Vertriebs Struktur

Der Mensch im Jahre 1 nach Plandämia sieht sich mit bisher unbekannten Vertriebsstrukturen der Obrigkeit konfrontiert. Nun will endlich auch die Überlinger Polizei ihren Tupperwarendienst unter Beweis stellen.

So vertreibt man den gemeinen Menschen nach Maßgabe totalitärer Verwaltungsstrukturen mit Lust und Laune wie und wo es gerade bliebt. Jedenfalls standen deutlich weniger Sonnenhungrige vor dem Flagschiff Überlinger Gastronomie der Gret, wie noch an Faschingssonntag (Bericht folgt), als ein Trupp von Uniformierten auftauchte um etwa gleich viele Passanten zu verscheuchen, die sich zum Vitamin D tanken außerhalb!! eines Flatterbandes einfanden. Wahrscheinlich herbeigerufen durch die webcam die am faulen Pelz oberhalb der Häupter der Verdutzen dauerglotzend in die Landschaft stiert und deren Bilder sich der OH, der OberHans der Gemeinde 1 direkt ins Tablet einspulen läßt. Auftrag: Alles bereinigen was nicht aus triftigen Gründen verweilt!

Welcher rechtlicher Grundlage dieser Akt eines grassierenden Plandemie Strukturvertriebes nachkommen soll, war bei Drucklegung noch nicht bekannt. Er dürfte, davon ist auszugehen, keinen wirklich wissenschaftlichen, juristischen und sozio-epidemiologischen Kriterien standhalten. Schließlich standen die Inkriminierten ja außerhalb des Absperrbandes welches sich schon seit Monaten um die schwer mit Leere geprüften Stehplatzfässer herum windet. Die Passanten nahmen es dennoch gelassen und zogen 20 Meter weiter weg, in eine Fatamorgana angeblich weniger belasteten Stelldichein, um dort außerhalb der „Gefahrenzone“ weiter zu ratschen. Neu ist, dass also jetzt Absperrbänder zu den beschützenswürdigen Wesen zählen, von denen der Gefährder, das „Unwesen“ Mensch zu entfernen sei.

Überlingen, bekannt für seine schmalen Ufer und noch engerem „Geist“ der Verwaltungsbesatzung, ist zum Freizeitzoo und zur Versuchsanstalt für Treibjagden mutiert. Das Wild ist jetzt also der homo sapiens, der so weise nicht zu sein scheint. Denn im Zirkus von Hygienistan macht er allen möglichen Nonsens mit und hupft noch über jedes hingehaltene Stöckchen des „geh mal weiter Gassi“, ohne zu murren. Auf die hilflos zwischen Begrenzungszäunen und Zwischneräumen Irrenden wird nun wahllos mit den Geschützen von irrsinnigen Verordnungen geballert. 2

Wie lange sich dieses Wild, welches in Überlingen ja eher zahm ausfällt, das noch gefallen läßt, können wir vor Ort aus der Betrachtung des flachen Jagdgebietes heraus, in Echtzeit beobachten. 3 Das Städtchen hätte doch wegen seiner unübersichtlichen Gassenstruktur und alteingesessenen Ritualien durchaus die Statur den Beginn eines Aufstands der Unwilligen einzuläuten. Ob es dem hiesigen OH allerdings gelingt dass z.B. die zur Landesgartenshow Verdonnerten vor Eintritt sich selbst ein Q-Tipp zur Selbstverstümmelung in die Nase und bis zum Hirn jagen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls, so weiß man heute, ist ein positiv Getesteter weder krank, noch infektiös, sondern spült nur einen satten Betrag in die Kasse des Oberzampano Drosten, der mit dem „PCR Test“ genannten Zaubertrick, mit dem man lt. Angaben seines Erfinders Kerry Mullis, „…FAST ALLES IN JEDEM FINDEN KANN!“…, kräftig absahnt.

Bis also „definitiv“ die Blümchen show ihre Gefängnis Toren öffnet, wird wohl die Vertriebsstrukturdichte deutlich zunehmen und man wird den Menschen wie Vieh von einer zur anderen Fläche deportieren. 4 Was einst einer bestimmten Menschengruppe im Lande „vorbehalten“ war, wird nun flächendeckend in toto auch mit der indigenen Bevölkerung praktiziert. Mikrodeportation und die feine Justage von Marginalisierung sind Alltag geworden und zeigen sich mehr und mehr in allen Bereichen öffentlichen Lebens. Noch stehen wir am Anfang von weiteren Entwicklungen. Darum gilt:

Wehret diesen Anfängen!

Nebenbei bemerkt.
Der Autor der Zeilen ist nicht ganz unzufällig Besitzer eines Presseausweises. In den Besitz eines selbigen zu gelangen ist allerdings nicht all zu schwer. Vorausgesetzt man hat schon einmal einen halbwegs situierten Aufsatz über zeitgeschichtliche Themen geschrieben. Zum Beispiel in der Schule: „Das Eichhörnchen in Opas Hand„, oder: „Die RAF und ihre Hintermänner im Staat„, oder „Der NSU und Paulchen Panther als Komikstrip einer gelangweilten Gesellschaft“ u.s.w. Dass die (vermutete) Tätigkeit eines sog. Journalisten einen scheinbar höheren Stellenwert hat, als die von übrigen Normalbürgern in der „Corona Hackordnung“, wird dadurch bestätigt, dass der spätere Schreiber nach Polizeikontrolle am Faßtisch stehen bleiben- und seinen Espresso weiter schlürfen durfte.

Die selbige Tätigkeit wurde aber denjenigen vewehrt die ein solches Dokument nicht besaßen. Die wurden vertrieben. Dass eine solche Sonderbehandlung ausgerechnet in der Zeit des Nationalsozialismus ihren Ursprung findet trägt zur Ironie der Geschichte bei. Denn damals wurde durchaus in manchen Dingen Zensur ausgeübt. So wollte man also in der BRD, dem neu aufgespielten System welches sich als „Gegenentwurf zu dem nationalsozialistischen Unrechts- und Schreckenssystem“ versteht, der Journaille freien Lauf und Aufenthalt lassen. 5

Praktisch jeder, der den Griffel einigermaßen führt, kann sich in Folge dessen als Journalist bezeichnen. Die Berufsgruppe ist wie die des Historikers nicht geschützt und wird nicht kontrolliert. Man kann quasi fast alles schreiben. Die beträchtlich grassierende Selbstzensur lassen wir hier mal aussen vor. Ebenso das schwer sanktionierte und harsch bestrafte Feld von „falschen Ansichten“ in geschichtlichen Dingen. Was damals vom äußeren Zensor bewerkstelligt wurde läuft heute ganz zeitgemäß und modern im – Auto Pilot Modus – ab. Nun, auf dieser Folie surft die BRD zur Zeit immer noch im „Mutti Modus“ schlummernd, scheint aber mehr und mehr ins Rutschen und in Schräglage zu kommen.

Aus Gründen eines diffusen systemischen Gegenentwurfes, dessen Verwalter heute kollektive „Freiheitsrechte“ wie nie zuvor in der Geschichte aufheben, einschränken und sanktionieren und ihre Opfer zu Maulkorb tragenden Massenmenschen umerziehen, erfolgt heute also eine Sonderbehandlung des Journalisten gegenüber denen, die sich nicht als Reporter gebaren. 6 Kurios.

Somit gilt:

Der wirklich schrieb, der blieb
Wer nicht, lebt im Vertrieb

Und wer das nicht leisten kann, soll sich halt in Gottes Namen einen Presseausweis besorgen nachdem er seinen Schulaufsatz hervorholt, diesen etwas aufpäppelt, um im Gemeinedeblatt zu reüssieren. Dann darf er auch wieder seinen Cappuccino an der Gret weiter schlürfen, während die Poleier, die „freie Presse“ im unfreien System respektierend, von dannen kullern.


Zeit aber die sich maskiert wird mangels Daseinskraft und Gestaltungsschwäche zur Unzeit. Sie kann nicht in Dauer verweilen. Auf beständiger Flucht unfrei geworden, will sie unerkannt bleiben und schweigend verschwinden. Maskierte Zeit ist ungelebtes Leben, ist Tod. Enthüllen wir also die Zeit… 7




  1. der OB der Gemeinde, OberHans genannt
  2. s.a. Raub der Gemütlichkeit
  3. s.a. Halali, auf auf zum fröhlichen Fragen
  4. s.a. Verweilverbot
  5. s.a. Camouflage durch Enttarnung Zitat: „Angesichts des sich allgemeinen Kategorien entziehenden Unrechts und des Schreckens, […] und der als Gegenentwurf hierzu verstandenen Entstehung der Bundesrepublik Deutschland ist Art. 5 Abs. 1 und 2 GG für Bestimmungen, die der propagandistischen Gutheißung der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft Grenzen setzen, eine Ausnahme vom Verbot des Sonderrechts für meinungsbezogene Gesetze immanent.“ – Zitat Ende –
  6. s.a. Carlo Mattogno, wissenschaftliche Arbeit zu dem Begriff „Sonderbehandlung“, Entstehung und Bedeutung eines Begriffs.
  7. In Anlehnung an: Byung-Chul Han, DUFT DER ZEIT