Zufall als Sündenbock

Am letzten Tag des Corona Jahres bedachte das Gesundheitsamt die Bewohner vom „Seniorenpark“ Mühlhofen mit einer ersten Impfung gegen Covid-19. Es sollte die letzte Vakzination im Leben von 13 Personen werden.

Denn diese starben in den folgenden drei Wochen „an und mit Covid-19“. Den Überlebenden gibt man den Rest, also die zweite Impfung, am 4. Februar, nach dem der dafür vorgesehene Termin am 21.01. „nach hinten verschoben“ wurde. Es bleibt abzuwarten, wieviel von den Impfkandidaten in der verbleibenden Zeit noch unter den Lebenden weilen wird. Bei einer Todesrate von rund 33% (13 Tote auf 40 Bewohner) kann man sich bald die Impfaktion sparen. Es stellt sich die Frage nach der « conditio sine qua non », also ob die Impfung hinweg gedacht werden kann, ohne dass anschließend die 13 Bewohner auch gestorben wären.    

Doch diesen Zweifel zerstreut die Obrigkeit mit der Verlautbarung: Die Koinzidenz von Impfung und den anschließenden 13 Todesfällen beruht auf reinem Zufall. So der Bürgermeister Dominik Männle. Das heißt also, dass sich alle Unwahrscheinlichkeiten im Ländle aufsummiert und in Mühlhofen in einem kleinen Seniorenheim tödlich manifestiert haben.

Na so was! Wenn besagtes Dorfoberhaupt in Gestalt eines Jung-Siegfrieds mit 38 Lenzen so was feststellt, dann haben die Untertanen das auch zu glauben. Mit dieser Kompetenz könnte er sich allerdings nicht für den lukrativen Posten eines Spielbankdirektors bewerben. Denn bei einer 33%-igen Gewinnchance gleicht die Lebenserwartung eines solchen Glückspieltempels der der Verblichenen des „Seniorenpark“. « Rien ne va plus ! » Das wäre wohl kein passender Willkommensspruch im Foyer eines Altersheims. 

Doch wenn wir es recht bedenken, so handelt es sich bei dieser Geschichte um ein tödliches Spiel, in dem nicht nur Vermögen im Einsatz steht sondern die Menschenwürde, das Leben, unsere Existenz. Nach welchen Regeln wird hier eigentlich gespielt? Gelten Ehrlichkeit und Fairness oder sind auch Lug und Trug erlaubt? In welche dieser Kategorien ist die Beteuerung einzuordnen, dass wissenschaftlich gesehen die Impfungen nichts mit dem nachfolgenden Tod der Geimpften zu tun haben sollen? Die Antwort richtet sich nach der Frage: „Cui bono?“ Wem nutzt die angebliche Unbedenklichkeit des Tathergangs? Doch nur denen, die „weiter so“ rufen, auf der Fortsetzung der Impfkampagne bei Hochbetagten mit und ohne Vorerkrankungen bestehen. Der Opferaltar der Wissenschaft ist reich gedeckt mit Menschen, die als Versuchsobjekt fungieren!

Und der Zufall singt heimlich: Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!

[/expander_maker]

Ein Kommentar

  1. Die Frage , die sich an dieser Stelle in Mühlhofen zu ergeben scheint ist wohl die:
    Sollten nicht sicherheitshalber alle zu Impfenden vorher ausgiebig und nachhaltig getestet werden….denn :: Infektion plus Impfung scheint zu gefährlich …Die Frage : werde alle , die geimpft werden….zuvor entsprechend oft genug getestet, also minestens 2 mal im Abstand von 6 Tagen ?

Hier können Sie Ihren Kommentar schreiben