Besatzung

PALÄSTINA-ISRAEL und zurück

Verkriecht man sich in Überlingen ängstlich in der philosemitisch- romantischen Behausung goldbedeckter Kuppeln einer realitätsfernen Verklärung Jerusalems und in Spuren jüdischen Lebens im ausgehenden Mittelalter auf dem Weg ins verklärte „Jetzt“, projeziert also quasi ein „himmlisches Jerusalem“ nur um dem irdischen, der Realität dort heute nicht in die Augen zu sehen?! Natürlich ist „Dachau“ nicht die Westbank. Das Maß an Verdrängung aber gegenüber dem, was in den besetzten Gebieten passiert kann gut mit folgender Analogie wiedergeben.

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WEGE zum KRIEG?

Die Litanei mantrisch gebeteter Ressentiments gegen die „Achsen des Bösen“ und ihrer Zuordnungsbreite in riesigen ethnischen Kollektiven schaffen jenes Konfliktpotential, welches man dann in Form des Terrors bekämpft. Eine neue Kriegsdoktrin: Schaffe den Konflikt, der „dich“ dann bedroht, um ihn zu bekämpfen. Über die Mechanismen dieser Zusammenhänge ist schon viel nachgedacht worden. Es ist nicht nötig diese hier weiter auszuführen.

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ERINNERUNG

Unzählige israelische Militäraktionen fordern bereits seit dem Jahre 2000 über sechstausend (Quelle: B’tselem, gößte israelische Friedensorganisation) Opfer in den besetzten und abgeriegelten Gebieten der Westbank (ca. 2,5 Mill. Menschen) und des Gazastreifen (ca. 1,5 Mill. Menschen), nach Aussage eines katholischen Geistlichen das „größte Freiluftgefängnis der Welt“.

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