Die Errichtung der Welt-Gelddiktatur

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Autor: Unbekannt

Nach 75 Jahren „Freiheit, Demokratie und Menschenwürde“, die uns die Befreier als Geschenk höchster Zivilisation überbrachten, erleben wir dieser Tage wie brüchig diese Begriffe geworden sind. Wähnten wir uns noch vor wenigen Wochen in absoluter Bewegungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit, sind all diese Errungenschaften gleichsam über Nacht aufgehoben worden. War es ein waffenstarrender Feind, der an unseren Grenzen stand und nach dem Leben unserer Einwohner trachtete? Waren es Außerirdische, die uns aus dem All angriffen?

Nein, ein kleiner Virus sollte es sein, der uns faktisch unter Kriegsrecht gestellt hat. Ein Virus, den die Fachleute noch nicht einmal von der gewöhnlichen Grippe zu unterscheiden vermögen und der auch weit unter deren Letalität zurückblieb. Wie auf einen unsichtbaren Befehl folgten alle UNO-Staaten den Horrorszenarien sogenannter Experten, befeuerten die Medien die Mär einer Pandemie und verordneten, sich als handlungsfähig präsentierende, Politiker einschneidende Ausgangssperren.

Allein die Gleichschaltung der veröffentlichten Meinung mußte stutzig machen. Das sogenannte Corona-Covid19-Virus ist eine Variante der Influenza und wurde ausschließlich durch eine weltweit gesteuerte Hysterie zu einer Pandemie aufgeblasen.

Wenn also schon der Grund der massiven Beschränkung der Freiheitrechte obsolet ist, dann müssen es die Folgen sein, die man damit beabsichtigt: Die geregelte Reduktion der globalen Wirtschaft. Hier muß die Frage kommen: Wem nutzt das? Es nutzt sicher nicht den Millionen kleinen Unternehmen, die nun in die Pleite getrieben werden. Es nutzt den Monopolisten und einer wohlorganisierten Finanzherrschaft nun von dem „Neustart“, mit den von ihnen vorgegebenen Bedingungen, zu profitieren. Wir beobachten ja gerade, wie willfährige Politiker ein Konjunkturpaket nach dem anderen verabschieden und neue Billionen „aus dem Nichts“ generiert werden. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden steigen, die Staaten werden sich weiter verschulden und die Kreditblase, die schon zu platzen drohte, füllt sich weiter mit Luft(geld).

Doch dies ist nur die eine Seite der Krise. Die andere ist die Etablierung der Weltgelddiktatur in einer perfiden Weise. Unter dem Vorhalt der „Gesundheit“ oder der „Sicherheit“ (zuvor hatten wir gehört, der „Humanität“ oder „um das Klima zu retten“) bekommen wir den totalitären Staat. Dieser kann plötzlich die Grenzen schließen, die Menschen in ihre Wohnungen verbannen, alle Versammlungen zu untersagen und „Unbelehrbare“ in die Psychiatrie oder ins Gefängnis bringen. Dabei achtet man natürlich darauf, dem Bürger seinen behaglichen Wohlstand mit genügend Toilettenpapier, also den Gang zum Supermarkt nicht zu verwehren. Daneben laufen die üblichen Endlosschleifen mit Banalitäten und Desinformationen im öffentlich-rechtlichen Wahrheitsrundfunk.

Der totalitäre Staat gibt sich somit eine humane Maske, was ihn umso gefährlicher macht, denn sein Terror findet den Beifall einer gläubigen Mehrheit. Was würde heute passieren, wenn Corona-Leugner Flugblätter in den Innenhof der Ludwig-Maximilian-Universität zu München werfen würden? Der Hausmeister würde sie einsammeln und den Staatsschutz informieren. Denunzianten oder Spitzel würden die Urheber verraten. Blieben sie am Leben, weil die Gelddiktatur die Todesstrafe noch nicht wieder eingeführt hat? Zumindest würde man sie als „Gefährder“ aus der Öffentlichkeit entfernen und sie in ein unbefristetes „Präventivgewahrsam“ überführen, das nach dem bayerischen „Polizeiaufgabengesetz“ heute schon jederzeit möglich ist.

Die „Coronadiktatur“ ist nur der Einstieg in die Welt-Gelddiktatur und man wird hier immer wieder Gründe finden, neue Repressionen zu errichten. Es wurde ja schon angekündigt, daß das Virus recht langlebig sei oder immer wieder „neu aufflackern“ könne. Auch wenn sich die vorgetäuschten Gründe abnützen, ist dann der Repressionsapparat zur Gewohnheit geworden. Was die Gelddiktatur so gefährlich macht, sind ihre Handlanger. Hatte früher der Beamte noch so viel Augenmaß und Anstand um nicht jeden Unsinn eines Gesetzes wortwörtlich umzusetzen, haben wir es heute in allen Ebenen mit subalternen Karrieristen zu tun, die skrupellos umsetzen, was ihnen verordnet wird. Er ist allein schon deshalb gefährlich, weil er nichts anderes wissen will, als das, was man ihm in seiner Ausbildung vorgegaukelt hat. Dazu gehört z.B., daß etwa bei „unerlaubten Versammlungen“ von „Mitbürgern muslimischen Glaubens“ beide Augen zuzudrücken sind, wohingegen bei vermeintlichen Nazis die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt der Karriere durchaus förderlich sein könnte. Die Gelddiktatur ist eine Gesinnungsdiktatur, was der Willkür Tür und Tor öffnet.

Das Beispiel der mutigen Fachanwältin für Medizinrecht, Beate Bahner aus Heidelberg, die gegen die rechtstaatswidrigen und medizinisch unsinnigen Ausgangsbeschränkungen beim Bundesverfassungsgericht eine einstweilige Anordnung erwirken wollte, spricht für sich. Ihr wohlbegründeter umfangreicher Antrag wurde am 10. April 2020 von den Richtern Habarth, Britz und Radtke des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts mit juristischen Spitzfindigkeiten auf 5 Seiten abgewiesen. Wo denn überhaupt, wenn nicht im Schutz der verfassten Grundrechte, liegt die Funktion eines obersten Verfassungsgerichts?

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits mit einer Reihe dubioser Entscheidungen klargemacht, daß es ein Herrschaftsinstrument darstellt, ganz so wie Georg Büchner im 19. Jahrhundert die Justiz als „die Hure der deutschen Fürsten“ gebrandmarkt hat. Folgende Worte von Frau Bahner werden den Weg in die Geschichtsbüchern finden, die uns erklären, wie die Gelddiktatur im Zuge einer allumfassenden Gehirnwäsche errichtet wurde:

„Es ist mir leider nicht gelungen, den Rechtsstaat und die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland, insbesondere unsere verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte und die unverbrüchlichen Menschenrechte vor dem schlimmsten weltweiten Angriff und der blitzschnellen Etablierung der menschenverachtendsten Tyrannei zu retten, die die Welt jemals gesehen hat. Damit ist heute unser Rechtsstaat gestorben, den wir noch letztes Jahr mit dem 70-jährigen Bestehen unseres Grundgesetzes so stolz gefeiert haben. Unser Rechtsstaat lag schon seit zwei Wochen sterbend auf der Intensivstation und konnte von mir leider nicht wiederbeatmet werden. Es fehlten 83 Millionen Beatmungsgeräte.“

Die neue Diktatur hat das Gewaltmonopol. Sie wird es nutzen. Schon haben ihre Schergen angekündigt, strafrechtlich gegen Frau Bahner vorzugehen. Hier bewahrheitet sich, was Botho Strauss schon 1993 in seinem „Anschwellenden Bocksgesang“ geschrieben hat:

  • „Das Regime der telekratischen Öffentlichkeit ist die unblutigste Gewaltherrschaft und zugleich der umfassendste Totalitarismus der Geschichte. Es braucht keine Köpfe rollen zu lassen, es macht sie überflüssig. Es kennt keine Untertanen und keine Feinde. Es kennt nur Mitwirkende, Systemkonforme.“

In dieser Situation kommt es nicht auf die vielen Ja-Sager an, sondern auf die wenigen mutigen Charakteure, die mit jeder Lüge des Systems mehr werden!

Links und Hervorhebung: H. Bergmann

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