Werther Herr Ahn(en)-UNS-Denkender, 
…

digitales sepulcrum
und nek-romantisches 1 DENKmal 

in -forma electro litera-
für THOMAS KONOFOL 2

von Hubert Bergmann


verehrter Brückenbauer, Hörner-Hermes und URoxse3

…nun hat ER 4 also die Kurve gekratzt in einer Welt die immer stromlinienförmiger (geMacht) wird. Weil ER den Rundungen sicher eher zugeneigt war als allem noch so Geradem und Quadratischem….…Recht so…so gesehen,… Anderer Seits hatten wir noch „ein paar Hühnchen zu rupfen“ die jetzt wohl der Hühnerbrühe entgehen… auch gut…für die Hühner….
Ein LevitHipster 5 war ER, das Square, Alles quadratkarrierte, war IHM abhold … milde gesag.

Ein Freund und „Leichbitter6 hat es überbracht, unumkehrbar und mysteriös, letzte Tage, letzte Stunden…. in Ahnung und Spekulation windent sich die Nachricht….Raum für Projektion und Fragen,…. Allein, … SEINES ist vollbracht,…. jetzt…Bilder blieben noch, Abbild im letzten Genuss-like…schließlich sein Gang durchs Dorf über die Brücke am Nepomuk, einst…..Antennen nach oben….

Was allerdings aus SEINEM sonoren letzten Gruss:

“…man sieht sich…“

sub arcades in der ÜBU 7 werden soll, darauf kann man als Nachlassverwirrter tatsächlich gespannt sein. Allein, der Nachdenker und Hinterbliebene mutmasst, dass man sich ganz platonisch verstanden, doch immer sieht wenn der Gedanke AHNENd-an-UNS DENKET. 8 Wobei im Zustand der Nachlassverwaltung des Andenkens es völlig wurscht ist ob die Idee, (ER also jetzt in Form einer ER-innerung) da war oder nicht, da sich SEIN Innbild im Gegensatz angeblich zu diesem Hebräer, vermutlich nicht mehr – in carne – transferieren wird.

Allerdings hinkt die Sache mit dem platonischen. Wie denn könnte eine Idee überhaupt Bestand haben, wenn nicht ein sinnlicher Eindruck mindestens und bei IHM ganz gewiss bis in die tiefsten Geschmacknerven hinein den bis dahin schlafenden Geist befeuerte?!? D’accord… . ER kann also nur als ER-Innerung weiterleben. Aber meint Erinnerung das Gleiche wie Idee?!? Als Gegenwärtiger war ER gewiss mehr als nur eine Idee und jetzt im Zustande des NachDenkenden, er an uns und wir an IHN, ist er mehr als nur ein „an sich“.

Der Sinn der Sinnenwelt ist also die Übersteigung ihrer Idee davon.

Das zeugt Gegenwärtigkeit. Dass ER deswegen von den Toten auferstehe kann nur sagen wer ihn jetzt noch sinnlich wahrnimmt, nachdem (s)eine ? nicht sichtbare Asche ins letzte Loch gehieft wurde.

Aber was wäre nicht Sinn und wenn es denn der Über- gar der Unsinn sei…?!?

Aber…. ist ER denn gegangen wenn ER vorstellbar ist, ja sich manchmal schier in den Tag mitten heineinschiebt…der T-Raum lebendiger wird als schweigsame Monate…?!? Vergeht nicht Vergänglichkeit nur solange als ErInnerung absent ist. Vergangenes hingegen vergeht im ErInnern, wo es gegenwärtig wird. Die noch am Fleische hängen werden enttäuscht. Es taugt zu temporärer Freude, was Leid mit einschließen mag. 9 Wer also die Dinge all zu materialmäßig sieht vergißt, dass am Ende der Tage ein Schwingungszustand mehr die Nerven beschäftigen kann, um nich zu sagen: nerven kann, als ein etwas augenblicklich erfaßbarer Aggregatszustand, begriffen durch die Öffnungen im vorderen Bereich des Kopfes.

Zurück zu IHM.

eSCOUTe!!!


Ohne SEIN Da gewesen sein (also SEIN DASEIN), kein Innbild mit dem wir die Vorzüge haben uns nun widerspruchslos einzulassen. Aber auch hier… Natürlich hört ein etwas subtil gestrickter Geist SEINE Einwände und freundlichen Hinweise, wenn einer über das Ziel seiner Annahmen IHN betreffend hinausschösse. Gibt es also einen irgendwie „eingebauten“ Mechanismus des ER-Innerns, der das einigermaßen Wahre vom eindeutig Falschen unterschiede und sich im Stirnrunzeln oder auch breitem Grinsen bemerkbar machte?!?

Ob allein der Gedanke an IHN dann immer noch Karmaverdächtig ist und den Hinterbliebenen in einem alltäglich kleinen Schicksalswink erreicht, … soll jeder für sich selbst entscheiden. Oder durch einen Wink der Götter zum Mysterium Tremendum 10 führen.

Dass man sich mit angeblich? Toten unterhalten mag, kann vergnüglicher sein als alles weltliche Geschwätz zu ihrer irdischen Zeit, ….die auch schon mal himmlisch gewesen sein mag. Jedenfalls ist für die dieseitig Gebliebenen kein Widerstand zu erwarten, wenn der Jenseitige im Dieseits eine simple Angelegenheit gewesen war, was bei IHM mitnichten der Fall ist. Es erleichterte die Konversation ungemein. Aber nicht unähnlich war das irdische Prozedere. Es gab keine Windungen die eckig genug gewesen wären einen ernsthaften Zwist zu züchten. Es sei SEINEM Stil geschuldet. Und ich folge gerne SEINEM Ratschlag: „De mortuis nil nisi bene. – Über die Toten soll man nur Gutes reden -, oder mindestens nichts Schlechtes. Das Rotzfreche welches ER in lebendiger Frische auch beherrschte, klammern wir hier also aus.

Grundsätzlich sei zu den Ersten und Letzten Dingen gesagt, dass wir vermutlich länger nicht da gewesen sind, als wir hier jetzt verdauern. Und eben so ziemlich lange irgendwo unterwegs sein werden, was nicht hier sein mag.

Oder doch?

eSCOUTe!!!

Es sei jedenfalls die Frage erlaubt ob ER tatsächlich wie SEIN Pompfenüberer 11 meinte, „aus einem 9- monatigen Luxushotel entsprungen sei“ oder vielleicht doch wo ganz woanders her kam, was ich eher vermute. Schon die Ägypter experimentierten mit einer Prozedur, welche energetisch wohl hochgeladen, stellare Angelegenheiten in Kombination mit ganz irdischen Fetischen zur Geburtserzeugung transformierte. Das Luxushotel aber war wohl später in SEINEM Leben ein gerne adaptierter Zustand in geschmacklichen Sphären denen ER sich ziemlich lange widmete. So vermute ich…Und überhaupt. Jedes höhere Leben, um dem lieben Platon noch eine zu verpassen, beruht auf gutem Geschmack. Ganz irdisch und sinnlich verstanden. Den kann man schwer lernen, man wird so in den Sphären des Geistlichen gezeugt. Oder wie bei IHM vielleicht…. man hält es wie ein Dieselmotor. Selbstzünder…..

…und so höre ich schon wieder aus dem off:

„….den Zündelnden nicht abgeneigt….“

eSCOUTe!!!

Neulich noch, vor SEINER irdischen Abwesenheit, fiel mir in dieser Weise sinnierend IHN betreffend das Adjektiv „lukullisch“ ein. Historisch also jener Lucius Licinius Lucullus der noch ganz unverdorben in einer paganen Welt sein Leben verprasste. 12 Dessen Vorlieben für Gärten, Villen, Skulptur und Genusskunst teilte ER ein Leben lang. Nicht zuletzt dokumentiert in SEINEN zahlreichen Schriften zu gutem Essen und aparten Liegenschaften, ganz allgemein; den schönen Dingen im Leben verpflichtet. Ein Genussmensch, auch mit wenig zufrieden, wenn es denn gerade SEINER inkludierenden Geistesverfassung entsprach. Mit kräftigem Hang zur funkestiebenden Worte Hämmerei.


Davon nur ein paar wenige Schmiedekünste des Herrn A. Point, „der letzte Spross eines sehr alten und darum etwas ermüdeten Geschlechtes“, alias Thomas Konofol, alias…..,
die auf -klarschicht- ganz im pythagoräischen Stil des Schmiedens der (Wort)Klänge herniederprasselten:


In diese Welt des Genusses passt gewiss auch, oder ER lernte es dort sogar, die Erinnerung an SEINEN Taufpaten, (oder war es der Onkel?) Werner Höfer 13 . Das ist mir noch ein Begriff. Der internationale Frühschoppen. In der frühen BRD das sonntägliche Muss für Umerzogene und RAFler in spe, die ihren Tellerrand über die frühe Glotze hinaus zu erweitern suchten. Selbstverständlich ausschließlich Herren vorbehalten, so ich mich recht erinnere und fast alle kräftig paffend mit ihrer Weißweinschorle vor sich hin nippelnd (35 Jahre lang). Diese Dauer Kultur mit 1874 Folgen wurde IHM vielleicht zu einer Art Vermächtnis mit in die Wiege gelegt.

Die höhere Kunst des Umdrunks aus der sich der
ganz nutzlose Zweck eines Symposiums herausschmeckt.

Ein schöner Gedanke der da Pate stand….
Ob die jetzt vermutlich verfeinerte Weise SEINES ätherischen Denkens, jene Blässlichkeit der Nachtraurer erreicht, das wäre mindestens herauszufinden z.B. Über das channeln in die himmlische DenkBar hinein, in der sie ganz im fristlosen Dasein mit der ersten Ewigkeit, noch ganz verengelt, anstoßen.

Wir wissen nicht um welchen Saft es sich dabei handeln könnte. Aber ich bin mir sicher dass IHM eine Ewigkeit genug der Zeitfreiheit wäre, alleine schon um die übertolle Aussage „von Ewigkeit zu Ewigkeit (Amen)“ des all zu hebräisierenden wieder etwas ins Irdische des Himmlischen zu transferieren. Eine solide Abgehobenheit braucht schließlich einen guten Grund unter sich. … Den ER erdverbunden und levitierend ganz sich selbst war. Wer denn, als ein Barfußgänger hätte mehr an Bodenhaftung und wer wäre ein besseres Symbol für einen Zustand dessen Geist in den Himmeln wurzelte?!? Good old Hermes Trismegistos 14, der Dreimalgroße, der den Wahlspruch – wie oben so unten – in eine gesunde Entsprechung brachte. Später dann all zu sehr verhunzt durch die Christerei, vermutlich,… auch…. Die Trennung von hier und dort, von oben und unten, von Material und Geist ließ diese vermutlich das Prozedere der fleischlichen Auferstehung erfinden, um die Hoffnung immer wieder zu melken.

Der Psychopomp
 15 aller Zeiten war wohl immer auch ein Späher, SCOUT eben und Vorausgänger, dem das Gestorbensein ein praktischer Begriff war. So prädestinierte er sich als Seelengeleit für alle ihm Nachfolgenden. ER….
Aber,…. so höre ich aus dem off: „…. wer weiß schon…“

„Man sieht sich…“

eSCOUTe!!!

Natürlich kann man jedem dahergelaufenen Ungläubigen davon zu überzeugen versuchen, dass ER seinem letzten Loch wieder entstiegen sei… Allein…. die Hoffnung dass daran ein rechter Glaube übrig bliebe ist gering. Also kann es nur ER – INNERUNG sein welches ein Innbild zeugt mit dem sich zu Einen jedem in seiner Weise überlassen sei. Ist der Mensch im geistigen Raum, bewegt er sich im Umfeld der Götter. Wollte man also Verkehr mit IHM üben, nehme man das alte Werkzeug der Theurgen. 16 Gleichklingend mit dem hochexplosivem Stoff (TNT), könnten wir es einfach TMT nennen.

Theurgie Mit Thomas, TMT

Hekate 17 möge ihren Segen dazu geben…

Noch -in carne-, war IHM sogar der Chef einer Restauration, dessen Küche wegen übermäßiger Bodenproduktion (der der endlosen Pizzen) nicht so prickelnd bei IHM weg kam (Sternverloschen…) so Schnuppe, dass ER sich mitten im lockdown Wahn neben meinem Flügel auf dem für IHN vermintem Gebiet des Insulaners einfand. Dort entblösste der Musikus, ganz unbotmäßig einen Johann Sebastian Bach und folgende Turnübungen darüber, dem ER in SEINEM feinstem Stoff und in glänzenden Edelpantoffeln !!! fast eine Stunde und in sich versunken nach hörte. Das machte mir Mut damals. So schlimm kann es also nicht gewesen sein. Das zeitlose Bach Geplätscher umwabert von den Gerüchen sizilianischer underground Pizzen, die man mit Merkelwindel 18 futtern mußte, war für IHN zu einer Zeit in der der Verstand still stand, vermutlich eine Art Notration auf Weiteres.

Entspräche sich doch Denker und Gedachtes in je einer gewissen Unabhängigkeit im „Sein ohne Zeit“, sähe ich nicht nur IHN bei Bedarf, sondern ER dächte mich gleich mit, … alias:

AHNEN-UNS-DENKENDER

Das hört sich alledings verdächtig nach einer Sentenz des Hebräers an, die konstatiert, dass wir in ihm und er in uns weile, lasse man nur diesen Gedanken herein. Es mag an SEIN überliefertes Bekenntnis klopfen:

  • …ER sei ein schlechter Christ, wohl aber ein guter Katholik. –

Es mag also sein, dass ein genüßliches Leben, dem sie gewiss Nahe standen, für die späte Kirche ebenso steht, wie für SEINE Leichtigkeit dass all zu Karge in den geistigen, also hießigen Welten, eher zu meiden. Wenn schon Ideen, dann bitte mindestens als fränkische Bratwurst mit saurem Kraut, solange der Rehrücken scheu noch in der Kühlung seinen letzten Schrecken verzittert. Möglicherweise wäre IHM gleich Nietzsche ein lebenslustiger Papst oder gar Päpstin um einiges lieber, wie alle bigotten Versuche das Lustige mit den Künsten der Unlust auszutreiben.

Dass bei aller Lustigkeit der kalte Hund respektive Schitterbiig oder Kiksekage zu SEINER Leibspeise gehörte ist allerdings nicht überliefert. 19

Dennoch nehme ich an, dass gar der Kuchen ohne Backen, in trivia „Leibniz-Keks“ vermutlich auch in SEINEM Magen gelangt sein könnte. Durchaus vermisste ich in Physio zu erfahren wie ER denn seine Genusskunst von den tieferen Windungen in die höheren Stuben der Transzendenz und wieder zurück in irdische Buchstaben beamte. Quasi eine – Procedere platonice retrorsum – Ganz mit den „Dingen des Sinnlichen“ hinein in die Höhlenwindungen des Geistes und wieder als galaktischer tramper zurück in den nun verwandelten Zustand irdischer Genusskunst. Ganz heraklitisch… man wird ein Anderer und Verwandelter…

In Erinnerung allerdings ist, wie ER einen optisch deutlich mißratenen Spaghetti Bolognese Haufen, die ein freundlicher Beisitzer als – wie hingeschissen – etikettierte, in einer nicht näher zu bezeichnenden anthroposophischen Niederlassung gleichmütig in sich hinein schaufelte. Der Schreiber dieser Zeilen raunzte noch hinterher: -Endlich sagt es mal einer-. Jedoch wieder erwarten goutierte ER, ganz Gourmet und ganz stoisch: – Ich esse Alles…, schmeckt gar nicht so schlecht -. ER nahm es wie es kommt. Außerdem war der Rentier Vorruhe Stand schon im Anmarsch und jede Aufwertung durch Abwertung brächte da nur Unruhe in die Geruhsamkeit der reifen Jahre. Und dass ER Worte für Dinge benutzte die unter seinem Niveau moderten das war nicht zu erwarten. Die Regel wahr wohl eher der Aufenthalt in den oberen Etagen des guten Geschmacks…

Törichte Einfalt sollen doch die immer sich Gleichenden bemühen. Und dazu gehört ER gewiss nicht. Was einen zum Unterschied bringt zwischen äußerer Erscheinung, der ER beharrlich barfüßig levitierend nachkam und dem scheinbar platonisierendem Versunken sein – in via Promenadum -. Vermutlich dort SEIN Innenleben durchlaufend, was sich schließlich in SEINEN Punktgenauen Satzstanzungen hinein gebärte. SEINE Empfindsamkeit liegt anscheinend nicht in den Füßen, oder besser: ER war so verwurzelt wie ein Baum, der auch nicht an einen Winterfrost denkt.

Wir sehen,…

„.. man sieht sich … „

eSCOUTe!!!

everywhere…, man kommt aus der Höhle der Schemen und deren christlichen Nachverfolger nicht so einfach davon. Am Ende wird man IHN ob SEINER langen Haare, noch als Geist empfängliche und angeblich unbescholtene Gottesmutter verdächtigen. Sei ER also auf der Hut…wenn IHM fleischliche Wiedergeburt ein Graus sein sollte….

Der Brückenbauer, Hörner-Hermes und URoxse am Überlinger Nepomuk zu Zeiten des Corona Wahns

Es wird inzwischen berichtet dass man IHN im DenkMit Markt gesehen haben will. Da jetzt Menschen, die IHN gar nicht oder nur von der Ferne kannten, und denen gegebenenfalls der Barfüßer als protobiblisches Wesen in der ehemaligen Überlinger Judengasse erschien, jeden daher Gelaufenen Langhaarigen für den Herrn selbst halten. Es kann aber von daher schon nicht stimmen, da ER ein Wiedergänger des in unmittelbarer Nähe ansässigen, nach dem Besitzer von Mühlsteinen benannten Etablissement gewesen war, von wo ER sich gelegentlich mit den kleinen Freuden des Alltags versorgte.

Oder sah man IHN da….neulich….am Eingang links, hinter den Kassen….

Aber ebenso wie in den bekannteren Sphären wird SEINE Parusie 20 In Physio (PIP) ganz sicher nicht nur nicht stattfinden, sondern auch SEINE Verzögerung 21 wird das zeitliche segnen, ganz so wie es bei dem Hebräer von Anfang an ist. Man wartet und hofft,… 2000 Jahre vergebens. So jedenfalls meine Einschätzung der Lage…. (neben komplexeren Sichtweise die hier nicht zur Debatte stehen…)

Jakop Kessinring Straße, die alte Judengasse und Promme werden ohne SEINEN wohlkultivierten Zehen Putzdienst zu einem geistlosen Pflaster verkommen. Bleibt uns nur die blasse Vision, … in trivia; der Gedanke… Dort wo der Logos sich vom Mythos entzweite, bzw. von all zu Umtriebigen Kybernetikern abgekoppelt wurde.

Womit wir wieder in SEgno Platonis (SEP) wären.

Wir müssten es nun ob SEINER Abwesenheit quasi ganz paulinisch also besser wissen, wo SEIN AufERstand stattfindet. Und tatsächlich immer dann, wenn wir in unserer okkulten Privatmesse IHN, den Levitierenden auferstehen lassen.

„Ich hab ihn gerade gesehen, den Herrn der barfüßig knapp über dem See schreitet…“

…baren Fußes auf Wassern vor Babylon… den Ausweg zu uns selbst vorausschreitend…

Wer daraus ein Dogma für Alle machen will, dem ist nicht zu helfen…Es gäbe nichts Schlimmeres für IHN, als ein anbetungswürdiges Wesen in Logo Form vollkommen entmystifiziert an einem Weinglas zu kleben und somit das zeitliche ihrer eigenen Idee zu überdauern…

“…was soll der Quatsch…“, .. so wieder SEINE Stimme aus dem off…

So lange allerdings weinliche Hinrichtungen (um nicht zu sagen Golgathas resp. GurgeldaS) noch existieren, wird ER sich unvermeidlich zwischen die Glashebenden und Robert von der Winery als Priester hostisierend dazwischen schieben. -Tuet dies zu Eurem Zersäufniss- Jedenfalls ein bezeugteres Ereignis als vieles was die evangelische Kirche gegenüber als absentia perpetuum seit Jahrhunderten zu bieten hat. Und die Kleriker der anderen Fraktion stehen dem in nichts nach…. oder doch nicht…, wie anders als geistgezeugt ist ein Aufenthalt in einem Luxushotel alias Uterus, überhaupt zu denken…oh Jesses Maria….

Sinn – Geist – UnSinn…

eSCOUTe!!!

Und käme noch so oft die Aufforderung irgendeines Herren: „Werde nicht ungläubig, sondern gläubig“, so sei zu vermuten dass ER als „Thomas solus“ (Thomas der Einzige) schnurstracks nach dem Hauswein fragte.

Wundmale zu berühren, wie dies sein biblischer Zweifel Pendant getan haben soll, schien IHM weniger förderlich als gleich in „medias res“ den Geschmack des Blutes ergo Weines zu kosten….Und dann galt ihr Wahlspruch. „In casu dubii pretium vile“, 22 wenn er denn schmeckte…Den der Unsinn kann den Sinn nicht wett machen. Ein billiges Produkt muß nicht deswegen schlecht sein. Und folgend die „Deklination“…

Der Sinn führt den Geist, wie der Geist Sinnliches steigert.

Als Thomas, griechisch Didymos der Zwilling, ist ER dem Wortstamm folgend angeblich eher dem Zweifel zugeneigt. Das sagte gar der berufsbedingte Weinliebhaber am letzten Loch. Im Übrigen hat der Schreiber dieser Zeilen nicht wirklich Ahnung wo denn der Unterschied wäre zwischen einer echten Wandlung im Münster und einem unechten fake Gelage schräg gegenüber der Kirche… Meint man nicht immer eher sich selbst, an Gesicht der endgültigen Abwesenheit des Stofflichen bzw. dessen veraschten Tatsächlichkeit?!?

Da schaut man als Wald- und Wiesenphilosoph nur noch ins Dickicht des Buchsbaums der um die Gräber wildert. Zwar wäre ER nicht abgeneigt gewesen von der Kanzel im Münster mal genial herunter zu delirieren, Verhandlungen so hört man waren bereits im Gange, allein,… der Christ ist eine hartnäckige Sache und 2000 Jahre geschult den Leuten Wasser einzuschenken. …also gut…. nicht nur… es ist nicht unkompliziert…

IHN als Kenner geistreicherer Stoffe hätte man schlicht auf einem Esel davon gejagt, denn ER predigte gewiss den Wein statt Wasser. Sprichwörtlich und jenseits einer Idee des Idealen. Also der des Unsinnlichen….Das Überlinger Münster als eine Art Hofbräuhaus der Paganen,….mit etwas mehr Körperpräsenz und uriger Musike (-Ein Prosit auf Gemütlichkeit- wird hier selbstverständlich zu Gunsten einer frei improvisierten Bachkantate ausgeklammert) …. das hätte IHM wohl gefallen…

Unsere Gewohnheiten jedoch sind wie Spinnennetze. Noch jede Gedanken-Fliege verfängt sich irgendwann darinnen. So bleibt nichts als SEIN Umtrieb in uns, die wir mit Kargerem zurecht kommen müssen und uns mehr und mehr in Alleinunterhalter vor der Schatten Wand unserer selbst verwandeln. Ein Stell dich ein an der platonischen Höhlenwindung von der wir uns immer wieder abwenden, ohne je anzukommen…

Nach SEINER eigenen Bekundung und wer teilte diese nicht, lebte ER ungemein gerne und alles Sterben schien IHM verdächtig genug es fast ganz zu ignorieren. ER liebäugelte dabei sogar mit einer Bewegung die in Aussicht stellte die irdischen Dinge „politisch“ verlängern zu wollen,… dieser Art war SEIN Humor. Dem Unvermeidlichen im Schalk noch ein Schnippchen zu schlagen. Dass das ewige Leben der Lohn für irdisches Dasein sei, dass hätte ER wohl gerne bezweifelt und lieber Letzteres wenn schon nicht verewigt so doch etwas gestreckt.

Und so redet wohl manch’ verdüppelt dreinguckender Erdling davon, wo es ein Vorausgänger jetzt wohl besser habe. Denn der sei ja der Zeitlichkeit enthoben. Allein, es wäre kein Trost für IHN gewesen, denn es war nicht garantiert, dass es im wie auch immer geartetem Ätherischen auch möglich sei die feineren Geister des irdischen, SEINEN wohlgeliebten Traubensaft nämlich zu verkosten.

Wer wird schon gerne gut gelaunt, ohne den Grund hierfür zu seinem Munde und darüber hinaus führen zu dürfen….

So trödeln wir vermutlich beide halb geblendet einem lichtähnlichen Zustande entgegen wo alles sich gleich und doch nicht wird und man sieht schließlich in einem glänzenden Schein, vielleicht mit einer Zwischen Inkarnation auf römischen Lagern, oder im französischen ancien regime auf einem Landsitz in Okkzitanien, ein Rendezvous welches da sprachlos, auch ohne Worte bleiben muss….

Das äußere Zwiegespräch wird also jetzt zu einem inneren dialogischen Monolog. Insofern ist das physische nicht Vorhandensein eine Art Trainingsfeld mit Maßgabe Höhlenwand und Restlicht verflackernden Gedankenstroms.

War es nicht auch so zwischen den wenigen Verabredungen…?

Die Idee hinkte quasi dem Fleische voraus, nur um dieses dann zu manifestieren…. nicht unähnlich den christlichen Prozeduren als deren Anhänger ER sich gewiss nicht begriff…

…. Ohne freilich auf die Vorzüge des katholischen leicht zu verzichten. Was einfach Lebensart also Kultur, nennen wir es die Brau- und Kochkunst jeglicher verfeinerter Stoffe nebst sonstiger Ästhetik des irdisch-überirdischen für IHN gewesen sein mag.

Sterne zum strahlen- aber auch zum erlöschen bringen, konnte nur ER. Der Hermes Culinaricus der das unmittelbare Urteil den Göttern des Geschmacks abrang und auf den irdischen Wertstoffhof gastronomischer Versuchsküchen heruntergoutierte.

Dr. Oetker flüchtet jetzt noch durch den Hades seiner Abfallkunst ob dieser subtilen Fähigkeit das Sinnliche par excelence wieder dahin zu transportieren wo es vermutlich seinen Ursprung hat. Jedenfalls etwas dass ER gerne in der richtigen Reihenfolge gewußt hat.

Das Übersinnliche, welches ohne das Darüberhinaus im Unter keinen Sinn machte…
Erst der Genuss, dann seine sprachliche Fassung.

Insofern ist die Sache mit Platon erledigt. Erst das Fressen dann….

Damit können auch wir weiter leben, die IHN gekannt haben….mehr oder weniger… Erst der blühende Sarkasmus und dann das kuchelnde Lachen dass uns noch vom All herunterschallt.

Aber, ganz christlich verbleiben wir im Zweifel zurück,….

wer weiß schon….

eSCOUTe!!!

Ich vermute Wissen spielt in SEINEM Dasein keine Rolle mehr, da ER einfach da ist, für den, der es denn so damit tut und sich SEINER vorstellt,… inne hat. Ein Auferstandener wird daraus Gott sei dank nicht mehr werden. Denn eine Art Gewalt kommt dabei heraus und sei es der aller letzte Blick auf ein ToiToi Häuschen wenn die Überreste einer Sinnlichkeit all zu sehr auf die Erde gezwungen wird… Ironischer Weise deutet der letzte Blick der Ahnendenkenden auf einen locus, der uns täglich Übung ist, mit letzten- und allerletzten Dingen im Fluß zu bleiben. Los lassen. Sich trennen noch von der Verwandlung des Verwandelten. Ewige Veränderung mitten im Leben.

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach. Auch die Seelen steigen gleichsam aus den Wassern empor.“ Heraklit

Nebenan zur Amplifikation dieses Symbols eines grundspirituellen Ritus, der Abfallplatz. Womit wir wieder beim Christen sind. Der Abfall vom Glaube, gemeinhin ein Apostat genannt steht hier vielleicht Pate in der Eschatologie des Unvermeidlichen. Der Kompost wird wieder zur Erde, aus der wir in endlosen Zyklen wieder erstehen ohne je die Gleichen zu sein. Asche düngt, was wachsen mag. Incarnare. Ein Bewußtseinszustand, ganz zeitlos, geht in einen ein und hindurch. DAS ist Fleischwerdung in ihrer schier endlosen Wiederholung. Wir sind die immer Anderen nie aber wiederholbar. Und doch uns all zu ähnlich im all zu Menschlichen. So kreuzen sich unsere Wege. Noch im feineren Stoff sind wir uns nahe.

eSCOUTe!!!

So stimmen wir ein im Chor:
TOITOITOI…
das wird vergehn’
nur SEINE Asche
wird bestehn’….
so lange sie besteht
bis dann…
niemand wird es sehn
schließlich jetzt
ein Hauch
äonenklamm
auch der zerweht
wo Alles ist vergehn

Noch hängen wir mit unserem Blick am WorldCapital, weil die Idee, einer Welterlösung nie verwirklicht wurde. Wir gucken sozusagen vor dem letzten Loch auf das Loslassen und den Abfall. Gut so. Es betrifft uns Alle.

Mögen wir gut hinüberwandeln,
mögen wir dies verwandeln….!!!

Musik die ER mochte verschwand all zu früh, manches war angedacht noch, Rameau…, Couperin…, umwoben von den feineren Traubendüften….in der ÜBU. So blieb der letzte Klang eher Vor-Stellung, umgeben von Mächten treu und still….vielleicht…. an Stelle von Tatsächlichkeiten.

Alles geheimnisvoll durchwoben. Denn wer wüßte schon wo Idee beginnt und Physis verschwindet um sich in der Vorstellungen des AhnenDenkens wieder zu finden.

„man sieht sich“

eSCOUTe!!!

Wir dachten uns mehr, als wir uns sahen. Ist nicht das die Hoffnung auf Leben und tatsächliche Lebendigkeit, die einem, Land auf Land ab, mittels Ursünden einer 2000 jährigen Kybernetik nach dem Ableben in Physio immer wieder nur versprochen wird?!?

Verkehrte Welt….wer wüsste es besser als ER…

Als „Friedrich Gulda der Kulinarik“ sei ER unvergessen, der wie auch der Wiener am Ende seiner Zeit, das von Anderen als Banal Gesehene, als reinste Idee der Verwirklichung im Jetzt begriff.

Als SCOUT flaniert ER nun durch die ewigen Jagdgründe resp. Walhalla, Orte die uns noch verschlossen sind und findet dort Rebsorten von denen wir noch nicht einmal träumen können. Und ganz sicher wird ER dort ob SEINES barfüßigen Geschicks jene SeinsLichtungen in einer Weise flauschig durchschweifen, welches wir als bedauernswert Zurückgebliebene mit noch so gepufferten Turnschuhen nicht hinbekommen.

So ist jedes Gegangen Sein das Vermächtnis einer Frage, wie denn die Übrig Gebliebenen weiter gehen wollen. Im AnDenkenDem Vorausgänger, der Wandelbarkeit seiner Antwort und seines glucksenden Lachens, welches in uns wieder hallt. Dort wo sich der Mensch trotz aller Unterschiedlichkeit und Vielfalt auf gemeinsamen Boden als heilige Einfalt entpuppt.

Mögen wir lauschend SEINER Spur in Frieden folgen,
dem Vorausgeher, dem SCOUT, 
der nicht von dieser Welt und doch ziemlich in ihr war…..

eSCOUTe!!!

…allerletztes Geschwätz… ein jeder murmele am letzten Loch…ER war, …. ER IST der Fernando Pessoa 23 der ÜBU, jeder sah IHN keiner kannte IHN, anwesend durchstreift er die Abwesenheit der Vielen …Selbst SEINE BeERdigung war eine Art Heteronym auf allerletztem Gang… eine camouflage des Ortes, der Zeit, noch vermutlich mancher Menschen die mit IHM zu tun hatten.

„… vergiss nicht,
das Grab ist nur ein Vorhang
für das Paradies dahinter…
 „
Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī

eSCOUTe!!!


Auftauchen
und Wandel
vor
letztem Rest
der Promme,…
Sonne
am Horizont
barfüßig‘ Gang

eSCOUTe!!!

„Seine Hörner“ seien uns Antennen. 

Möge er als 
letzter Ur 24
zeitlose Schönheit
im Sonnenglanz als Leitstern 

mit Höderlins „letzten Worten“ 

verwirklichen…

„…Furchtlos bleibt aber, so er es muß, der Mann
    Einsam vor Gott, es schützet die Einfalt ihn,
          Und keiner Waffen brauchts und keiner
                Listen, so lange, bis Gottes Fehl hilft….“
Friedrich Hölderlin, der Dichterberuf



Ein musikalischer Gruß


  1. Nekromantie
  2. …und höre von Herrn K. schon aus dem „off“:
    
„…nun bitte schön doch: 

    „Marquis -Freiherr frei von Zeit.
    verdenglischt:
    Freizeit-SCOUT …“

    (etymologisches: …Ancien français: ESCOUTE – höre ! ein Akt des Hörens) ….so mag es passen.
    
Der Hörsinn ist möglicherweise der letzte der im Gestorbensein vergeht. s.a. >>> BARDO THÖDOL

  3. ..so oder so ähnlich begannen und endeten Beidseits, in wechselnd fantasierten Ansprachen unsere e-mailings….mit Bezug auf den letzten Schluß war die nächste Ansprache gesetzt. 
Die Konversation immer in 3. Person sei hier fortgeschrieben…
    eSCOUTe!!! … höre ER, ERhöre ER uns…!!!
  4. Herr THOMAS KONOFOL gest. lt. Angaben auf dem Sterbebild am Freitag den 28. Februar 2025, nach weiterer Information auch am Mittwoch den 26. Februar 2025 in Überlingen am Bodensee
  5. Kofferwort aus Levitation und HIPSTER
  6. Leichenbitter
  7. ÜBerlinger Unterstadt
  8. … tatsächlich heute Nacht der Taum mit Urne und Konterfei daran, auf dem Tisch an den ER sich dann setzte mit der Bemerkung; was das denn jetzt solle…
  9. […] Die christlichen Gnostiker glaubten mit dem >>> Doketismus gegen einen primitiven Materialismus der Kirchenchristen anzugehen, die in ihren Augen durch ihr »Hängen am Fleisch« zumeist »Hyliker« sind. aus: Soteriologie
  10. Geheimnis, das Furcht und Zittern auslöst
  11. Pompfenüberer
  12. Lucullus
  13. Werner Höfer
  14. HERMES
  15. Psychopompos
  16. Theurgie
  17. Hekate
  18. Merkelwindel
  19. kalter Hund
  20. PARUSIE
  21. Parusie Verzögerung
  22. Im Zweifel billiger Preise
  23. PESSOA
  24. Auerochse oder Ur

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