochen werden. Ebenso wie man versuchte die Situation eines heutigen Eisbären zu fühlen, indem man sich ausschließlich auf den am Boden ausgelegten Zeitungsfetzen weiter bewegen durfte. Da wo keiner war, fühlt sich der Eisbär anscheinend beschissen. Es könnte nur Wasser sein. Geschmolzenes. Dieses (Un) Wetter würde nach der, mit allen Mitteln der Kunst wieder eingehegten „wild Gewordenen“ wieder das, was das ZDF ehedem verkündete und widerspruchslos hinzunehmen war. Das Wetter eben. Schließlich haben wir doch für die besonderen Fälle das Technische Hilfs Werk.

Ein Verständnis Sprung der möglicher Weise eine nicht unerhebliche Rolle in der verzwackten Lage spielt….

Wir in Europa haben gelernt, wie eine marxistische These an ihrer eigenen Idee, der Politisierung und Mobilisierung der „arbeitenden Klasse“ zum Zweck des Umsturzes von feudalistisch-bürgerlichen Systemen samt deren Kulturleistungen, zu Grunde ging. Nach einer gewissen Zeit scheinbarer Latenz, entdeckte aber deren Vertreter in den 50-er Jahren letzten Jahdts. „die Kultur“ als Ersatzmedium zum Arbeiter, der sich einfach nicht im Sinne eines Umsturzes mobilisieren ließ. Er hatte sich selbst nämlich zum Kleinkrämer und Anhänger fremdfinanzierten Geldes in den kapitalistischen Wohlfühldemokratien emporgewurschtelt und wandelte sich zur einer Art Miniaturausgabe „des Kapitals“. Viele von den Protestierenden heute , sind die Kinder jener Scheinselbständigen, die den schönen Schein auf Pump vor sich her lächeln und den Dispo für die künftige Generation im Minus halten. Schließlich kostet das Plus auf dem Konto heute jene Barschaft, von der sich die Zukunft in Form von Zinsen doch eigentlich nähren wollte.

Da die Meisten irgendwie und scheinbar Alternativlos mitbasteln an diesem verkorksten hypertrophischen Endzeit Modell, haben wir uns, trotz mancher und besser Einsicht quasi Zwangs – mitverschuldet. Da aber, in einem schönen Schein schwimmen und diesen gleichzeitig kritisieren, den Zustand des Schizoiden nach sich ziehen würde, haben wir uns arrangiert und nicken, innerlich misantrophierend, nur noch ab. Trotz Anrufung zur Hebung der Stimmung, einer an den römische Dekadenz erinnernden Zustandes, werkeln wir anscheinend weiter am Treibsand unserer Zivilisation.

Insofern haben wir uns zu Politisch korrekten* Wesen selbst formatiert, die diesem Zwang der Systeme folgen, inklusive des kürzlich aus der Nachwuchsecke verkündeten Klimahype. Es ist anzunehmen dass, wie bei den allermeisten Angelegenheiten von Schülern, auch da gewisse Pädagogen (um nicht zu sagen mächtige Interessen) kräftig mit gewerkelt haben. Wer Lehrer ist weiß: Lässt man den Schüler sitzen, bleibt er sitzen. Programm ist also gefragt.

* zur Geschichte der Political Correctness s.a. Video 1 | Video 2 | Video 3

Mit dem Wetter hat man einen widerspruchslosen Gegner vor sich, der „Menschengemacht“ den Fingerzeig Michelangelos umkehrt, von der Götter- zur Menschenwelt. Zu einem: Ihr seid SCHULD. Und genau darum scheint es, neben der Angst, bei der Dauerverlängerung bildungsloser Stunden zu gehen. Der strafende, alttestamentarische Gott bezichtigt den entblößten, seiner Denkkraft und Willensbildung noch nicht bewußten Adam, des Versagens. Schließlich der Schuld. Befeuert von den Jungen die sich wie in einem Rausch auf das noch Unpersönlichste gestürzt haben (bzw. wie wir später sehen werden: hingeführt wurden) welches die Welt anzubieten hat. Das Wetter. Eine hochkomplexe, einem beständigen Wandel unterworfenen Größe, die früher immer gelobt wurde wenn das Thermometer nach oben ging. Es also wärmer wurde und der Mensch lt. dem Urgroßvater von Greta Thunberg sich auf „einen wärmeren Himmel“ freuen konnte.

Wetter von der Stange allerdings verträgt die vielfach SUV verwöhnte Jugend nicht. Es muß schon sehr passgenau sein, auf 100tel Werte berechnet, um jenem frischen Zustand gerecht zu werden, den man über die elektronisch Steuerung eines Mittelklasse Wagens auf der Fahrt in den süditalienischen Urlaub, vor der Abfahrt programmieren konnte.

Zurück zum Verständnis Sprung…

Der Arbeiter bewegte also seinen Arsch nicht, stattdessen verschwand er auf die Seite des Kapitalisten, wo er immer noch hoffnungslos überfordert mit seiner Rolle des vermeintlich Alles Könnens und Alles Haben (Wollens) herumirrt. Das Steuerungsmoment zur Umerziehung ganzer Gesellschaften mittels marxistisch-leninistischer Prozedur funktionierte nicht, die internationale Diktatur des Proletariats verschwand im Gully der Geschichte. Auch die rote Khmer hatte ihre Halbwertszeit in der Erziehung ihrer Kinder, die in vielen Fällen aus nichts anderem bestand als sich selbst als Kindersoldat aufwachsen zu sehen. Denen wurde dann alles mögliche nahegelegt. Wer dem „roten Ding“ nicht glaubte, galt als unangepasst und wurde (auch von diesen Kindern und Jugendlichen) um die Ecke gebracht oder mit etwas mehr Glück: Verschwörungstheoretisiert. Was die roten Khmer mit ihrem Agrarkommunismus nicht schafften, werden „wir“ vielleicht mit Hilfe eines Ökosozialismus und den „grünen Khmer“ umsetzen können. Den klimaneutralisierten Einheitsmenschen, der alles Eigene (über Besteuerung, Abgaben, Negativzinsen u.s.w. freudig dem „SOZIAL SYSTEM“ abgibt nur damit dem Klima geholfen sei, das CO2 so weit verschwinde bis der Mensch selbst verschwindet und es wieder kälter wird…. Mit blühenden Landschaften, ohne strahlende Zukunft. Die sich jetzt in der Erprobungsphase befindliche Bewegung könnte sich im Zuge der Machtergreifung von „grünen und roten“ politischen Strukturen, zu einem Heer von „Kindersoldaten“ auswachsen, die quasi widerspruchslos jeden „Meinungsexekutieren“ der von der Sache mit dem Klimawandel, ob Hausgemacht oder Naturveranlaßt, nichts hält. Ja diesen als alten Wein in neuen Schläuchen erkennt, den er nicht saufen will. Eine weltweit vernetzte Klima Scharia (den Weg weisen, vorschreiben) und eine überhitzte und ideologisch aufgheitzte Aufwärmphase im Vorfeld von solchen Bewegungen gibt aufschlussreiche Auskunft über das, was am Ende dabei heraus kommen könnte.

Je stärker eine Ideologie (Klimakatastrophismus), purer Glaube, Fanatismus und die Ächtung anders Denkender im Vordergrund steht, um so harscher wird das Experiment seinen Verlauf nehmen. Sind dann auch noch junge Seelen als moderne Form der Kindersoldaten und Hitlerjungen eingebucht, wird das System im Ernstfall des Kampfes um sein Überleben, ohne Rücksicht davon Gebrauch machen. Das liegt in der Natur der Sache. Die Kämpfe mögen physisch nicht vergleichbar sein, geschossen wird schon lange auf metaphysischen Scharmützel Feldern, welches das feinere und differenzierungsfreudige Geflecht des menschlichen Geistes verdirbt.