Bescherung mit Malheur an Heilig Abend für den „braven Bundesbürger“

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Beitrag: Saul Drexler

Rechtzeitig zu Weihnachten liefert uns gratis die Pharma im Einvernehmen mit Jens Spahn Christbäume mit sterilen Tannen-Nadeln, zertifiziert fürs Impfen, mit der hymnischen Anpreisung:  „All überall auf  den Tannenspitzen sah ich spitze Spritzen blitzen…“.

Dazu  passend auf dem Gabentisch Impfstoff BNT162b2 von Biontech in Kühlboxen mit dem bekannten Wirkstoff „nukleosid-modifierte Boten-RNA“(mRNA), welche für das virale Spike-Glykoprotein(S) von SARS-CoV-2 kodiert. Hinzu kommen noch köstliche Lipide, also 4-Hydroxybutylazandiyl, hexan-6,1-diyl, ALC-3015, 2-Hexyldecanoat, 2-Polyethylenglyko-2000, N,N-Ditetradecylacetamid ALC-0159 + 1,2 Distearolyl-snglycero-3-phosphocholin DPSC. Wer mit den Anleitungen von IKEA-Bausätzen vertraut ist, dem offenbart sich unschwer dieser pharmazeutisch-chemische Code. 

Die anderen mögen lieber zu dem einfach strukturierten Impfstoff „Sputnik“von Putins Gnaden greifen, der so wirksam sein soll wie etwa Novitschok...

Die so reich Beschenkten schreiten nach gesummter Nationalhymne –Singen ist ja verboten- gleich zur Tat. „Arm frei und mit Armagnac, Cognac oder ordinären Obstler die Einstichstelle sterilisiert, harren wir selig der Impfung, die der bestellte Weihnachtsmann, ein pensionierter Arzt, kundig vornehmen soll. Da seine Sehschärfe altersbedingt nicht mehr die beste ist, impft er aus Versehen den Dackel Waldmann, der gerade klein Julchens Arm begierig ableckt. Die gestochene, jaulende Töle revanchiert sich mit einem herzhaften Biss in den Unterarm des Rentners.

Nun ist guter Rat teuer: Wie –bitte schön- soll sich ein einarmiger Bandit, pardon Mediziner selbst verarzten? Tante Trude, die vor 30 Jahren als Oberschwester des örtlichen Krankenhauses in Pension ging, fragt nach der Notfallapotheke bzw. dem Notfallkoffer. Beides ist nicht vorhanden. Trude besinnt sich, geht in die Küche und presst dort ein Kilo Zitronen aus. Den Saft gießt sie über die freigelegte Bisswunde. Diesmal jault der Weihnachtsmann. Waldmann kläfft, was heißen soll: Aber jetzt bin ich nicht schuld; ich habe nur einmal zugebissen. Reflexhaft greift der Doktor zum nächst bereiten Anästhetikum, einen 55% Obstler, den er sich per os in einer Dosis von ca. 0,5 l einverleibt. Im Nu dämpft sich das hündische Jaulen zu einem verwaschenen Klagen und endet in einem tiefen Seufzen.

Doch wer soll jetzt die Impfungen vornehmen? Etwa Tante Trude? Die winkt ab und prostet prustend vor Vergnügen dem trunkenen Verwundeten mit einem Gläschen Eierlikör zu.

Die restliche Familie verharrt in Schockstarre mit Ausnahme von Julchen und ihrem Bruder Felix. Die beiden Racker greifen zu den Spritzen, die sie in ihrer kindlichen Phantasie zu Dartpfeilen umwidmen. Mit ihnen zielen Sie auf das Ahnenbild von Großvater Gustav, der auf diese Weise posthum eine Covid-19-Impfung erfährt.

Doch die anderen Angehörigen der Familie Biedermann bleiben an diesem Heilig Abend ungeimpft mit Ausnahme von Dackel Waldmann, der die Einstichstelle mit seiner rosa Zunge bedächtig leckt. Es bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen bei diesem Hausfreund Impfschäden auftreten, etwa ein räudiges Fell oder Allergien gegen Bronzo, dem allseits beliebten Hundefutter. 

Eines aber ist gewiss: Dem sonst so friedlichen Tierchen ist eine bleibende Abneigung gegen Ärzte eingeimpft worden.

« Cave canem! »   

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