Zionismus

„Die Leute in Israel ahnen, dass es um mehr geht als um Wohnungs- oder Frischkäsepreise“

von Prof. Moshe Zuckermann

…Es ist nicht genügend Geld für Gesundheits- oder Erziehungswesen oder auch
für andere Dinge da, die der Sozialstaat liefern müsste, weil das Geld in das Militär oder die Infrastruktur der besetzten Gebiete geht. Wenn man sich darüber keine Rechenschaft ablegt, dann kann man noch so viel von sozialer Gerechtigkeit reden und die Sache nicht politisieren wollen, dann wird aber die Sache mehr oder weniger darauf hinauslaufen, dass bei der sogenannten Reform das perpetuiert wird, was ohnehin schon ist….

>>> weiterlesen in „HINTERGRUND“

„Marsch der Millionen“ ist Lackmustest für ein neues Israel

Die Massenkundgebung die für den 3. September geplant ist, ist ein Test für dieses Land und für die israelische Gesellschaft. Es hat lange gedauert, bis dies wie ein Reifetest für staatsbürgerliches Verhalten wirkt….

…Die Menschen, die nicht auf den Platz kommen, sind nicht nur stumme und blinde Bürger, sie sind apathische Bürger, die ihre staatsbürgerliche Pflicht nicht auf ehrliche Weise erfüllen…..Weil jene die nicht kommen, existieren nicht als Bürger dieses Landes….

>>> von Gideon Levi, weiterlesen in Haaretz

Es reicht jetzt!

… Die zweite Gruppe, die am Tropf des israelischen Bürgers hängt, sind die Siedler. Nach dem Sechstagekrieg von 1967 wuchs sich das von den religiösen Nationalisten vereinnahmte Siedlungsprojekt zu einer gewaltigen Belastung der Staatsfinanzen aus: Der Staat investierte nicht nur in die Baumaßnahmen, sondern auch in einen teuren Sicherheitsapparat zum Schutz der Siedlungen. Hinzu kam die Finanzierung von Schulen, Verkehrswesen und öffentlichen Dienstleistungen. Die Folge waren die Lasten des Staatshaushalts sowie auseinanderdriftende Lebensstandards zwischen den Israelis in den besetzten Gebieten und denen, die innerhalb der grünen Linie leben….

>>> weiterlesen in ZEIT Artikel von Prof. Eva Illouz